
Das 1:1-Remis im Derby am vergangenen Sonntag lässt Mut und Motivation schöpfen. Gegen die Kölnerinnen gelang es Dóra Zeller in der 85. Minute noch, den 1:0-Vorsprung der rheinischen Rivalen auszugleichen. „Mit einem späten Tor und einem späten Ausgleich fühlt sich das fast immer an wie ein Sieg. Das war uns sehr wichtig, dass wir das Derby nicht verloren haben“, betont Cheftrainer Achim Feifel.
Bei der bevorstehenden Begegnung mit der TSG erhofft sich der Coach einen heimischen Erfolg – jedoch weiß Feifel die Spielweise der Gegnerinnen auch kritisch einzuschätzen: „Wir wissen, dass es eine ganz andere Art von Fußballspiel wird als gegen Köln, wo die fußballerische Komponente eher im Hintergrund stand. Hoffenheim ist spielerisch eine unglaublich gute Mannschaft, die den Ball laufen lässt und versucht, konstruktiv zu bleiben.“
Zwischen den vergangenen beiden Begegnungen mit Hoffenheim beim 5:4-Achtelfinal-Sieg im DFB-Pokal n.V. Ende Oktober und dem enttäuschenden Hinspiel in der Bundesliga, bei dem sich die Bayer 04-Frauen Anfang November mit einer deutlichen 1:7-Niederlage geschlagen geben mussten, lagen nur zwei Wochen auf der Zeitachse. Achim Feifel weiß, wie nah Sieg und Niederlage beieinander liegen können und erinnert sich an die Aufeinandertreffen: „Wir haben gut zu spüren bekommen, wie es laufen sollte – und wie es dann eben nicht laufen sollte. Wir haben beide Spiele noch gut vor Augen und, dass wir alle Schlüsse draus ziehen können.“
Die TSG Hoffenheim ist den Leverkusenerinnen mit zwölf Punkten Vorsprung zwei Tabellenplätze voraus und wird sicherlich auch im Endspurt der Saison weiter kämpferisch und diszipliniert auftreten, um die Chance auf den dritten Champions-League-Platz noch zu wahren.
Die Personalliste bei Bayer 04 bleibt lückenhaft. Nina Brüggemann gab nach langer Verletzungspause von 322 Tagen im Derby ihr lang ersehntes Comeback und auch Henrike Sahlmann steht nach ihrer überstandenen Corona-Erkrankung wieder im Kader.
Neben den langfristig verletzten Spielerinnen Verena Wieder (Kreuzbandriss), Sylwia Matysik (Innenbandverletzung am Knie), Dina Blagojević (Aufbautraining), Lara Marti (Muskel-Sehnen-Verletzung) und Chiara Bücher (Knieverletzung) fällt nun auch Dóra Zeller am Sonntag aus. Die Torschützin des vergangenen Wochenendes hat sich unter der Woche mit dem Corona-Virus infiziert.
Auch die Einsätze von Friederike Repohl und Milena Nikolić bleiben fraglich. Die Torhüterin klagte über muskuläre Probleme, während die Stürmerin Nikolić noch auf ihre Corona-Freitestung wartet.

Wie das kommende Heimspiel der Werkself am Samstag, 2. April (Anstoß: 15.30 Uhr) gegen Hertha BSC läuft auch der Frauen-Spieltag unter dem Motto der aktuell laufenden Action Weeks #morethanfootball, die an verschiedenen Mottotagen zahlreiche Projekte des Klubs neben dem Spielfeld beleuchten. Dabei wird vor dem Anpfiff gegen die TSG der #morethanfootball Banner beim Einlaufen der Teams zu sehen sein.
In diesem Jahr hat sich außerdem Juliane Wirtz gemeinsam mit Bayer 04-Profi Robert Andrich als offizielle Botschafterin zur Aktion geäußert: „Wir haben alle mal aus den gleichen Gründen mit Fußball begonnen – aus Spaß und Liebe zum Spiel, darin sind wir alle gleich. Daher finde ich es wichtig, dass sowohl ich als Einzelperson als auch der Klub nicht nur während der Aktionswochen, sondern an 365 Tagen im Jahr für Vielfalt im Fußball einstehen und diese auch leben. Ich freue mich, dass genau mit solchen Aktionen gesellschaftlich relevanten Themen eine angemessene Bühne geboten wird.“
Die #morethanfootball Aktionswochen laufen noch bis zum 14. April. Der Werksklub stellte bereits Projekte zu den Themen soziale Inklusion und Bewusstsein vor. In den kommenden Wochen werden unter anderem auch noch die Bereiche Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Klimaschutz, mentale Gesundheit beleuchtet.
