Frauen: Mit „Angriffsmut“ gegen Essen

Am 2. Adventswochenende starten die Bayer 04-Frauen in die Rückrunde der Flyeralarm Frauen-Bundesliga – es ist das zugleich das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2019. Am Sonntag, 8. Dezember, empfangen die Leverkusenerinnen dabei im Rahmen des 12. Spieltags der Flyeralarm Frauen-Bundesliga auf die SGS Essen (Anstoß: 14 Uhr). Die Aufeinandertreffen beider Mannschaften aus der Vergangenheit deuten auf ein torreiches Spiel hin.
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Nachdem die Werkself-Frauen gegen den Spitzenreiter VfL Wolfsburg eine 0:7-Heimniederlage einstecken mussten, richtet sich der Blick nun wieder nach vorne. Eine passende Reaktion erfolgt im besten Fall schon beim Rückrundenauftakt am Kurtekotten gegen die SGS. 10 der bislang 17 Bundesliga-Duelle entschied die Spielgemeinschaft aus dem Ruhrpott für sich, den Bayer 04-Frauen gelangen drei Siege bei vier Unentschieden. Die Partien zwischen Leverkusen und Essen endeten in der Vergangenheit meist in einem Torfestival: So gab es beispielsweise schon einen 4:1-Auswärtssieg der Werkself-Frauen (Spielzeit 2013/2014) oder auch vor eigenem Publikum eine 4:5-Niederlage (Spielzeit 2015/2016).

„Aktivität an den Tag legen“

Cheftrainer Achim Feifel will seine Mannschaft am Sonntag als das aktivere Team sehen: „Wir benötigen sowohl defensive Stabilität als auch Angriffsmut, um den Gegner mit eigenen Chancen und Akzenten unter Druck zu setzen. Insbesondere Lea Schüller müssen wir als schnelle Spielerin im Auge behalten. Dafür ist ein diszipliniertes Abwehrverhalten unabdingbar.“
Die Punkteausbeute nach dem Abschluss der Hinrunde sei indes nicht zufriedenstellend: „Wir brauchen etwas Zählbares, um vor der Winterpause tabellarisch nach vorne zu kommen und uns in eine Situation zu bringen, die mehr Ruhe reinbringt“, so der 55-Jährige. „Die Hinrunde ist an uns vorbeigegangen. Wir konnten einige Spiele nicht für uns entscheiden. Das muss in der Rückrunde besser werden“, betont Feifel.

Uebach gesperrt, Csiszárs Einsatz fraglich

Für das Spiel gegen die SGS Essen ist Bayer 04-Offensivakteurin Lena Uebach gesperrt. Die 19-Jährige wurde am vergangenen Wochenende gegen Wolfsburg in der 72. Minute mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen. Außerdem ist der Einsatz von Henrietta Csiszar fraglich, nachdem sie gegen die Wölfinnen mit einer Sprunggelenksverletzung vorzeitig ausgewechselt werden musste und aktuell nur individuell trainiert. Des Weiteren fällt Gianna Rackow krankheitsbedingt weiterhin aus. Isabel Kerschowski, Jessica Wich, Saskia Meier und Merle Barth sind derweil wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und sind schon gegen Essen wieder eine mögliche Option für den finalen Spieltags-Kader.

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