
„Vor den drei Spielen gegen Frankfurt, Köln und Hoffenheim haben wir gesagt, dass wegweisende Wochen anstehen. Nach dem wichtigen Sieg gegen Köln wollen wir jetzt zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten nachlegen und ihn auch aus eigener Kraft hinter uns lassen“, sagt Trainer Roberto Pätzold: „Dann können wir mit einer sehr guten Punkteausbeute aus der Anfangsphase der Rückrunde in die längere Pause gehen.“ Nach dem Duell gegen die TSG hat die Mannschaft zunächst eine Woche frei, für die Nationalspielerinnen stehen derweil Länderspiele an. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga geht es erst am Sonntag, 15. März (Anstoß: 18.30 Uhr), mit dem 20. Spieltag beim VfL Wolfsburg weiter.
Ein Grund mehr für die besondere Bedeutung des Duells zwischen dem Tabellendritten (31 Punkte) und der TSG (29 Punkte, aber ein Spiel weniger)? „Wir haben nur positiven Druck, den wir uns selbst machen“, so Pätzold: „Im Hinspiel haben wir Hoffenheim besiegt und sind auch jetzt in einer guten Phase. Der Druck wird bei Hoffenheim ein anderer sein.“ Dabei spielt der Coach nicht nur auf den 2:0-Auswärtssieg seines Teams im vergangenen Oktober an, sondern auch auf die jüngste 0:4-Pleite der TSG gegen den Hamburger SV. „Das hat wieder einmal gezeigt, dass in der Liga an jedem Spieltag unvorhergesehene Dinge passieren können“, sagt der Trainer: „Bei der Qualität und den Ambitionen der Mannschaft wird das Ergebnis intern eine deutliche Reaktion hervorgerufen haben. Sie werden versuchen, läuferisch, physisch und spielerisch ein anderes Gesicht zu zeigen. Für uns gilt es, sich davon nicht beeinflussen zu lassen, sondern an die Hinspiel-Performance anzuknüpfen und auf unsere eigenen Stärken zu vertrauen.“






An der hohen Qualität der TSG ändere die Niederlage nichts. „Dafür haben sie zu viele gute Spiele gezeigt und Punkte gesammelt. So etwas kann mal passieren“, sagt der 46-Jährige: „Ich rechne mit einem engen, umkämpften Spiel mit hohem Tempo und viel offensiver Qualität.“ Die eigenen Ambitionen sind dabei groß. „Zu Hause müssen wir gegen jede Mannschaft mit der Absicht aufs Feld gehen, das Spiel zu gewinnen. Das haben wir die komplette Saison über gezeigt und es gibt keinen Grund dafür, diese Erwartung zurückzuschrauben“, so Pätzold: „Wir haben den Anspruch und Ehrgeiz an uns selbst, dieses Spiel gegen einen direkten Konkurrenten mit großem Selbstbewusstsein anzugehen.“
Eine der Garantinnen für die jüngsten Erfolge in der Rückrunde war einmal mehr Vanessa Fudalla. Obwohl die 24-Jährige mit zwölf Treffern derzeit die Bundesliga-Torschützinnen-Liste anführt, wurde sie für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft erneut nicht berücksichtigt. „Ihr bleibt nichts anderes übrig, als durch Konstanz und Qualität immer wieder aufzuzeigen, dass die Einschätzung der Verantwortlichen beim DFB nicht zutrifft“, sagt Pätzold: „Die Argumentation, ihr würde internationale Klasse abgehen, liefert Angriffspotenzial. Vanessa setzt sich auch regelmäßig in der Liga gegen Gegner durch, die international spielen. Ich kann dieser Argumentation nicht folgen.“ Damit einher geht ein Appell an die Torjägerin: „Sie tut weiterhin gut daran, bei sich zu bleiben und Taten sprechen zu lassen. Das hat sie zuletzt wieder eindrucksvoll getan und wir hoffen sehr, dass sie daran weiter anknüpfen kann.“
Gegen die TSG muss Pätzold neben Amy Wrigge, Claudia Wenger (beide angeschlagen), Vanessa Haim (Muskel-Sehnen-Verletzung), Friederike Repohl (Innenband-Teilriss), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (nach Kreuzbandriss noch mit Trainingsrückstand) auch auf Estrella Merino Gonzalez (Muskelverletzung) verzichten. Katharina Piljic ist nach ihrer im Duell mit Köln erlittenen Schulter-Prellung zurück im Trainingsbetrieb.
Tickets für das Heimspiel am Sonntag im Ulrich-Haberland-Stadion gibt es HIER. Außerdem wird es am Spieltag ab 13 Uhr, eine Stunde vor Anpfiff, eine Tageskasse geben.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Eine beeindruckende Aufholjagd nach der Pause bescherte den Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen im Ulrich-Haberland-Stadion einen 3:2-Heimsieg. Im Werkself-TV-Interview sprechen Doppel-Torschützin Cornelia Kramer und Loreen Bender unter anderem darüber, was in der Halbzeit in der Kabine passierte.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 3:2-Erfolgs der Bayer 04-Frauen gegen den SV Werder Bremen am 6. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.
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Dank einer emotionalen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit haben die Bayer 04-Frauen ihren ersten Heimsieg eingefahren. Gegen den SV Werder Bremen steigerte sich die Werkself nach der Pause deutlich und drehte einen Zwei-Tore-Rückstand in ein 3:2 (0:2). Cornelia Kramer (54., 56.) und Lobke Loonen (81.) erzielten die Treffer, die dem Team von Trainer Roberto Pätzold die ersten Punkte im Ulrich-Haberland-Stadion in der laufenden Bundesliga-Saison bescherten.
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Werkself-TV zeigt die Highlights des 6:0-Erfolgs der Werkself im Trainingsspiel gegen den Drittligisten SC Fortuna Köln...
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