
Auch wenn das 2:4 im Elfmeterschießen im Volksparkstadion am vergangenen Sonntag nachwirkte, ist der Coach zuversichtlich, dass seine Spielerinnen mental den Schalter umlegen können. „Alle sind Profi genug, um das Ausscheiden bei aller Enttäuschung hinter sich zu lassen“, sagt Pätzold: „Der Fokus liegt jetzt komplett auf der Liga. Vor der Länderspielpause haben wir die große Chance, uns im Verfolgerfeld zu etablieren. Fußball ist zum Glück ein zukunftsgerichtetes Business. Wir schauen nach vorn und wollen gegen Essen die drei Punkte holen.“
Mit 19 Zählern aus zehn Partien gehört die Werkself derzeit einem Pool von drei Teams an, die hinter dem Spitzenduo aus dem Meister FC Bayern München (28) und dem VfL Wolfsburg (22) rangiert. Damit gegen das Schlusslicht Essen drei weitere Zähler hinzukommen, sei vor allem die Offensive gefordert. Pätzold verweist darauf, dass sein Team bis auf das Auftaktspiel in München (0:2) bislang in allen Pflichtspielen traf, und betont im Zuge dessen: „Wir sind in der Lage, Tore aus unterschiedlichen Bereichen zu schießen. Allerdings waren wir in den letzten Wochen sehr abhängig von Vanessa Fudalla, obwohl wir uns viele Chancen erspielt haben. Die Quote im Abschluss hat nicht gestimmt, Gleiches gilt oft für den letzten Pass oder die letzte Flanke, um zu mehr klareren Chancen zu kommen.“






Gleichzeitig beobachtete er auch positive Entwicklungen. „Der Weg bis dahin war sowohl in Freiburg als auch in Hamburg im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt in der letzten Saison ein Schritt nach vorn. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die nicht passen, manchmal fehlt das Quäntchen Glück. Dieses Glück wollen wir uns wieder erarbeiten“, so Pätzold: „Wenn wir so weitermachen, dann wird das Pendel auch wieder auf unsere Seite schlagen und der Knoten platzen. Es gibt keinen Grund, alles über den Haufen zu werfen.“
Die Gäste sammelten ihrerseits zwar in der Liga erst zwei Punkte, sicherten sich aber durch das 1:0 im DFB-Pokal-Achtelfinale beim 1. FFC Turbine Potsdam ihr langersehntes erstes großes Erfolgserlebnis der Saison. „Im Vergleich zu den beiden guten vergangenen Saisons hat sich im Kader nicht allzu viel verändert und die Mannschaft ist alles andere als wehrlos“, erklärt Pätzold: „Die Tabelle sagt wenig über die Qualität in ihren Reihen aus. Sie werden nach dem Pokal-Erfolg sicherlich mit mehr Selbstvertrauen anreisen.“ Auch die Rolle als klarer Außenseiter spiele der SGS in die Karten, „weil niemand einen Auswärtssieg erwartet“. Daraus folgert der 46-Jährige: „Der Druck liegt bei uns, aber dem wollen wir uns stellen, die kleine Negativserie durchbrechen und uns ein neues Erfolgserlebnis erarbeiten.“
An der personellen Ausgangslage ändert sich im Vergleich zum vergangenen Wochenende wenig. Carlotta Wamser (Schleimbeutelreizung), Cornelia Kramer (Muskelverletzung), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) fallen weiterhin aus. Friederike Repohl trainierte nach ihrer Muskelverletzung in dieser Woche erstmals wieder auf dem Platz, ein Einsatz kommt aber noch zu früh. Fraglich ist zudem Ida Daedelow (angeschlagen). Wer die Werkself im Ulrich-Haberland-Stadion unterstützen möchte, kann HIER oder ab 13 Uhr an der Tagekasse Tickets erwerben.
Im Rahmen der Partie führt Bayer 04 eine Umfrage zur Fan-Anreise durch. Die freiwillige Befragung erfolgt über einen Online-Fragebogen, der im Stadion bei einer Helferin, einem Helfer oder selbstständig am Handy ausgefüllt werden kann. Auch an einigen Aushängen im Ulrich-Haberland-Stadion gibt es die Chance, den QR-Code zu scannen. Zudem erhalten alle Stadionbesuchenden über die Bayer 04-App und den Bayer 04-Newsletter einen Link, über den sie auch nach dem Spiel noch an der Umfrage teilnehmen können. Die Umfrage erfolgt anonym. Unter allen Teilnehmenden, die freiwillig eine E-Mail-Adresse eintragen, wird nach Abschluss der Umfrage ein vom Frauen-Team signiertes Trikot verlost.
Die Fan-Mobilität am Spieltag ist einer der größten Emissionsfaktoren professioneller Fußballklubs. Die letzte Mobilitätsumfrage 2023 hat wertvolle Informationen geliefert und soll nun aktualisiert werden, damit Bayer 04 sich, basierend auf aktuellen Daten, weiterhin für klimafreundliche Mobilität engagieren kann. Die Informationen sind von großer Bedeutung für die Steuerung und Optimierung der Umweltbemühungen im Mobilitäts-Kontext. Vielen Dank für die Teilnahme!


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