
Mit Dora Zeller, Irina Pando, Lara Marti, Sylwia Matysik, Lisanne Gräwe, Sofie Zdebel und Julia Pollak sind Mitte der Woche insgesamt sieben Bayer 04-Akteurinnen von ihren Nationalteams zurückgekehrt. Viel Zeit bleibt dem Septett nicht, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten, denn bereits am Sonntag ist die Feifel-Elf im DFB-Pokal-Achtelfinale zu Hause gegen die TSG Hoffenheim gefordert. Die 19-jährige Pollak wird derweil im Kader fehlen. „Julia ist mit muskulären Problemen zurückgekehrt, sie steht leider nicht zur Verfügung“, erklärt der Leverkusener Coach.
In der laufenden Saison gab es für Bayer 04 erst eine einzige Niederlage. In der FLYERALARM Frauen-Bundesliga holten die Schwarz-Roten aus sechs Partien insgesamt 15 Punkte. In der vergangenen Runde des DFB-Pokals gab es zudem einen 3:1-Auswärtssieg bei RB Leipzig. „Siege stärken natürlich das Selbstvertrauen und den inneren Glauben an den Erfolg“, betont Feifel und ergänzt: „Trotzdem müssen wir bodenständig bleiben und uns Woche für Woche im Training verbessern. In den Spielen gilt es, weiterhin geschlossen als Mannschaft aufzutreten.“
Das gelte auch für Sonntag, denn mit der TSG kommt eine echte Spitzenmannschaft ins Ulrich-Haberland-Stadion. „Sie sind“, unterstreicht Feifel, „ein absolutes Top-Team mit internationaler Klasse. Sie haben einen sehr guten Kader, der mit viel individueller Klasse versehen ist, und konnten zuletzt auch auf europäischer Bühne überzeugen.“ Umso wichtiger sei es für die Spielerinnen von Bayer 04, aus einer kompakten Defensive Umschaltmomente zu generieren. „Wir dürfen uns gegen Hoffenheim für keinen Weg zu schade sein“, bekräftigt Feifel. „Es wird darauf ankommen, dass wir leidenschaftlich gegen den Ball arbeiten und Aggressivität ausstrahlen.“
Überdies fordert der Trainer von seiner Mannschaft auch die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor: „Wir benötigen Zielstrebigkeit, ein hohes Tempo und eine konsequente Chancenverwertung, um dem Gegner wehzutun.“ Und dann im Idealfall eine Runde weiterzukommen.
Wer das Duell nicht live im Ulrich-Haberland-Stadion verfolgen kann, den Bayer 04-Frauen aber dennoch vor dem Bildschirm die Daumen drücken möchte, kann dies auf dem klubeigenen YouTube-Kanal von Schwarz-Rot tun. Die Übertragung der Partie startet ab 14.55 Uhr.

Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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