
„In der Anfangsphase hatten wir große Probleme mit unserer Ordnung. Danach haben wir bis zur Pause eine gute Kontrolle gehabt und uns auch einige Kontermöglichkeiten erspielt. In der zweiten Hälfte haben wir es leider nicht mehr geschafft, dranzubleiben“, sagte van den Broek: „Die Standardtreffer haben uns das Leben zusätzlich erschwert. Aber hatten trotz des starken Gegners einige gute Momente, die wir mitnehmen können.“
Zwei Wochen nach dem 4:0-Sieg im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Hamburger SV kehrte beim Spitzenreiter Friederike Repohl zurück ins Tor. Außerdem rückten Emilie Bragstad, Sylwia Matysik und Sofie Zdebel neu in die Mannschaft. In der Linksverteidigung ersetzte Caroline Siems die an der Hüfte Janou Levels verletzte .
Ohne ihren etatmäßigen Coach an der Seitenlinie lauerte Schwarz-Rot gegen die druckvollen Münchnerinnen zunächst auf Konter. Aus einem Eckball resultierte das 1:0 für die Münchnerinnen: Klara Bühl fand im Fünfmeterraum Magdalena Eriksson, die freistehend einköpfte (6.). Mit der frühen Führung im Rücken drängten die Gastgeberinnen weiter nach vorne und suchte nach Lücken in der Defensive der Werkself.
Auf der Gegenseite gehörte Nikola Karczewska die erste Torchance. Synne Skinnes Hansen servierte der Stürmerin eine Flanke ins Zentrum, der Kopfball der Polin strich über den Kasten von Torhüterin Maria-Luisa Grohs. Die Gäste agierten nun mutiger und attackierten früher in der gegnerischen Hälfte. Ein Distanzschuss von Kapitänin Elisa Senß aus rund 20 Metern landete abgefälscht im Aus (28.). Zwei Minuten später verhinderte Repohl bei einem Abschluss von Sydney Lohmann aus spitzem Winkel den zweiten Münchner Treffer. Wenig später war die Bayer 04-Torhüterin bei einem Kopfball von Jovana Damnjanovic nach einer Freistoß-Flanke erneut zur Stelle. Bis zum Halbzeitpfiff blieb die Partie ausgeglichen.






Personell unveränderte starteten die Leverkusenerinnen in Halbzeit zwei - und mussten erneut einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Giulia Gwinn verwandelte einen Freistoß aus mehr als 20 Metern unhaltbar für Repohl in den Winkel (52.). Ehe sich die Gäste wieder sortieren konnten, erhöhte der Favorit auf 3:0. Damnjanovic erzielte nach einem Steilpass von Georgia Stanway freistehend per Lupfer den nächsten Treffer.
Auch nach einer Stunde Spielzeit waren die Bayer 04-Frauen meist in der Defensive gebunden. Nach einem Eckstoß verpasste Damnjanovic ihren zweiten Treffer nur knapp (69.). Van den Broek reagierte mit einem Doppelwechsel und brachte Selina Ostermeier und Estrella Merino Gonzalez, um für neuen Schwung zu sorgen. Mit Beginn der Schlussviertelstunde probierte es Siems mit einem Gewaltschuss aus der Distanz, den Grohs ohne Mühe entschärfte. Unmittelbar danach kam Verena Wieder für Karczewska ins Spiel. Fünf Minuten vor dem Abpfiff brachte die eingewechselte Merino Gonzalez bei ihrem Abschluss aus kurzer Distanz nicht genügend Druck hinter den Ball. So blieb es beim 0:3 aus Sicht der Gäste.
Im letzten Spiel vor der Winterpause treffen die Bayer 04-Frauen bereits am Freitag (Anstoß: 18.30 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) im Ulrich-Haberland-Stadion auf den MSV Duisburg. Anschließend pausiert die Liga für sechs Wochen. Am 3. Januar nehmen die Leverkusenerinnen das Training am Leistungszentrum Kurtekotten wieder auf. Weiter geht dann zwischen dem 26. und 29. Januar mit der noch nicht zeitgenau terminierten Partie beim SV Werder Bremen.
Die Statistik:
FC Bayern München: Grohs - Gwinn (65. Hansen), Viggósdóttir, Eriksson, Belloumou - Zadrazil, Stanway - Dallmann (65. Baijings), Lohmann (65. Magull), Bühl (46. Schüller) - Damjanovic (81. Tainara)
Bayer 04: Repohl - Matysik (69. Ostermeier), Bragstad, Turányi, Siems - Zdebel (69. Merino Gonzalez) - Skinnes Hansen (82. Johansen), Senß, Vilhjálmsdóttir, Kögel (82.) - Karczewska (76. Karczewska)
Tore: 1:0 Eriksson (6.), 2:0 Gwinn (52.), 3:0 Damnjanovic (58.)
Gelbe Karten: - / Matysik, Turányi
Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Mainz)
Zuschauer: 679 am FC Bayern Campus

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