Juniorinnen: Videokonferenzen statt Trainingsplatz

Die Fußballschuhe stehen im Schrank, die Ballsäcke im Geräteraum und auf den Trainingsplätzen an der Kurt-Rieß-Anlage und am NLZ Kurtekotten sieht man außer den Greenkeepern nur recht wenig Bewegung. Auch für die Juniorinnen von Bayer 04 ist aktuell angesichts der Corona-Krise vieles anders. Derzeit angesagt: Home-Workout statt Trainingsplatz.
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Individuelle Trainingspläne, gemeinsame Videotrainings und Videokonferenzen ersetzen aktuell die Einheiten auf dem Platz. Die U13- und U16-Juniorinnen arbeiten dreimal pro Woche an verschiedenen Schwerpunkten, die von Athletiktrainerin Isabelle Blome erstellt und an die jeweilige Altersklasse angepasst werden. „Wir müssen die aktuelle Situation bestmöglich nutzen. Die Mädels haben jetzt die Chance, ihre Athletik noch einmal auf ein höheres Niveau zu bringen. Das kann sich dann nach der Rückkehr auf den Trainingsplatz nur positiv auswirken“, so Blome.

Abgerundet wird das Heimtraining jeweils mit einer gemeinsamen Videoeinheit am Wochenende. Unter Anleitung der Athletiktrainerin schwitzen Teams und Trainer zusammen und pushen sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Die Bedeutung des virtuellen gemeinsamen Trainings betont U13-Trainer Lars Heinrichs: „Der virtuelle Kontakt kann das gemeinsame Arbeiten auf dem Platz zwar nicht ersetzen, aber man merkt, wie wichtig der gegenseitige Austausch ist und wir sehr uns allen das gemeinsame Training fehlt.“

Ersatz für Kabinengespräche 

Nach den Einheiten ist dann aber auch noch genug Zeit, um über Themen abseits des Fußballs zu sprechen. U15-Trainer Sebastian Fortyr: „Man kann förmlich spüren, wie die Mädels darauf warten, dass wir Trainer die Konferenz verlassen. Die Videokonferenzen ersetzen zurzeit die Kabinengespräche, die sonst vor und nach dem Training stattfinden.“

Die U17 nimmt unter Anleitung von Co-Trainer Josua Skratek derzeit drei bis vier gemeinsame Videoeinheiten pro Woche wahr. „Durch die Regelmäßigkeit haben wir die Chance, trotz des Sportverbots mit den Spielerinnen adäquat und fußballspezifisch zu trainieren“, sagt Skratek.

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