
Loreen Bender strahlte über das ganze Gesicht. Endlich angekommen in Goch, endlich wieder bei ihren Mitspielerinnen, endlich im Kreise des neuen Teams. Erst am Donnerstagnachmittag war die 17-Jährige gemeinsam mit dem Sportlichen Leiter Achim Feifel angereist – und hatte sofort für Stimmung gesorgt. „Ich habe mich vom ersten Moment an hier wohlgefühlt, auch wenn ich leider seit meinem Wechsel erst ein Training mitmachen konnte“, sagt Bender.
2022 war ihr Jahr gewesen: EM-Titel mit den deutschen U 17-Juniorinnen, Torschützenkönigin bei der U17-WM in Indien und obendrein die begehrte Auszeichnung „Tor des Monats“ für einen spektakulären Fallrückzieher im Spiel um Platz drei gegen Nigeria – als jüngste Gewinnerin aller Zeiten. Im Sommer wechselte Bender von der Zweitvertretung des Bundesliga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt zu Bayer 04, doch dann stoppte sie unmittelbar vor der U 19-EM eine Verletzung: Zwangspause und Reha statt Turnierteilnahme in Belgien. Die Durchstarterin konnte nur dabei zusehen, wie ihre neuen Teamkolleginnen Anne Moll und Paulina Bartz mit der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bis ins Finale stürmten.
Auch in Goch war Bender zunächst außen vor, stattdessen führte sie in der Heimat individuell ihre Reha fort – bis zum Donnerstag. „Es ist schwer, zuschauen zu müssen. Aber wenn ich wieder auf dem Platz stehe, werde ich das dadurch umso mehr schätzen“, so Bender. Die erste Woche nach ihrer Verletzungsdiagnose sei hart gewesen. „Da ging es mir nicht gut“, räumt die Offensivspielerin ein: „Aber ich freue mich inzwischen einfach, wieder bei den Mädels dabei zu sein.“
Ein Glück, dass die Integration in die neue Mannschaft für Bender vor keine große Herausforderung stellt. „Ich bin eine offene Person und kann mich schnell in Gruppen einfinden“, sagt sie und ergänzt mit Blick auf den Bayer 04-Kader: „Es ist cool, noch ein paar andere Neue zu haben, anstatt die einzige zu sein.“ Die Frohnatur will mit ihrer Einstellung auch die Mitspielerinnen beeinflussen. „Ich habe fast immer gute Laune und versuche andere dabei mitzuziehen, sodass sie auch ein Lächeln im Gesicht haben“, sagt sie: „Ich denke, sie akzeptieren mich so wie ich bin.“






Keine Frage: Bender fühlt sich in Leverkusen schon jetzt pudelwohl – und will in der neuen Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga angreifen. „Ich habe mir vorgenommen, so viel Spielzeit wie möglich zu bekommen“, sagt sie – wohlwissend, dass sie zunächst als Herausforderin gilt: „Meine Zeit nach der Verletzung wird noch kommen.“
Wie lange Bender noch pausieren muss, ist offen. Für Einsätze auf dem Feld kam deshalb auch der letzte vollständige Trainingslager-Tag zu früh. Den internen Test der Bayer 04-Frauen über 2 x 30 Minuten am Freitagnachmittag sah sie sich noch vom Seitenrand an.
Am Samstag, 12. August, endet für Bender und ihre Mitspielerinnen das Trainingslager für die Leverkusenerinnen. Nach einer kurzen Regenerationseinheit und einem letzten Mittagessen im Sport- und Tagungshotel De Poort geht es am Nachmittag zurück ans Leistungszentrum Kurtekotten. Ab der kommenden Woche bereitet Cheftrainer Robert de Pauw sein Team dort auf den Pflichtspielstart in der 2. Runde des DFB-Pokals (9. bis 11. September) vor.

Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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Der Juni stand in Leverkusen wieder ganz unter dem Motto: Ab aufs Rad und Gutes tun! Beim diesjährigen „Stadtradeln“ war Bayer 04 gemeinsam mit dem TSV als Bayer04Sport-Team dabei. Am Ende wurden insgesamt 18.465 Kilometer gesammelt und 3.028 Kilogramm CO2 gespart!
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Der nächste Gegner der U19 von Bayer 04 im DFB-Pokal der Junioren 2026/27 steht fest: Die Leverkusener empfangen in der 2. Runde den FC Carl Zeiss Jena. Das ergab die Auslosung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Dienstagnachmittag, 4. August, auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main.
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Neun Spiele gegen Teams aus neun Ländern, zwei gewonnene Elfmeterschießen und Begegnungen, die weit über den Fußball hinausreichen: Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Inklusionswerkself beim Genuine Cup 2026 im US-amerikanischen Houston eine außergewöhnliche Woche erlebt und Erinnerungen fürs Leben gesammelt. In diesem Jahr waren die Leverkusener als offizieller Vertreter Deutschlands dabei und liefen entsprechend im DFB-Dress auf. Gemeinsam mit 53 Mannschaften aus 53 Nationen setzte Schwarz-Rot einmal mehr ein kraftvolles Zeichen für Inklusion und Teilhabe – und begeisterte mit dem Titelgewinn ihres Turnierabschnitts auch sportlich.
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Das erste öffentliche Training der Werkself im Weimarer Land: Bei strahlendem Sonnenschein absolvierte das Team von Chefcoach Carles Martinez die Trainingseinheit vor zahlreichen Leverkusen-Fans, die sich vor Ort über eine bestens aufgelegte Mannschaft und Brian the Lion freuen durften. Bei bester Laune trainierten Ibrahim Maza, Victor Boniface, Afonso Moreira und Co. und gaben den angereisten Bayer 04-Anhängern nach der Session noch Autogramme und knipsten fleißig Selfies. Schaut bei Werkself-TV hinter die Kulissen der ersten Einheit im Trainingslager.
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