
„Die Duelle waren zuletzt immer auf Augenhöhe. Auch losgelöst von der Tabellensituation steckt von allen Seiten viel Einsatz und Motivation drin, dementsprechend hart sind die Partien umkämpft“, sagt Trainer Roberto Pätzold: „Durch die Tabellensituation gewinnt das Derby zusätzlich an Bedeutung, wir spielen gegen einen direkten Konkurrenten. In den kommenden beiden Heimspielen vor der längeren Pause ist es für uns wichtig, eine gute Ausgangsposition zu erreichen.“ Während die Bayer 04-Frauen aktuell Platz fünf belegen, könnte der FC, derzeit mit 25 Punkten Achter, mit einem Dreier am Freitagabend vorbeiziehen. Eine Woche nach dem Derby wartet am Sonntag, 22. Februar (14 Uhr), mit dem Heimspiel gegen den derzeitigen Dritten, die TSG Hoffenheim, das nächste direkte Duell.
Die Kölnerinnen indes haben sich ihre starke Ausgangslage vor allem dank ihrer „sehr physischen Spielweise“ erarbeitet, so der Coach: „Sie spielen eine tolle Saison und sind ein sehr unangenehmer Gegner. Vor allem in der Hinrunde waren sie auch dank ihrer Torjägerin Sandra Maria Jessen und einer klaren Spielanlage, die geradlinig in Richtung Tor geht, sehr effektiv. Sie stellen im Pressing ein Eins-gegen-Eins auf jeder Position her. Das macht es sehr schwierig, sich als Gegner fußballerische Lösungen zu erarbeiten.“






Eine noch bessere Ausgangslage der mit zwei Siegen ins neue Jahr gestarteten Werkself verhinderte die 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Samstag. „Bis auf das Ergebnis können wir viel Positives mitnehmen. Unser Pressing ist aufgegangen, wir haben sie immer wieder zu Fehlern gezwungen, hatten mehr Ballbesitz und ein ausgeglichenes Chancenverhältnis“, sagt Pätzold: „Bis auf die Konter in der Schlussphase haben wir Frankfurt aus dem Spiel heraus kaum etwas ermöglicht – und selbst ein regelkonformes Tor erzielt, das leider abgepfiffen wurde. Solch enge Spiele werden oft durch Kleinigkeiten entschieden.“ Damit einher geht auch eine Forderung an sein Team für das Derby: „Die Bereitschaft vom vergangenen Wochenende brauchen wir auch gegen Köln. Nach der Niederlage haben wir im Kampf um Platz drei nicht mehr alles selbst in der Hand. Wir wollen bei Ausrutschern der Konkurrenz bereit sein.“
Mut dafür macht auch die Energieleistung im Hinspiel, als Schwarz-Rot einen 0:2-Rückstand im Franz-Kremer-Stadion in der Schlussphase noch in ein 2:2 ummünzte – auch dank des späten Ausgleichstreffers von Katharina Piljic aus etwa 50 Metern. „Das sollte uns Selbstvertrauen geben. Wir sind auf ein zweikampfintensives Duell eingestellt und wollen Köln noch besser kontrollieren als Nürnberg im letzten Heimspiel“, so der Coach: „Beide Teams werden mit viel Tempo in die Tiefe attackieren und die Mannschaft mit der größeren Widerstandskraft wird das Spiel auf ihre Seite ziehen. Wir sind guter Dinge, dass wir das sein werden.“
Ob ihm Claudia Wenger (nach dem Frankfurt-Spiel angeschlagen) bei diesem Vorhaben zur Verfügung steht, ist fraglich. Vanessa Haim (Muskel-Sehnen-Verletzung), Kapitänin Friederike Repohl (Innenband-Teilriss), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (absolviert nach Kreuzbandriss Teile des Mannschaftstrainings) fallen aus.
Derby-Tickets können Fans vorab HIER im Online-Shop erwerben, am Spieltag wird es zudem ab 17 Uhr eine Tageskasse geben. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt Bayer 04, die Karten vorab online zu kaufen.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Bayer 04 sichert sich zur kommenden Saison die Dienste des serbischen U19-Nationalspielers Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer von Roter Stern Belgrad nach Leverkusen und unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Das 1,98 Meter große Sturm-Juwel gilt als eines der vielversprechendsten Angreifer-Talente Europas und überzeugte zuletzt mit starken Leistungen im Profi- und Nachwuchsbereich. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes und Direktor Fußball Kim Falkenberg loben besonders seine Abschlussstärke, Kopfballqualitäten und physische Präsenz im Strafraum.
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