
„Wir sind darauf eingestellt, dass Nürnberg uns das Spiel ein Stück weit überlassen könnte. Wir wollen Ball und Gegner laufen lassen, das richtige Momentum abpassen, Angriffe auslösen und uns eine hohe Frequenz an torgefährlichen Situationen erspielen“, sagt Pätzold: „Geduld wird in jedem Fall ein Faktor sein, außerdem wollen wir mehr Kontrolle haben als in den Schlussphasen der beiden Halbzeiten gegen Union. In dem Spiel haben wir unter Beweis gestellt, dass wir auch gegnerische Druckphasen gut überstehen können.“ Gegen die Berlinerinnen musste die Werkself am vergangenen Montag in der Schlussphase um den Sieg zittern, verteidigte aber in den letzten Minuten mit viel Leidenschaft – und letztlich erfolgreich.
Beim FCN, dem nach dem Abstieg 2023/24 der sofortige Wiederaufstieg gelang, will Pätzold mit seinem Team im Idealfall früher für klare Verhältnisse sorgen – wohlwissend, dass die mit einem Punkt aus zwei Spieltagen gestarteten Gastgeberinnen intensiv dagegenhalten werden. „Nürnberg hat viel im Hintergrund gearbeitet. Sie haben den großen Vorteil, dass sie die Liga schon kennen und wissen, worauf es ankommt“, sagt Pätzold: „Gegen Bremen (1:4-Heimniederlage, Anm. d. Red.) wurden sie deutlich unter Wert geschlagen, da war genau wie gegen Union mehr drin. Sie sind sehr wehrhaft, spielen mutig und gehen früh ins Pressing. In beiden Spielen waren sie vor allem in Umschaltsituationen immer wieder gefährlich. Wir sind gewarnt und werden alles daransetzen, mit drei Punkten zurückzukehren.“






Die beste Torschützin der vergangenen Saison wird bei diesem Unterfangen nicht zur Verfügung stehen. Cornelia Kramer (zwölf Treffer) fällt wegen einer Muskelverletzung am rechten Oberschenkel für die kommenden Wochen aus. „Corner steht für eine hohe Intensität, hohen Teamgeist, viel Arbeit im Spiel gegen den Ball und eine für den Gegner sehr unangenehme Spielweise“, so der Trainer: „Wir werden versuchen, ihren Ausfall im Kollektiv zu kompensieren. Gegen Union hatten wir drei unterschiedliche Torschützinnen. Wer am Ende trifft, ist uns egal, solange es für die maximale Punkte-Ausbeute reicht.“
Kramers Sturm-Kollegin Caroline Kehrer, zuletzt wegen eines Meniskusrisses monatelang zum Zuschauen verdammt, könnte dafür in den Kader zurückkehren. Gleiches gilt für Loreen Bender, die die ersten beiden Spiele angeschlagen verpasst hatte. Selina Ostermeier, Amy Wrigge (beide Aufbautraining nach Muskelverletzungen) und Shen Menglu (Kreuzbandriss) fallen weiterhin aus. Mögliche Rotation mit Blick auf die anstehende Englische Woche mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Donnerstag, 25. September (Anstoß: 19 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion, Tickets gibt’s HIER), und dem DFB-Pokal-Auftakt bei der SV 07 Elversberg am darauffolgenden Sonntag, 28. September (Anstoß: 12 Uhr im Waldstadion Betzental), schließt Pätzold nicht aus, betont aber zugleich: „Natürlich ist das ein Faktor in unseren Vorüberlegungen, aber dafür warten wir erst einmal ab, wie die Spiele laufen. Wir haben in der Mannschaft genügend Substanz für eine Englische Woche.“
Wer die Werkself in Nürnberg vor Ort unterstützen will, kann HIER im Ticket-Onlineshop des 1. FC Nürnberg Tickets erwerben. Der Gästeblock 25d befindet sich in der Südkurve. Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Anpfiff, dort berechnet der Club einen Aufschlag in Höhe von 2 €.

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.
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