
In der Liga sieht die Bilanz in der aktuellen Saison gegen Turbine Potsdam wie folgt aus: ein 2:0-Heimsieg und eine 2:4-Niederlage wiederum in Potsdam. Der Pokal hat jedoch, wie man so schön sagt, immer seine eigenen Gesetze. Cheftrainer Achim Feifel fordert vor allem Mut für die anstehende Partie gegen einen zielstrebigen und aggressiven Gegner.
Melissa, wie schätzt du die Postdamerinnen derzeit ein?
Friedrich: Potsdam ist der klare Favorit. Sie stehen nicht ohne Grund auf Platz drei. Das wissen wir. Von uns wird daher alles abverlangt, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, damit wir es bis ins Finale schaffen. Und wenn man schon danach greifen kann, will man sein Ziel natürlich auch erreichen. Und das stimmt schon: der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze.
Worauf wird es deiner Meinung nach besonders ankommen?
Friedrich: Oft sind es Kleinigkeiten. Aber ich glaube am Ende wird folgendes entscheidend sein: Wer effektiver die Torchancen ausnutzt und hinten kompakt steht. Ich denke außerdem, dass in diesem Spiel auch das gewisse Quäntchen Glück eine große Rolle spielen könnte.
Wie habt ihr euch diese Woche als Mannschaft vorbereitet und ist die Stimmung vor solch einem Spiel nochmal eine andere?
Friedrich: Die Stimmung ist wirklich gut. Klar ist es nochmal ein anderes Spiel im Vergleich zum Ligageschehen. Da ist eine besondere Vorfreude, aber auch ein nochmal verschärfter Fokus zu spüren. Unser Trainerteam hat uns noch einmal verschiedene Szenen von Potsdam gezeigt, dass wir so gut wie möglich auf den Gegner eingestellt sind. Ich persönlich bereite mich aber eigentlich genau so vor wie sonst auch.
Wie läuft so ein Spieltag bei dir persönlich ab vom Aufstehen bis zum Anpfiff?
Friedrich: Der Ablauf ist immer der Gleiche. Ich frühstücke in Ruhe und dann ist meistens schon gar nicht mehr viel Zeit bis wir uns als Mannschaft gemeinsam treffen, da wir uns immer einige Stunden vorher verabreden, um gemeinsam Mittag zu essen. Anschließend gehen wir eine kleine Runde spazieren und dann geht es auch schon auf den Platz zum Aufwärmen. Bestimmte Rituale haben wir dabei nicht. Aber wir sorgen grundsätzlich immer für gute Stimmung in der Kabine – das gelingt vor allem mit Musik. Die Stimmung nehmen wir dann auch mit auf den Platz.
Wie würdest du dich als Spielercharakter beschreiben?
Friedrich: Ich kann schon die anderen Mädels nach vorne pushen und vorangehen, bin aber genauso auch mal die Ruhige. Das kommt ganz auf die Situation an. Meistens setze ich die Zeichen dann aber auf dem Platz und versuche die Mannschaft so mit meiner Leistung und Körpersprache mitzuziehen.
Bist du vor solchen Partien immer noch aufgeregt und wie gehst du damit um?
Friedrich: Nein, aufgeregt bin ich nicht wirklich. Man weiß ja, was man sich vorgenommen hat, man ist vorbereitet und hat einen guten Matchplan. Es ist eher eine große Vorfreude auf das Spiel, schließlich spielt man solche Duelle nicht oft in seiner Laufbahn. Deswegen muss man einen klaren Kopf behalten. Aufregung ist da nicht förderlich.
Und zum Schluss natürlich noch: Dein Ergebnistipp, wie geht euer Spiel aus?
Friedrich: Wir werden das Spiel 2:1 gewinnen.








Ab Stadionöffnung (17.30 Uhr) können Kurzentschlossene noch Tickets an der Tageskasse am Servicecenter West erwerben.

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