
Verlieren die Werkself-Frauen, treten sie den Weg in die Zweite Liga an. Holen sie einen Punkt, müsste der punktgleiche, direkte Konkurrent Werder Bremen im Parallelspiel beim SC Freiburg verlieren. Gelingt den Schwarz-Roten gar ein Sieg, dürften die Werderanerinnen maximal unentschieden spielen. Bayer 04 hofft also auf Schützenhilfe aus Freiburg. Das Wichtigste ist aber: „Die Mannschaft glaubt an den Klassenerhalt – das hat sie schon in den letzten Heimspielen gezeigt“, so Co-Trainer Eskandar Zamani, der erneut die erkrankte Verena Hagedorn vertritt. Tatsächlich waren die Leverkusenerinnen vor eigenem Publikum zuletzt sicherer als in der Ferne – womöglich ein Vorteil den Bremenerinnen gegenüber, denen zudem das Nachholspiel gegen München vom vergangenen Mittwoch noch in den Knochen steckt.
„Essen wird wohl auch im letzten Saisonspiel auf Sieg spielen – so wie sie ihre Partien immer angehen“, ist sich Zamani sicher und erwartet keine großen Rotationen. „Wir können aber versuchen, ihnen die Lust zu nehmen, wie es uns schon gegen Potsdam gelungen ist.“ Seit dem Hinspiel, bei dem sich Bayer 04 in Unterzahl gegen die SGS um die Ex-Leverkusenerinnen Marina Hegering, Turid Knaak und Ramona Petzelberger mit 0:5 geschlagen geben musste, habe sich das Team vor allem defensiv weiterentwickelt – „das dürfte auch Essen gemerkt haben“, meint Zamani.
„Wir werden jetzt nicht anfangen, den Gegner über 90 Minuten anzulaufen – das haben wir bisher auch nicht gemacht“, so der Assistenz-Trainer, der die größeren Spielanteile beim Gegner sieht und sich keinesfalls auf einen Schlagabtausch einlassen möchte. „Wir versuchen, kompakt zu stehen und unsere Chancen zu suchen. Die Mädels sollen sich voll auf sich konzentrieren.“ Was der Konkurrent Bremen in Freiburg anstellt, will die Mannschaft während der eigenen Partie komplett ausblenden.
Schade: Für Isabel Kerschowski, die nach monatelangem Ausfall nach ihrem Kreuzbandriss ihr Comeback gegen Essen angestrebt hatte, wird es noch nicht reichen. Bis auf die Langzeitverletzten sind ansonsten alle Spielerinnen einsatzbereit.
Ebenfalls nicht mit von der Partie ist Laura Radke. Die 19-Jährige hat sich bereits vom Werksklub verabschiedet. Der Kontrakt wurde nach einer Saison in beidseitigem Einvernehmen vorzeitig aufgelöst. Radke blickt in dieser Saison auf drei Liga-Einsätze und einen im DFB-Pokal zurück. Ab Sommer wird sie für den Liga-Konkurrenten MSV Duisburg auflaufen.
Die Frauen von Bayer 04 freuen sich am letzten, so wichtigen Spieltag über zahlreiche Unterstützung! Die Stadiontore und die Tageskasse am Kurtekotten öffnen eine Stunde vor Spielbeginn um 13 Uhr. Tickets für das Endspiel der Bayer 04-Frauen können zudem schon im Vorverkauf über den Bayer04-Ticketpartner DERTICKETSERVICE erworben werden.


Nach dem erfolgreichen Pokalduell in Hildesheim ist die U19 von Bayer 04 auch in die DFB-Nachwuchsliga mit einem Sieg gestartet. Unterdessen musste sich die Leverkusener U17 beim Future Star Cup in Shanghai der Länderauswahl Chinas sowie dem späteren Turniersieger FC Arsenal aus England jeweils knapp geschlagen geben, nachdem sie zuvor Athletic Bilbao aus Spanien ein torloses Remis abgetrotzt hatte.
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Werkself-TV zeigt die Highlights des 3:1-Erfolgs der U19 von Bayer 04 gegen den VfL Bochum 1848 am 1. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga 2026/27...
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Die Leverkusener U19 gewann zum Start der neuen Saison in der DFB-Nachwuchsliga am Sonntag, 9. August, gegen den VfL Bochum 1848 3:1. Werkself-TV zeigt die Partie re-live...
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Die ersten drei Punkte in der neuen Saison 2026/27 sind eingefahren: Die U19 von Bayer 04 gewann am 1. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga mit 3:1 (2:0) gegen den VfL Bochum 1848. In der ersten Halbzeit trafen die beiden Neuzugänge Aleksa Damjanovic (7.) und Clinton Wilson (21.) für die Gastgeber. Kurz nach dem Seitenwechsel schnürte Damjanovic zunächst den Doppelpack, ehe Bochum auf 1:3 verkürzen konnte.
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