
Der Saisonstart in der Google Pixel Frauen-Bundesliga am vergangenen Samstag glückte den Leverkusenerinnen durch den hart erkämpften 3:2-Sieg beim SC Freiburg. Eine Woche später pausiert die Liga, dafür steigt die Werkself nach dem Freilos in der 1. Runde nun auch in den Pokal ein. „Wir gehen das Spiel genauso seriös an wie alle anderen Pflichtspiele“, stellt Pätzold klar: „Die erste Pokal-Runde hat gezeigt, dass kein Gegner unterschätzt werden sollte. Karlsruhe hat im Frauenfußball eine lange Tradition und seine erste Aufgabe sehr souverän gelöst.“ Die Badenerinnen hatten sich gegen die SV 07 Elversberg, ebenfalls Regionalligist, mit 5:0 durchgesetzt.
Ein Grund mehr für den Bundesligisten, vor dem zwei Klassen tiefer spielenden Gegner gewarnt zu sein. „Karlsruhe hat spannende Offensivspielerinnen mit Stärken im Eins-gegen-Eins und im Abschluss. Sie haben Top-Trainingsbedingungen und bewegen sich auf einem sehr ordentlichen Level, das weiß ich noch aus meiner Zeit beim Badischen Fußballverband“, sagt Pätzold: „Wir gehen davon aus, dass der Gegner tief stehen wird, wir viel Ballbesitz haben werden und Lösungen finden müssen, um ein Abwehrbollwerk zu überwinden. Der größere Fokus liegt aber, genau wie in der Liga, auf unseren Stärken.“






Um den Glauben der Gastgeberinnen an einen Erfolg möglichst gering zu halten, stellt der Coach klare Forderungen an sein Team. „Wir wollen Umschaltsituationen vermeiden, indem wir unsere Angriffe klar ausspielen und zum Abschluss bringen. Als favorisierte Mannschaft können wir ansonsten in Situationen geraten, in denen einem der Gegner wehtun kann“, so Pätzold: „Stattdessen wollen wir geduldig unsere technische Qualität auf den Platz bringen und auf unsere physische Überlegenheit setzen. Wir wollen dafür sorgen, dass es kein typisches Pokalspiel wird, sondern dass wir souverän auftreten. Gleichzeitig müssen wir aber darauf vorbereitet sein, mit unvorhergesehenen Situationen umgehen zu können.“
Der Bedeutung des DFB-Pokals sind sich die Leverkusenerinnen schließlich äußerst bewusst. „Es gibt keinen schnelleren Weg, um in die Nähe eines Finals zu kommen. Für unsere Spielerinnen ist das eine riesige Chance. In wenigen Spielen, die teils über die Tagesform entschieden werden, ist sehr vieles möglich“, sagt Pätzold: „Wir sind ehrgeizig genug, um träumen zu wollen und zu können. Dafür müssen wir aber zunächst die erste Hürde überstehen.“
Wie in der vergangenen Woche stehen Charlotte Voll, Melissa Friedrich (beide Trainingsrückstand), Paulina Bartz (krank), Sofie Zdebel und Loreen Bender (beide U20-WM) bei diesem Vorhaben nicht zur Verfügung. Gäste-Fans, die die Werkself im Arthur Beier-Stadion unterstützen möchten, können HIER online oder am Spieltag an der Tageskasse Tickets erwerben. Werkself-TV überträgt die Partie ab 11.55 Uhr HIER live und exklusiv im kostenfreien Stream.

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