
Mit derzeit 21 Punkten steht Schwarz-Rot nach 17 Spieltagen auf dem siebten Tabellenplatz, die FC-Frauen belegen knapp dahinter mit nur zwei Zählern weniger Rang acht. Jedoch konnten die Kölnerinnen am vergangenen Wochenende mit einem 3:1-Auswärtssieg bei Aufsteiger Carl Zeiss Jena Selbstbewusstsein tanken. Die Leverkusenerinnen verloren indes ihr Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 2:3 nach 2:0-Führung.
„Wir waren zuletzt zu oft inkonsequent. Wir müssen es schaffen, über 90 Minuten unsere Leistung auf den Platz zu bringen“, resümiert Cheftrainer Achim Feifel. Die Mannschaft und der Staff habe daher vor allem in dieser Woche gemeinsam in Gesprächen die Niederlage gut aufgearbeitet: „Wir wissen, dass wir aktuell eine schwierigere Phase haben, aber wollen jetzt zurück in positive Bahnen“, gibt der 57-Jährige den Matchplan klar vor und ergänzt: „Dafür eignet sich so ein Derby immer gut. Ähnlich wie in Pokalspielen kann und muss man hier den Charakter des Spiels annehmen, dann ist alles möglich.“
Zudem wolle man sich auch für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Vor heimischer Kulisse musste sich die Feifel-Elf Anfang November nach zwischenzeitlichem 0:3-Rückstand und anschließender, furioser Aufholjagd den Domstädterinnen am Ende knapp mit einem 3:4 geschlagen geben.
Die Gastgeberinnen schätzt der Fußballlehrer vor allem als eine kompakte und unangenehme Mannschaft ein: „In einem Derby sind sie noch gefährlicher als sonst, weil hier der kämpferische Aspekt eine entscheidende Rolle spielen wird“, so Feifel. Man müsse sich daher nicht nur in den individuellen Zweikämpfen, sondern auch „mental durchsetzen können“, stellt Feifel fest.
Dennoch wolle man sich auf die eigenen Stärken des Spiels konzentrieren: „Wir müssen zielstrebig nach vorne spielen und dann unsere Chancen auch effektiv nutzen“, sagt Feifel.
Erfreuliche Nachrichten für das Aufgebot: Nicht nur Achim Feifel selbst wird bei der Begegnung mit den Domstädterinnen nach seiner Corona-Genesung erstmals wieder dabei sein. Auch Abwehrspielerin Julia Pollak und die beiden Mittelfeldakteurinnen Lisanne Gräwe und Sofie Zdebel können wieder mitwirken. Das Trio habe die Trainingswoche normal absolvieren können und steht damit für die Partie am Samstag voll zur Verfügung.
Dennoch bleibt die personelle Situation bei den Werkself-Frauen weiter angespannt. Neben Stürmerin Verena Wieder (Kreuzbandriss), den Langzeitverletzten Sylwia Matysik (Innenbandverletzung am Knie) und Dina Blagojević (Aufbautraining) fehlen gegen den FC nach wie vor auch Henrike Sahlmann (nach Corona-Erkrankung), Lara Marti (Muskel-Sehnen-Verletzung) und Chiara Bücher, die wegen einer Knieverletzung einige Wochen ausfallen wird. Zudem muss Milena Nikolić an diesem Wochenende krankheitsbedingt passen (Corona-Erkrankung).
Die kommende Partie gegen den 1. FC Köln wird wieder beim Streaming-Anbieter MagentaSport gezeigt. Die Übertragung mit den Vorberichten startet bereits ab 12.45 Uhr.

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