
„Vor der Saison haben wir gesagt, dass wir uns in der Verfolgergruppe hinter den beiden Top-Mannschaften Bayern und Wolfsburg sehen. Jetzt haben wir unsere kleine Schwächephase durch den Sieg gegen RB Leipzig überstanden und können an Bremen vorbeiziehen“, sagt Pätzold mit Blick auf die Ausgangslage: „Das setzt Energie frei und motiviert uns für den Schlussspurt mit zwei hoffentlich erfolgreichen Spielen bis zur Winterpause. Die Rückkehr von Friederike Repohl und Cornelia Kramer gibt uns einen zusätzlichen Schub.“
Zehn Tage nach dem Hinrunden-Abschluss empfängt die Werkself zum Auftakt der Rückrunde am Montag, 22. Dezember (Anstoß: 18 Uhr, live bei Sport1, MagentaSport und DAZN), in der letzten Bundesliga-Partie des Kalenderjahres den FC Bayern München im Ulrich-Haberland-Stadion. Die beiden Leistungsträgerinnen Repohl und Kramer dürften auch dann eine wichtige Rolle in Pätzolds Personal-Puzzle spielen. Torhüterin Repohl kehrte nach mehrwöchiger Verletzungspause bereits beim 3:2-Heimsieg gegen RB in die Startelf zurück, Kramer stand nach ihrer noch längeren Zwangspause in den letzten zehn Minuten erstmals wieder auf dem Feld. In Bremen könnte die dänische Nationalspielerin bereits mehr Einsatzzeit sammeln.






Das vorläufige Hinrunden-Fazit des Trainers fällt gemischt aus. „Es war eine Hinrunde mit Licht und Schatten, in der Summe haben wir weiterhin eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde“, so Pätzold: „Das Fazit lässt sich nicht losgelöst von unserer Personalsituation ziehen. Wir haben unser schweres Auftaktprogramm – angefangen mit dem Spiel in München – sehr gut gemeistert und konstant gepunktet. Das Heimspiel gegen Wolfsburg hat für einen kleinen Bruch gesorgt, auch weil wir danach einige Sperren und verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren mussten.“ Zwischenzeitlich kassierte die Werkself drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge. „Wir haben uns in der Summe kein richtig schlechtes Spiel geleistet, haben aber teils die Effektivität aus den ersten Wochen vermissen lassen und so schmerzhafte Punktverluste erlitten. Das Pokal-Aus in Hamburg trotz vieler Möglichkeiten tut besonders weh“, sagt der 46-Jährige.
Auf dem Weg zu einem möglichen positiven Abschluss der ersten Saisonhälfte muss sein Team eine der Überraschungsmannschaften der bisherigen Spielzeit bezwingen. Mit 23 Punkten rangiert Werder derzeit einen Zähler vor den Leverkusenerinnen auf Platz drei. „Sie spielen effektiv, haben bis auf wenige Ausnahmen eine offensive Herangehensweise und agieren sehr variabel. Nicht zuletzt durch ihre Standard-Gefahr stellen sie den Gegner vor große Herausforderungen“, sagt Pätzold: „Außerdem können sie späte Tore erzielen und haben sich durch ihre Siege Selbstbewusstsein erarbeitet. Das ergibt einen Mix, der in der Hinrunde sehr erfolgreich war“, so der Cheftrainer. Dementsprechend erwartet er von seinem Team besonders eine „hohe Laufbereitschaft“ und prognostiziert: „Ich erwarte ein enges Spiel, in dem es vor allem auf die Effizienz und die Arbeit gegen den Ball ankommen wird.“
Personell sind keine allzu großen Veränderungen zu erwarten. Die zuletzt angeschlagene Claudia Wenger könnte in den Kader zurückkehren. Fehlen werden hingegen weiterhin Carlotta Wamser (Aufbautraining nach Schleimbeutelreizung), Ida Daedelow (angeschlagen), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Wer die Werkself in Bremen vor Ort unterstützen möchte, kann HIER im Ticket-Shop des SVW oder am Spieltag an der Tagekasse Tickets erwerben. Der Gästebereich befindet sich im (überdachten) Block F, außerdem gibt es einen eigenen Stehplatz-Bereich.

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:3-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 am 5. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Urs Fischer...
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Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
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Wichtiger Erfolg: Die U17 von Bayer 04 hat am 8. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Viktoria Köln 3:0 (2:0) gewonnen. In der ersten Hälfte trafen Valon Bedzeti (22.) und Louis Lomboy (28.) für Schwarz-Rot, Bedzeti entschied die Partie nach dem Seitenwechsel (69.) für die über die gesamte Dauer konzentriert verteidigenden Leverkusener.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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