
Nach Potsdam haben die Bayer 04-Frauen an diesem Wochenende mit dem VfL Wolfsburg erneut einen Gegner der oberen Tabellenplätze vor der Brust. Nach dem Erfolg vom vergangenen Wochenende gegen die Turbine und dem kurzzeitigen 4. Platz dürften die Werkself-Frauen allerdings mit gestärktem Selbstvertrauen in die Partie gehen. „Die Stimmung unter der Woche war nach dem Sieg natürlich gut“, so Feifel, der allerdings auch warnende Worte findet: „Wolfsburg ist nochmal ein ganz anderes Kaliber als Potsdam. Diesen Gegner muss man mehr als ernst nehmen...“
In der vergangenen Saison hatten sich die „Wölfinnen“ mit 62 von möglichen 66 Zählern ohne eine einzige Niederlage den vierten Meistertitel in Folge geholt. In der aktuellen Spielzeit haben allerdings auch die FCB-Frauen, die mit 45 Punkten die Tabelle vor Wolfsburg anführen, Ansprüche auf die Schale erhoben. Doch auch im DFB-Pokal und in der Champions League ist der VfL weiterhin im Rennen um Titel. Erst in dieser Woche hatte das Team in der Königsklasse gegen den norwegischen Klub Lilleström SK Kvinner das Ticket fürs Viertelfinale gezogen.
Trotz Englischer Woche des Gegners erwartet Feifel diesen dominierend und überwiegend im Ballbesitz, seine Mannschaft dagegen werde defensiv stark dagegenhalten müssen. Es werde daher ein ganz anders Spiel als gegen Potsdam in der vergangenen Woche. „Aber natürlich werden wir alles Positive mit in die Partie nehmen, das hilft für die Selbstüberzeugung. Und die brauchen wir auch! Wir dürfen uns nichts gefallen lassen und müssen mutig sein“, fordert der Fußballlehrer. Ziel sei es, mittels Kampfgeist, Aggressivität und Kompaktheit „ein gutes Ergebnis zu erzielen“.
Aus personeller Sicht werden die Möglichkeiten für Feifel wieder größer. Jessica Wich und Nina Brüggemann sind seit dieser Woche zurück im Mannschaftstraining. Weiterhin fehlen werden allerdings Juliane Wirtz, die immer noch an Leistenbeschwerden laboriert, und Viktoria Pinther (Bandscheiben-Beschwerden). Fraglich ist dagegen, ob die von Rückenproblemen geplagte Sylwia Matysik bis Sonntag rechtzeitig fit wird – „das wäre ein herber Ausfall. Sylwia wäre mit ihrer Zweikampfstärke, die sie auch schon gegen Potsdam gezeigt hat, enorm wichtig für uns gegen einen solchen Gegner“, sagt ihr Trainer.
Auf der Position im Tor kündigte der 56-Jährige für Sonntag indes einen Wechsel an. Anna Wellmann darf für Anna Klink ran und sich die Handschuhe überstreifen. „Sie zeigt sehr gute Leistungen im Training und soll jetzt auch mal den einen oder anderen Spieleinsatz bekommen“, erklärt Feifel, „das hat sie sich absolut verdient.“
Auch diese Partie der Werkself-Frauen wird wieder live übertragen: Das Spiel wird bei MagentaTV auf dem Sender #dabeiTV auf Sendeplatz 18 oder bei MagentaSport zu sehen sein. Zahlreiche weitere Spiele der Leverkusenerinnen aus der restlichen Saison streamt Bayer 04 demnächst übrigens auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal.

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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