
Viel souveräner als der VfL kann eine Mannschaft die Tabelle kaum anführen. Das Team hat aktuell einen sensationellen Lauf, hat alle sechs von sechs Spielen gewonnen und dabei kein einziges Gegentor kassiert (27:0 Tore). Beim letzten Gastspiel bei Schlusslicht und Mitaufsteiger Borussia Mönchengladbach wurden die Wölfinnen erneut ihrer Favoritenrolle gerecht und fuhren mit dem 7:0-Endergebnis einen weiteren Kantersieg ein – den höchsten in dieser Saison. „Wolfsburg ist wahnsinnig hochkarätig besetzt”, so Hagedorn. „Sie haben in der Liga einen Bombenauftakt gespielt. Ein toller Gegner – ich freue mich sehr aufs Spiel. Wir werden versuchen, lange und gut genug Wiederstand zu leisten und gucken dann, was aus unserer Sicht geht. Wir werden alles daran setzten, dass sich so etwas wie gegen die Bayern nicht wiederholt. Meine Mannschaft ist hochmotiviert und sich bewusst, welcher Gegner morgen auf sie zukommt."
Insgesamt gab es 18 Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Nur drei Mal gelang es Bayer 04, Wolfsburg zu bezwingen, zwei Mal konnte dem VfL ein Unentschieden abgerungen werden. „Es wird für uns schwer werden, zu Torchancen zu kommen. Sicherlich wird Wolfsburg die höheren Spielanteile haben”, glaubt die Cheftrainerin. „Dennoch wollen wir nicht mauern. Das Kräfteverhältnis eines Aufsteigers gegen einen Champions League-Teilnehmer ist klar. Nichtsdestotrotz sind wir aufgestiegen, um gegen solche Mannschaften spielen zu dürfen, aus solchen Partien zu lernen und uns auf diesem Wege auch weiterzuentwickeln. Wir werden sehen, in welcher Tagesform Wolfsburg ist und vielleicht haben wir morgen einen guten Tag.”
Nach dem Duell am Mittwochabend mit dem MSV Duisburg müssen neben den Langzeitverletzten Isabel Kerschowski und Jessica Wich zwei Spielerinnen für die kommende Partie passen: Saskia Meier fällt mit Oberschenkelproblemen aus und Madeline Gier fehlt krankheitsbedingt.


Die Frauen-Bundesliga wird ab der kommenden Saison 2027/28 von einem eigenständigen Ligaverband organisiert. Mit dem einstimmigen Beschluss auf dem DFB-Bundestag am Freitagnachmittag ist die Ausgliederung der Liga aus dem Deutschen Fußball-Bund offiziell.
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Zwei Heimspiele samstagnachmittags und drei weite Auswärtsreisen: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat fünf weitere Spieltage der Google Pixel Frauen-Bundesliga zeitgenau angesetzt. Damit stehen nun alle Liga-Termine der Bayer 04-Frauen bis Ende November fest.
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Einen Tag nach dem spektakulären Duell mit dem FC Bayern München (2:3) richtet sich der Blick bereits auf das nächste Heimspiel der Bayer 04-Frauen. Am Freitag, 2. Oktober, 18.30 Uhr, trifft die Werkself im Ulrich-Haberland-Stadion auf den SV Werder Bremen. Tickets für die Partie unter Flutlicht sind ab sofort im freien Verkauf erhältlich. Alle Infos zum Tageskarten-Verkauf im Überblick.
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Trotz einer geschlossen starken Mannschaftsleistung verpassten die Bayer 04-Frauen gegen den deutschen Doublesieger FC Bayern München einen Punktgewinn. Nach der 2:3 (1:0)-Niederlage ordnen Torhüterin Rafaela Borggräfe und Innenverteidigerin Claudia Wenger den Auftritt ein und blicken auf die positiven Erkenntnisse des Abends.
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