
„Das war ein super Test gegen eine Top-Mannschaft mit viel technischer Klasse und Athletik, die fast niederländischer Meister geworden wäre. Das Ergebnis ist leistungsgerecht. Wir waren vor allem im Pressing sehr stark“, sagte Pätzold: „Im ersten Drittel haben wir Eindhoven kaum in unsere Hälfte gelassen, darunter hat unser Offensivspiel etwas gelitten. Im zweiten Drittel haben wir unsere Offensivsituationen besser ausgespielt und hatten direkt zwei Großchancen. Im letzten Abschnitt haben wir uns etwas schwergetan, hatten aber weiterhin eine gute Mentalität und Energie.“ Mit Blick auf den Saisonstart ergänzte der Coach: „Wir haben viel von dem gezeigt, was wir im ersten Ligaspiel brauchen werden: technische Qualität, Ballbesitz aushalten, trotzdem immer wieder Druck ausüben und Vertrauen haben, dass sich eigene Gelegenheiten ergeben.“
Wie schon vor einer Woche beim 3:0 gegen den KVC Westerlo fehlten auch diesmal Juliette Vidal und Amy Wrigge (beide leichte muskuläre Probleme), Estrella Merino Gonzalez (krank), Caroline Kehrer (Meniskusriss) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) im Kader. Auch Selina Ostermeier (muskuläre Probleme), Loreen Bender (krank) und Cornelia Kramer (private Gründe) standen nicht zur Verfügung. Aus dem Keeper-Quartett pausierten diesmal Charlotte Voll und Anne Moll. Außerdem ergänzte Pätzold seinen Kader mit fünf Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs: Emilia Eltgen, Jolina Heltemes, Angelie Martens, Alisa Sinani und Amelie Sosnik.
In der eher gemächlichen Anfangsphase kam zunächst kein Team zu nennenswerten Offensivaktionen. Stattdessen prägten diverse Unterbrechungen nach Foulspielen im Mittelfeld das Geschehen. Ein wenig Gefahr entstand auf beiden Seiten allenfalls nach Standardsituationen. Nach einem Freistoß von Kristin Kögel köpfte Claudia Wenger den Ball knapp neben das Tor. Beim Aufkommen verletzte sich die österreichische Innenverteidigerin am Finger und musste behandelt werden, für sie kam Sosnik ins Spiel (39.). Bis zum Ende der ersten 45 Minuten blieb es gegen den Tabellenzweiten der niederländischen Vrouwen Eredivisie beim 0:0.






Kurz nach Wiederanpfiff war Kapitänin Repohl erstmals gefordert. Bei einer Direktabnahme von Sisca Folkertsma vom Strafraumrand machte sich die Torhüterin lang und lenkte den Ball über die Latte (53.). Bei einem Schuss von Lore Jacobs aus ähnlicher Position war Repohl wenige Minuten später ebenfalls wachsam. Die PSV war nun das aktivere Team, Schwarz-Rot bemühte sich um Entlastung. Mitten in dieser Phase verpasste Kögel auf der Gegenseite die Führung um wenige Zentimeter. Ihr Abschluss aus halblinker Position landete am Pfosten (58.). Drei Minuten später versuchte es Vanessa Fudalla, die in jedem der vergangenen drei Tests getroffen hatte, aus der Distanz. Zehn Minuten vor Ende des zweiten Drittels landete ein Freistoß von Ruby Grant über dem Tor. Kurz vor der zweiten Pause verhinderte erneut das Aluminium für die immer dominanteren Gastgeberinnen. Nationalspielerin Carlotta Wamser traf mit ihrem Schlenzer die Latte.






Im letzten Drittel, das nur 25 Minuten andauerte, erarbeiteten sich die Gäste aus den Niederlanden wieder mehr Spielanteile. Ein Kopfball von Louize Haentjens landete am linken Pfosten (102.). Die Werkself blieb über Konter gefährlich, zum spielentscheidenden Treffer reichte es aber nicht mehr.
Bereits am Sonntagmorgen bricht die Mannschaft ins siebentägige Trainingslager nach Rieden (Bayern) auf. Am Dienstagabend, 19. August, erfahren die Bayer 04-Frauen dann, auf wen sie in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals (27. bis 29. September) treffen werden. Die Auslosung findet im Anschluss an die Play-off-Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach (Anstoß: 19 Uhr) statt und wird im Livestream bei Sky Sport übertragen. Ziehungsleiterin ist Maren Meinert, Losfee Turid Knaak.
Während des Trainingslagers steht am Freitag, 22. August (14 Uhr), mit dem Duell gegen den VfL Wolfsburg, ein weiterer Härtetest auf dem Programm. Einen Tag später reist das Team zurück nach Leverkusen. Dort testet die Werkself am Samstag, 30. August (16 Uhr, 3 x 45 Minuten, Kurtekotten) ein letztes Mal gegen Standard Lüttich aus Belgien. Die neue Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga beginnt eine Woche später am Samstag, 6. September (17.45 Uhr, live in der ARD, bei MagentaSport und DAZN) mit dem offiziellen Eröffnungsspiel beim Deutschen Meister FC Bayern München in der Allianz Arena.
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Die Statistik:
Bayer 04, 1. Drittel (45 Min.): Repohl - Wamser, Wenger (39. Sosnik), Turanyi, Mickenhagen - Piljic, Zdebel - Bartz, Kögel - Mädl, Fudalla
Bayer 04, 2. Drittel (45 Min.): Repohl - Schwartze, Turanyi, Friedrich, Wamser (61. Mickenhagen) - Piljic (76. Zdebel), Daedelow - Grant, Kögel (76. Bartz) - Haim, Fudalla
Bayer 04, 3. Drittel (25 Min.): Remien - Schwartze (114. Haim), Sosnik, Friedrich, Mickenhagen - Zdebel, Daedelow (106. Heltemes) - Grant, Martens - Sinani, Bartz
Startelf PSV Eindhoven: Evrard - Lacroix, Jacobs, Nijstad, Haentjens, Kemper-Moorrees, Frijns, Chibani, Janssen, Young, Touw
Tore: keine
Gelbe Karte: Turanyi
Schiedsrichterin: Eva Kastenholz (Huchem-Stammeln)
Zuschauer: 85 am Leistungszentrum Kurtekotten

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.
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