
Im Vergleich zum knappen 0:1 beim nach wie vor verlustpunktfreien Tabellenführer Bayern München rotierten die Gastgeberinnen einmal: Henrietta Csiszar spielte von Beginn an, Lara Marti stand am Sonntag hingegen nicht im Kader. Vor der Partie wurden im Rahmen der DFB-Aktion „Danke ans Ehrenamt“ die Ehrenamtler gewürdigt; auch bei Bayer 04 kommen im Regelspielbetrieb Woche für Woche zahlreiche Volunteers und weitere Helfer zum Einsatz und ermöglichen so einen reibungslosen Ablauf der Heimspiele.

Dann ging es rein ins Spiel: In den ersten 15 Minuten dominierte Schwarz-Rot das Heimduell weitestgehend und konnte bereits nach sieben Minuten in Person von Ivana Rudelic den ersten Torschuss verzeichnen. Kurz darauf folgte durch Milena Nikolic die nächste Möglichkeit für Bayer 04, in Führung zu gehen (18.). Für ihren engagierten Auftritt belohnten sich die Gastgeberinnen dann nach knapp einer halben Stunde: Kristin Kögel legte den Ball an der Strafraumgrenze auf Henrietta Csiszar ab, ihr Abschluss landete unhaltbar im Winkel (29.). Wenig später brachte auch Milena Nikolic den Ball eiskalt im Netz unter und erhöhte folgerichtig auf 2:0 (32.). Kurz vor der Halbzeitpause verkürzten die Gäste aus Baden-Württemberg dann durch ein Tor von Chiara Loos noch auf 1:2 (44.).
Mit selbigem Selbstvertrauen wie in Hälfte eins agierte die Feifel-Elf auch nach dem Seitenwechsel. Juliane Wirtz (52.) und Dora Zeller (62.) hätten mit zwei Großchancen Mitte des zweiten Abschnitts bereits für die vermeintliche Vorentscheidung sorgen können. Henrietta Csiszar versuchte sich zudem in der Nachspielzeit, der zweite Durchgang blieb letztlich aber torlos.
Die Bayer 04-Frauen klettern dank des Dreiers von Rang sieben auf den 5. Platz vor. „In der ersten Halbzeit haben wir eine gute Phase gehabt, uns gut aus engen Räumen rausgespielt und zwei schöne Tore geschossen. In der zweiten Hälfte war es leider etwas zerfahren und sehr kampfbetont. Wir sind froh, dass wir am Ende mit drei Punkten rausgekommen sind“, so Coach Feifel. Im nächsten Spiel will der 56-Jährige dennoch mehr sehen von seiner Elf: „Wir waren in der Defensive leider etwas nachlässig, haben viele Konter zugelassen. Auch offensiv hätten wir mehr machen können.“
Mit dem Heimerfolg schließt Bayer 04 die Bundesliga-Hinrunde gebührend ab. Cheftrainer Feifel zeigte sich zufrieden und fasst die erste Saisonhälfte folgendermaßen zusammen: „Nach den letzten Jahren bei Bayer 04 mit Abstieg, 2. Liga, Aufstieg und schließlich dem Klassenerhalt sind wir zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft. Momentan haben wir genau so viele Punkte wie nach der gesamten letzten Saison. Wir sind insgesamt stabiler geworden und haben es geschafft, uns im guten Mittelfeld der Tabelle zu etablieren. Ebenfalls erfreulich ist, dass unsere Neuzugänge gut eingeschlagen sind – das war unser Ziel. Wir hatten gute wie auch nicht so gute Spiele, aber wir blicken positiv auf die Gesamtentwicklung der Mannschaft und wissen, dass noch viel mehr Potential im Team steckt. Wir haben jetzt das Zwischenziel erreicht und sind voller Vorfreude auf die Rückrunde!“
Für die Bayer 04-Frauen steht zum Abschluss des Kalenderjahres und Auftakt in die Rückserie erneut ein Heimspiel an: Am Sonntag, 20. Dezember (Anstoß: 14 Uhr), gastiert der SC Freiburg am Kurtekotten.
Die Statistik:
Bayer 04: Klink – Sahlmann (81. Jessen), Turanyi, Brüggemann, Kerschowski – Rudelic (46. Zeller), Matysik, Wirtz, Csiszar, Kögel (64. Rackow) – Nikolic (90.+1 Pinther)
Sand: Weimar – Caldwell, Blagojevic, Hoppius (65. Georgieva), Moorrees – Evels, Brandenburg, Loos, Kreil – Gentile, George
Tore: 1:0 Csiszar (29.), 2:0 Nikolic (32.), 2:1 Loos (44.)
Gelbe Karten: Turanyi, Nikolic
Schiedsrichterin: Miriam Schwermer (Rieder)

Bayer 04 sichert sich zur kommenden Saison die Dienste des serbischen U19-Nationalspielers Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer von Roter Stern Belgrad nach Leverkusen und unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Das 1,98 Meter große Sturm-Juwel gilt als eines der vielversprechendsten Angreifer-Talente Europas und überzeugte zuletzt mit starken Leistungen im Profi- und Nachwuchsbereich. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes und Direktor Fußball Kim Falkenberg loben besonders seine Abschlussstärke, Kopfballqualitäten und physische Präsenz im Strafraum.
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