
Vor dem Duell mit dem Starensemble aus der Autostadt (live bei SPORT1 im Free-TV, MagentaSport und DAZN) überwiegt bei Cheftrainer Robert de Pauw dennoch klar Zuversicht gegenüber der Sorge vor einem möglichen Fehlstart. „Wir freuen uns, dass es direkt mit so einer großen Herausforderung losgeht. Das wollen wir genießen“, stellt der 42-Jährige klar. Gegen die langjährigen Liga-Dominatorinnen ist daher nicht zwingend das Ergebnis der Maßstab für einen erfolgreichen Leverkusener Auftritt. „Wenn wir etwas mitnehmen, können wir sehr zufrieden sein. Das müssen nicht zwangsläufig Punkte sein, sondern vielleicht auch die Art und Weise, wie wir spielen“, sagt de Pauw: „Die Leistung ist für mich am wichtigsten und erhöht die Chance auf ein gutes Ergebnis.“
Sein Erfolgsrezept gegen den mit diversen Nationalspielerinnen gespickten Champions-League-Finalisten der vergangenen Saison? „Wir müssen kompakt bleiben, aber gleichzeitig auch Momente suchen, um den Gegner zu pressen und mutig zu agieren. Dafür sind wir variabel genug.“ Ein reiner Fokus auf die Defensivarbeit, da ist sich de Pauw sicher, wird nicht reichen. „Sie werden genauso hungrig sein wie wir. Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch, beide Teams werden offensiv spielen wollen. Wir müssen auf das Wolfsburger Tempo gefasst sein und uns gleichzeitig auf unsere Stärken fokussieren“, fordert er. Im DFB-Pokal glänzte die Mannschaft um Kapitänin und Torjägerin Alexandra Popp beim 1. FFC Turbine Potsdam zwar nicht, gab sich mit dem 2:0-Sieg aber auch keine Blöße.

Aus Leverkusener Sicht taugt das eigene 3:0 im Pokal bei Bundesliga-Absteiger SV Meppen am vergangenen Wochenende als Mutmacher dafür, dass die lange Vorbereitung in dem runderneuerten Team Früchte getragen hat. „Ein guter Auftakt sorgt für ein gutes Gefühl, das haben wir gemerkt“, weiß de Pauw, der aus der Partie auch für die anstehenden Aufgaben in der Liga wertvolle Erkenntnisse mitnahm: „Wir haben im Passspiel sicher noch Luft nach oben. Aber wir haben unsere Chancen bekommen und den Gegner am Ende gut ausgekontert. Das wird auch bei den kommenden Aufgaben wichtig sein.“
Wie schon im Pokal werden Verena Wieder (Oberschenkelprobleme) und Loreen Bender (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) fehlen, auch Sofia Cava Marin (angeschlagen) muss passen. Dafür stehen Torhüterin Friedrike Repohl und Clara Fröhlich wieder zur Verfügung. Damit hat der Niederländer bei der Zusammenstellung seines Spieltagskaders die Qual der Wahl.
Für die Partie im AOK Stadion hat der VfL bereits rund 3000 Tickets verkauft. Weitere Stehplatzkarten stehen an den Tageskassen zur Verfügung. Für Gästefans ist der Eingangsbereich S rechts von der Haupttribüne vorgesehen.
Neben den kostenpflichtigen Streamingdiensten MagentaSport und DAZN zeigt der private TV-Sender SPORT1 das Auftaktspiel der Bayer 04-Frauen als eines von insgesamt 22 Spielen in dieser Saison live im Free-TV. Die Übertragung beginnt um 15.30 Uhr. Kommentatorin ist Christina Rann, als Moderatorin fungiert Lili Engels, die von Experte Maik Franz unterstützt wird.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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