
Drei Zähler Vorsprung haben die Schwarz-Roten aktuell auf den Rivalen, der allerdings noch aufgrund der abgesagten Partie bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach ein Spiel mehr auszutragen hat. Mit einem Sieg könnten sich die Werkself-Frauen ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze aufbauen. Nach dem Punktgewinn am vergangenen Wochenende gegen den SC Sand – im Übrigen der erste gegen eine Mannschaft, die über Bayer 04 in der Tabelle steht – und dem Heimsieg gegen Gladbach am vorigen Spieltag geht die Hagedorn-Elf mit Rückenwind in die kommende Partie.
Für diese haben die Leverkusenerinnen nur ein Ziel: „Punkten, gewinnen, alles geben und auf die Leistung vom letzten Spiel aufbauen“, so Hagedorn. „Uns auf Platz neun zu stabilisieren ist realistisch“, sagt sie, wohlwissend, dass dies die letze Partie gegen einen Gegner aus dem unteren Tabellensegment ist.
„Duisburg wird vermutlich versuchen, viel mit langen Bällen zu agieren und schnell in die Spitze zu spielen – das entspricht der Spielweise der vergangenen Partien. Dort haben sie versucht, hoch anzulaufen und Lücken zu finden, um hinter die Kette zu kommen“, so Hagedorn. „Wir werden das natürlich versuchen zu unterbinden, sie gut auszuspielen, denn im Zentrum sind sie sehr kompakt – es wird, denke ich, viel über die Flügel gehen“, vermutet die Fußball-Lehrerin.
„Es ist für beide Mannschaften eine richtungsweisende Situation“, betont Hagedorn. „Genauso wie wir, will Duisburg von den Abstiegsplätzen weg. Es wird sehr kampfbetont und emotional“, glaubt sie. Mit Blick auf den 4:1-Sieg im Hinspiel ist sich Hagedorn allerdings auch sicher: „Spielerisch haben wir auch dieses Mal wieder einen Vorteil und den müssen wir nutzen.“
Neben den Langzeitverletzten muss das Team wohl auf Saskia Meier (Knöchelverletzung) verzichten. Die 22-Jährige wird im Laufe der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen. „Die Gefahr für einen Einsatz wäre noch zu groß, wir lassen lieber Vorsicht walten“, so die Cheftrainerin. Auch für Juliane Wirtz dürfte ein Einsatz noch zu früh sein. Wieder im Kader, aber sicherlich noch keine Kandidatin für einen Startelf-Einsatz, ist Merle Barth (nach Knie-OP).

Werkself-TV zeigt nach dem 1:3 von Bayer 04 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Sebastian Hoeneß und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt die Zusammenfassung des 1:3 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag...

Werkself-TV zeigt das 1:3 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag re-live...

Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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