
„Auch wenn wir am Ball nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen haben, haben wir dem Gegner keine Chance gelassen“, bilanzierte Cheftrainer Robert de Pauw im Nachgang. „Mit etwas mehr Effizienz wäre sogar noch ein höherer Sieg drin gewesen.“ Besonders positiv aus Sicht des Niederländers: „Für uns ist es super zu sehen, dass diejenigen, die gegen Wolfsburg wenig oder gar nicht zum Zug kamen, fokussiert sind und den Konkurrenzkampf annehmen.“ Allerdings merkte er auch kritisch an: „Nach den Treffern haben wir jeweils etwas nachgelassen.“
Im Vergleich zum 0:3 im ersten Saisonspiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim Champions-League-Finalisten VfL Wolfsburg hatte de Pauw seine Anfangsformation auf allen elf Positionen verändert. Im Tor erhielt U23-Keeperin Louisa Remien eine Bewährungschance von Beginn an, auf der Ersatzbank saßen in Torhüterin Charlin Lazauskas (U23), Ida Daedelow und Jolina Heltemes (beide U17) drei weitere Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs.
Die Leverkusenerinnen übernahmen von Beginn an das Kommando, ohne sich zunächst zwingende Chancen zu erspielen. Das änderte sich nach neun Minuten, als Karczewska nach einer Flanke aus kurzer Distanz per Kopf den Pfosten traf. Danach schnürten die Bayer 04-Frauen die Borussia mehr und mehr in der gegnerischen Hälfte ein, einzig im letzten Drittel fehlte die Genauigkeit.
Kurz darauf war es erneut der linke Pfosten, der die Leverkusener Führung verhinderte: Caroline Siems fand im Zentrum Mia Eickmann – und die verpasste nur um Zentimeter die Führung (21.). Wenig später belohnte sich das de Pauw-Team für seine Überlegenheit dann aber doch. Nach einer Ecke von Eva van Deursen war die auffällige Karczewska mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 1:0 (26.).





Der Bundesligist blieb anschließend am Drücker und erarbeitete sich weitere Chancen. Eine der vielen sehenswerten Kombinationen führte schließlich zum 2:0: Amira Arfaoui fand mit ihrem Steilpass die in die Tiefe gesprintete Skinnes Hansen – und die Norwegerin schob den Ball souverän ein (34.).
Bis zum Seitenwechsel spielte sich das Geschehen weiter fast nur in der Mönchengladbacher Hälfte ab. Daran änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff nichts. Selina Ostermeier spielte in Minute 58 einen präzisen Pass in die Spitze auf Karczewska, die goldrichtig stand und vor dem Tor cool blieb – das 3:0 für die Bayer 04-Frauen.
Kurz darauf schnürte Skinnes Hansen ebenfalls den Doppelpack, aus kurzer Distanz ließ die 28-Jährige der gegnerischen Torhüterin keine Chance und erhöhte auf 4:0 (72.). Auch in der Schlussviertelstunde schien Schwarz-Rot nicht genug zu haben, ein weiterer Treffer war den Gastgeberinnen aber nicht mehr vergönnt.
In der Bundesliga geht es für die Bayer 04-Frauen am Samstag, 30. September, weiter. Um 12 Uhr steht im Ulrich-Haberland-Stadion das erste Heimspiel der Saison gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg an. Tickets für die Partie gibt es HIER.
Die Statistik:
Startelf von Bayer 04: Remien – Skinnes Hansen, Cava Marin, Friedrich, Ostermeier, Siems – Fröhlich, van Deursen – Eickmann, Arfaoui - Karczewska
Startelf von Borussia Mönchengladbach: Palmen – Corres, Klinger, Tichelkamp, van Rijswijck, Kato, van Leeuwe, Drissen, Rösener, van der Drift, Scholten
Tore: 1:0 Karczewska (26.), 2:0 Skinnes Hansen (34.), 3:0 Karczewska (58.), 4:0 Skinnes Hansen (72.)
Schiedsrichterin: Laura Duske (Köln)
Zuschauer: 75 am Leistungszentrum Kurtekotten

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Werkself-TV zeigt nach dem 0:1 beim 1. FC Union Berlin am 23. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Steffen Baumgart und Kasper Hjulmand...
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Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel: Am 3. Spieltag der Hauptrunde in Liga A der DFB-Nachwuchsliga hat die U19 von Bayer 04 den 1. FC Nürnberg 2:0 (0:0) bezwungen. Jeremiah Mensah (69.) per Strafstoß sowie Axel Tape (72.) nach einem sehenswerten Sololauf erzielten die Tore für das Team von Trainer Kevin Brok, dessen Mannschaft nach drei Spieltagen nun sieben Punkte auf dem Konto hat.
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Nach dem 2:0-Sieg bei Olympiakos Piräus wartet am Samstagnachmittag, 21. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), in Berlin-Köpenick wieder der Bundesliga-Alltag auf die Werkself. Dort treffen Leverkusener, die gerne die Spielkontrolle an sich reißen, auf einen 1. FC Union Berlin, der lieber gegen den Ball arbeitet und schnell umschaltet. Entsprechend liegen den Eisernen eigentlich spielstarke Top-Teams, in 16 Partien gewannen die Berliner jedoch erst einmal gegen Schwarz-Rot. Zudem kann die zuletzt starke Werkself-Defensive die fünfte Weiße Weste des Kalenderjahres sammeln, muss aber insbesondere bei Standards höllisch aufpassen. Die Kurzpässe.
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