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17.03.2023Europa League

Werkself Nachdreher zu #B04FTC: Souveräner Einzug ins EL-Viertelfinale

Die Werkself hat am gestrigen Donnerstagabend mit einer überzeugenden Leistung auch das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League beim ungarischen Rekordmeister und Rekordpokalsieger Ferencvaros mit 2:0 (1:0) gewonnen und steht damit verdient im Viertelfinale des Wettbewerbs. Dass die Werkself daran zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen ließ, lag sowohl am frühen Treffer Moussa Diabys (3.) als auch an der neu gewonnen Souveränität und Stabilität. Der Werkself Nachdreher...
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ZUSAMMENFASSUNG: FRÜHES TOR BRINGT SICHERHEIT

Eine beeindruckende Kulisse mit 50.675 Zuschauern bot sich der Werkself in der Puskas Arena, dem Nationalstadion Ungarns: Die Gäste legten durch Moussa Diabys frühen 1:0-Führungstreffer nur drei Minuten nach dem Anstoß einen Start nach Maß hin. Im weiteren Spielverlauf drückte Bayer 04 immer wieder auf ein weiteres Tor und ließ den Hausherren sowohl offensiv als auch defensiv kaum eine Chance, präsentierte sich stabil und kontrolliert. Die größten Möglichkeiten für Schwarz-Rot hatten bis dato Jeremie Frimpong und Edmond Tapsoba auf dem Fuß beziehungsweise auf dem Kopf (33.). Auch nach dem Wiederanpfiff erspielte sich das Team von Cheftrainer Xabi Alonso zahlreiche weitere Gelegenheiten, scheiterten jedoch an der eigenen Chancenverwertung - so auch bei den Großchancen von Mitchel Bakker (50.), Frimpongs Abseitstor (52.) oder Diabys Treffer an den Außenpfosten (57.). Zum verdienten und längst überfälligen 2:0-Endstand traf letztlich der kurz zuvor eingewechselte Amine Adli in der 81. Minute. Zum ausführlichen Spielbericht!

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STIMMEN: „REIFE LEISTUNG“

Die Freude zeigte sich auch am Mikrofon, Kapitän Lukas Hradecky fasste die Partie wie folgt zusammen: „Der Gegner hatte in der ersten Halbzeit seine Chancen, aber wir haben gut verteidigt. Es war eine reife Leistung und wir sind weiter.“ Dennoch zeigte sich der Schlussmann bodenständig und demütig. Der Finne betonte im Hinblick auf die anstehende Liga-Partie gegen den Meister FC Bayern München: „Jetzt kommt ein echter Test am Sonntag. Wir wollen den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen und am Sonntag eine gute Leistung zeigen.“

Auch Defensivmann Jonathan Tah resümierte glücklich: „In den ersten zehn Minuten waren wir direkt im Spiel, das war gut. Es zeigt, dass wir mental voll da waren. Da wurde es auch ruhiger im Stadion. Die zehn Minuten danach waren okay, da haben wir Ferencvaros zu viele Chancen ermöglicht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann zumindest ganz zum Schluss verdient den Sack verdient zugemacht.“

PERSONAL: BREITER KADER, STARKE TEAMLEISTUNG

Zur Partie in der Puskas Arena trat die Werkself in ihrer gewohnten 3-4-2-1-Formation an. Dabei rotierte Alonso erneut und nahm drei personelle Änderungen im Vergleich zum 3:2-Erfolg beim SV Werder Bremen in seiner Startelf vor: In der Defensive begann Tapsoba und ersetzte Odilon Kossounou, in der Offensive ging es mit Florian Wirtz anstelle von Adli los, im Sturm entschied sich der Spanier dieses Mal für Sardar Azmoun statt Adam Hlozek. Dennoch wurden alle genannten Akteure sowie Timothy Fosu-Mensah (81.) und Kerem Demirbay (86.) im weiteren Spielverlauf eingewechselt und trugen damit ebenfalls zum Sieg und zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung bei. Charles Aránguiz (Wadenprobleme) und Andrey Lunev (Rückenverletzung) waren nicht dabei. Zudem mussten Nadiem Amiri (muskuläre Probleme), Karim Bellarabi (krank) und Patrik Schick (Leistenprobleme) passen.

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STATISTIK: SEIT SECHS SPIELEN UNGESCHLAGEN

Die Souveränität der Alonso-Auswahl zeigte sich auch in den Zahlen zum Spiel: Die Werkself gab mit 17 Torschüssen fast doppelt so viele Abschlüsse auf das Tor ab wie die Budapester, die neun Mal auf den Kasten Hradeckys zielten. Auch in Sachen Ballbesitz hatten die Leverkusener mit 55 Prozent Ballbesitz die Nase vorn. Gleiches galt für die Passquote, die bei den Gästen bei 87 Prozent lag (Ferencvaros: 85 Prozent). Einzig bei der Zweikampfquote hatte Schwarz-Rot mit 44 Prozent knapp das Nachsehen.

Erfreulich: Mit dem gestrigen Sieg, dem Achtelfinal-Hinspiel (2:0) sowie den Erfolgen gegen Hertha BSC (4:1) und den SV Werder Bremen (3:2) holte die Werkself wettbewerbsübergreifend den vierten Sieg in Folge und ist außerdem damit seit sechs Spielen ungeschlagen.

PRESSESCHAU: „MÜHELOS INS VIERTELFINALE“

Anerkennung fand die Leistung der Alonso-Auswahl auch in den Medien. So titelte beispielsweise die Rheinische Post: „Diaby und Adli lassen Bayer in Budapest jubeln“ und ergänzte: Der Spielverlauf war fast ideal für die Rheinländer.“ Auch der Express lobte Diabys Leistung: „Potz-Blitz-Diaby! Bayer nach drei Minuten durch.“ Ebenfalls überzeugt zeigte sich der Leverkusener Anzeiger und schrieb „Spaziergang in Budapest: Bayer 04 erreicht nach einem 2:0-Erfolg in Ungarn mühelos das Viertelfinale.“ Positiv bewertete das Blatt außerdem Diaby: „War er involviert, wurde es immer gefährlich. War der beste Leverkusener.“ Die Bild-Zeitung fasste den Erfolg euphorisch wie folgt zusammen: „Alonso spaziert ins Viertelfinale! Pflichtaufgabe gemeistert! Leverkusen und Xabi Alonso geben sich im Rückspiel bei Ferencvaros Budapest keine Blöße, gewinnen wie das Heimspiel auch in Ungarn souverän mit 2:0.“

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AUSBLICK: REKORDMEISTER GASTIERT IN DER BAYARENA

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Lukas Hradecky und Co. nicht: Nach der Pressekonferenz heute morgen geht es am Nachmittag mit dem Flieger von Budapest aus zurück in Richtung Heimat. Am morgigen Samstag bestreitet die Werkself dann noch einmal eine weitere Einheit. Denn am kommenden Sonntag, 19. März, gastiert der aktuelle Tabellenführer und Xabi Alonsos Ex-Klub in der BayArena: Im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags empfangen die Leverkusener den FC Bayern München in der BayArena. Ab 17.30 Uhr rollt der Ball vor ausverkauften Rängen.

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