
Aufsteiger Bayer 04 war im gut besuchten Ulrich-Haberland-Stadion als klarer Underdog in die Partie gegen den Vizemeister gestartet. Dennoch waren es die Leverkusenerinnen, die den ersten Treffer der torreichen Partie landeten. Jessica Wich konnte nach neun Minuten einen Konter starten. Nur noch die Münchner Torfrau vor sich, schob sie Manuela Zinsberger den Ball durch die Beine – 1:0. Doch das Glücksgefühl währte nicht lange, denn kurz darauf war der Spielstand wieder egalisiert: Mit einem gefährlichen Querpass brachten die Bayer 04-Frauen sich hinten selbst in Bedrängnis. Nachdem die Situation nicht geklärt werden konnte, nutzte Bayerns Sara Däbritz ihre Chance (12.). Die Hagedorn-Elf spielte abwartend und ließ in der ersten Halbzeit insgesamt wenige Angriffe der Bayern zu. Bei einem direkt verwandelten Freistoß durch Jill Roord war Torhüterin Anna Klink allerdings machtlos (29.). Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste auf 3:1 (43.). Bitter: Zwischenzeitlich musste Torschützin Jessica Wich ausgewechselt werden mit Verdacht auf Meniskus-Verletzung. So kam Gianna Rackow nach monatelanger Pause aufgrund eines Kreuzbandrisses zu ihrem Comeback.
„Die ersten Minuten haben wir es gut gemacht“, resümiert Trainerin Verena Hagedorn. „Wir haben nicht viel zugelassen. In Halbzeit zwei wollten wir nochmal richtig Gas geben.“ Aufgedreht haben allerdings die Münchnerinnen. Mit dem vierten Gegentreffer (54.) geriet der Neu-Bundesligist arg ins Schwimmen, verlor dann komplett den Faden. Sechs weitere Male musste Klink in ihrem Kasten hinter sich greifen. „Wir haben keinerlei Anzeichen gezeigt, dass wir auf Augenhöhe mithalten können. Noch sehr viel Arbeit liegt vor uns“, räumt Hagedorn ein. „In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr zugreifen können, sind immer nur hinterhergelaufen. Am Ende zweistellig zu verlieren ist sehr bitter.“
Am kommenden Wochenende treten die Bayer 04-Mädels auswärts bei Werder Bremen an. Anstoß ist am Sonntag, 23. September, um 14 Uhr.
Die Statistik:
Bayer 04: Klink – Sahlmann, Barth, Ringsing, Oliveira Leite – Wich (35. Rackow), Kerschowski, Heinze, Csiszar – Mayr, Vinken (46. Meier)
FC Bayern München: Zinsberger – Maier, Demann, Wenninger, Schweers – Lohmann, Däbritz (71. Beerensteyn), Leupolz, Skorvankova (61. Magull) – Roord, Islacker (61. Rosler)
Tore: 1:0 Wich (9.), 1:1 Däbritz (12.), 1:2 Roord (29.), 1:3 Islacker (43.), 1:4 Lohmann (54.), 1:5 Däbritz (61.), 1:6 Schweers (66.), 1:7 Magull (71., FE), 1:8 Maier (78.), 1:9 Rolser (80.), 1:10 Ringsing (87., ET)
Gelbe Karten: Barth / Skorvankova
Schiedsrichterin: Kathrin Heimann (Gladbeck)
Zuschauer: 726

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:2-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim 1. FC Nürnberg am 8. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Nach neun Punkten aus den ersten drei Auswärtsspielen der Saison 2026/27 haben die Bayer 04-Frauen am Sonntagnachmittag erstmals in der Fremde verloren. Das 0:2 (0:0) beim bis dahin sieglosen 1. FC Nürnberg bedeutete für das Team von Trainer Roberto Pätzold einen Rückschlag im Rennen um die Spitzenplätze in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Fany Pronietz erzielte beide Treffer (62./85.) für die Gastgeberinnen.
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Werkself-TV zeigt das 0:3 bei der TSG Hoffenheim am 7. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

Mit der TSG Hoffenheim hat die Werkself noch eine Rechnung offen: In der vergangenen Saison verlor Bayer 04 beide Partien gegen die Kraichgauer – nachdem die fünf vorherigen Duelle allesamt an Schwarz-Rot gegangen waren. Während formstarke Leverkusener am Sonntag, 25. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr/live auf DAZN und im Werkself-Radio), in Sinsheim eine neue Siegesserie gegen die TSG starten wollen, möchte Patrik Schick gleichzeitig seinen bestehenden Rekordlauf fortsetzen. Leicht wird das jedoch nicht, hat das Team von Trainer Christian Ilzer doch zuletzt ebenfalls Selbstvertrauen getankt. Die Kurzpässe.
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