
Neben dem vielbeachteten Debüt von Elisa Senß für die deutsche Nationalmannschaft, die nach dem Einzug ins Halbfinale der UEFA Women’s Nations League von „aufregenden Tagen“ sprach, glänzte in der deutschen Gruppe A3 eine weitere Leverkusenerin. Karólína Lea Vilhjálmsdóttir gelang für Island im letzten Gruppenspiel in Dänemark in der 77. Minute der 1:0-Siegtreffer. So verteidigten Startelf-Debütantin Senß und Co. trotz des 0:0 in Wales im Fernduell mit den Däninnen Platz eins in der Gruppe – und ihre Chance auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris. Im vorletzten Gruppenspiel hatte Senß für Deutschland zur Halbzeit des Spiels gegen die Dänen beim 3:0 (2:0) ihre Länderspiel-Premiere gefeiert und war anschließend von den Fans bei Instagram zur zweitbesten Spielerin der Partie gewählt worden. Im Parallelspiel hatte Vilhjálmsdóttir beim isländischen 2:1 (1:0) in Wales die Vorlage zum zweiten Treffer beigesteuert. Island beendete die Gruppe auf Rang drei.
Sylwia Matysik und Nikola Karczewska gewannen mit der polnischen Nationalmannschaft die beiden verbliebenen Spiele und sicherten sich durch den Sieg in Gruppe B3 den Aufstieg in die Liga A. Außenverteidigerin Matysik spielte sowohl beim 1:0 (1:0) gegen die Ukraine als auch beim 2:0 (1:0) gegen Griechenland jeweils 90 Minuten durch, Karczewska saß jeweils auf der Bank. Ein seltenes Erfolgserlebnis gelang Lilla Turányi: Die Ungarin absolvierte wie Matysik insgesamt 180 Minuten auf dem Feld. Vier Tage nach dem 1:0 (0:0) in Irland trug sie sich beim 6:0 (4:0) gegen Albanien mit ihrem Treffer zum 3:0 zum dritten Mal in ihrer Länderspiel-Karriere selbst in die Torschützenliste ein. Ungarn schloss die Gruppe B1 auf Rang zwei ab.




Außerhalb der Nations League sammelten Emilie Bragstad und Synne Skinnes Hansen für die norwegische U23 Spielminuten und Erfolgserlebnisse. Bragstad spielte sowohl beim 4:0 (2:0) in Portugal als auch beim 4:2 (4:0) gegen Frankreich durch. Skinnes Hansen, die gegen die Portugiesinnen nach 75 Minuten ausgewechselt worden war, besorgte im zweiten Spiel mit einem Doppelschlag (7., 13.) die frühe 2:0-Führung für die Skandinavierinnen. Nach 83 Minuten endete ihr Arbeitstag.
Gleich vier Bayer 04-Frauen kamen im finnischen Vantaa in den ersten drei Partien der U19-EM-Qualifikation zum Einsatz. Beim 7:1 (3:1) gegen Israel stach Paulina Bartz mit einem Doppelpack zum zwischenzeitlichen 3:1 (39., 41.) hervor und spielte 65 Minuten lang. Julia Mickenhagen spielte durch und lieferte die Vorlage zum 7:1-Endstand (90.+4), im Tor stand Anne Moll. Estrella Merino Gonzalez kam zur Halbzeit aufs Feld. Beim darauffolgenden 4:0 (3:0) gegen Norwegen kamen Mickenhagen und Bartz jeweils zur Pause in die Partie. Im abschließenden dritten Qualifikationsspiel gegen die finnischen Gastgeberinnen machte erneut Bartz auf sich aufmerksam: In der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte die zur Pause eingewechselte 18-Jährige für das feldüberlegene DFB-Team den 1:1 (0:0)-Ausgleichstreffer. Mickenhagen stand erneut in der Startelf.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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