Die Tageskasse am Servicecenter West öffnet, genau wie die Stadiontore, eine Stunde vor Anpfiff um 15 Uhr. Vollzahler sind für 8 Euro dabei, ermäßigte Tickets gibt es für 6 Euro und Kinder haben freien Eintritt.
Im Stadion gilt die 3G-Regel: Zuschauer müssen demnach geimpft oder genesen sein oder einen negativen Schnelltest (mit Abpfiff max. 24 Stunden alt) oder negativen PCR-Test (mit Abpfiff max. 48 Stunden alt) vorweisen können. Statt eines Tests kann auch der Nachweis einer sogenannten Booster-Impfung vorgelegt werden. Alle Nachweise sollten unbedingt in den gängigen digitalen Apps (Corona-Warn-App, CovPass-App) hinterlegt werden.
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind von der 3G-Regel ausgenommen – Bayer 04 empfiehlt aber dennoch eine Testung vor dem Zutritt. Bayer 04 empfiehlt zudem das Tragen einer Maske. Die FAQ zu den Zugangsvoraussetzungen am Spieltag sind HIER zusammengefasst.
Wer das Spiel nicht vor Ort schaut, kann den 19. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf der Streaming-Plattform MagentaSport verfolgen.
Auch zu diesem Spieltag gibt’s weitere Infos wieder im Rasenreport – HIER geht’s zum Online-Blätterkatalog.

Während die U16 am Wochenende gegen den FC Viktoria Köln den fünften Sieg hintereinander einfahren könnte, reitet auch die U15 auf einer echten Erfolgswelle: Nach zwei überzeugenden Turniersiegen zuletzt würden sich die Leverkusener mit einem Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 die Meisterschaft sichern. Und der weibliche Nachwuchs befüllt ebenfalls fleißig das Trophäen-Kabinett – mit einem deutlichen 17:0 gewannen die U13-Juniorinnen den Verbandspokal. Das Ergebnisse und anstehenden Spiele der Nachwuchs-Kicker im Überblick.
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Großer Jubel an Fronleichnam: Die U13-Juniorinnen von Bayer 04 haben das Finale im Verbandspokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) in beeindruckender Manier gewonnen. Ein deutliches 17:0 bescherte nach der Meisterschaft in der Leistungsstaffel West bereits den zweiten Titel der Saison. Für den Jungjahrgang der Leverkusener U16-Juniorinnen reichte es derweil nicht für einen Erfolg am Pokalfinal-Tag.
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Bayer 04 Leverkusen hat Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 42-jährige Spanier war bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Martínez beendete die zurückliegende Saison mit den Südfranzosen auf Platz neun. Er übernimmt die Werkself zum 1. Juli 2026 und unterzeichnete einen bis zum 30. Juni 2028 gültigen Vertrag. In Leverkusen folgt Martínez, dessen Kontrakt in Toulouse mit Monatsende ausläuft, auf Kasper Hjulmand, der den Klub nach einer Spielzeit verlässt.
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In der Sommervorbereitung 2026/27 gastiert die Werkself beim Regionalligisten Kickers Offenbach in Hessen. Die Partie findet am Samstag, 25. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im Stadion am Bieberer Berg statt. Alle Infos zum Ticketverkauf für die Begegnung im Rahmen der 125-jährigen Jubiläums des OFC.
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Verstärkung für den Nachwuchsbereich von Bayer 04 Leverkusen: Zur Saison 2026/27 wechselt Konstantinos Kotsifakis vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC zum Werksklub, wo er künftig als fester Bestandteil des Trainerteams der Leverkusener U19 arbeiten wird. Zudem übernimmt der Deutsch-Grieche eine operative Funktion bei der Betreuung des Future Teams von Bayer 04. Bei der Hertha fungierte der 29-Jährige zuletzt als Cheftrainer der U17.
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