
Per Chartermaschine – eine Boeing 737-800 – der Fluglinie Luxair machten sich die Schwarz-Roten, die das Hinspiel in der BayArena mit 2:1 für sich hatten entscheiden können, vom Flughafen Köln/Bonn auf in die zweitgrößte Stadt Portugals. Mit etwas Verspätung verließ die Maschine das von Schnee bedeckte Rheinland und landete um exakt 12.42 Uhr Ortszeit bei 15 Grad und leichter Bewölkung abwechselnd mit Sonnenschein in Porto.
Das Team bezog am Mittag das Sheraton-Hotel, gerade einmal fünf Kilometer vom morgigen Spielort Estádio do Dragão entfernt. Die Fahrtwege in der Stadt mit knapp 250.000 Einwohnern sind im Vergleich zum Champions-League-Auswärtsduell in der Millionenmetropole Moskau (2:0 bei Lokomotive) um ein Vielfaches kürzer – und für die Logistik vor Ort somit von großem Vorteil.
Der langzeitverletzte Kevin Volland flog nach seiner erfolgreichen Operation am linken Sprunggelenk logischerweise nicht mit dem Team mit. Auch Mittelfeldspieler Charles Aránguiz trat die Reise an die Atlantikküste nicht an – wenn auch „nur“ als Vorsichtsmaßnahme. Der Chilene leidet immer noch an einem grippalen Infekt, die medizinische Abteilung wollte kein Risiko eingehen. Es bestehe aber die Hoffnung, dass Aránguiz für das Topspiel bei RB Leipzig am Sonntag, 1. März (Anstoß: 15.30 Uhr), wieder zur Verfügung steht.
Rudi Völler, Geschäftsführer Sport bei der Werkself, reiste hingegen mit dem Tross mit. Der 59-Jährige äußerte sich vor dem Abflug vor den Mikrofonen, Kameras und Handys der anwesenden und mitgereisten Journalisten. Völler betonte: „Im ersten Spiel haben wir gut gespielt und leider am Ende noch einen reingekriegt. 2:1 ist ein gefährliches Ergebnis, aber wir sind immer in der Lage, das haben wir auch in der Bundesliga auswärts gegen gute Gegner gezeigt, uns Chancen zu erarbeiten und Tore zu erzielen. Jetzt nur zu verteidigen gegen so eine gute Mannschaft wie Porto macht keinen Sinn.“
Innenverteidiger Sven Bender pflichtete ihm bei: „Auf ein 0:0 zu spielen wäre schwachsinnig. Wir spielen ganz klar auf Sieg!“ Spielmacher Kai Havertz mahnte: „Das Gegentor war bitter zu Hause. Wir können aber auch auswärts gefährlich werden und dort Tore schießen.“ Nadiem Amiri sah dies sogar als zentralen Schlüssel zum Erfolg: „Wir müssen einfach treffen, aber das können wir auch mit unserer Qualität vorne. Wenn wir Tore machen, werden wir auch weiterkommen.“
Dass es mit dem Toreschießen in Porto erneut klappt, dafür spricht auch eine bemerkenswerte Statistik: Die Werkself traf in diesem Jahr in jeder Partie – insgesamt in 8 Partien stolze 21 Mal. Gegen die heimstarken Portugiesen, die weiter auf ihren verletzten Abwehrchef Pepe verzichten müssen, dürfte dies allerdings alles andere als leicht werden.
Bei der heutigen Spieltags-Pressekonferenz wird Winter-Neuzugang und Portugal-Experte Edmond Tapsoba zugegen sein. Der malische Nationalspieler ist im Rekord-Tempo bei der Werkself angekommen und aus der letzten Abwehrreihe kaum noch wegzudenken. Portugiesische Medienvertreter hatten den 21-Jährigen als anwesenden Spieler angefragt. Alle Vereine sind laut UEFA verpflichtet, einen Akteur und den Cheftrainer für die PK zur Verfügung zu stellen. Auf eine erfolgreiche Rückkehr nach Portugal!

Im Halbfinale des DFB-Pokals 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Bayern München. Das Duell steigt am Mittwoch, 22. April 2026, um 20.45 Uhr in der BayArena. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Im vorgezogenen Duell des 7. Spieltags der DFB-Nachwuchsliga musste sich die U17 von Bayer 04 beim 1. FSV Mainz 05 am Mittwochabend 0:1 (0:0) geschlagen geben und steht weiterhin auf dem letzten Platz in Gruppe B. Lange Zeit schien ein Leverkusener Erfolg möglich, doch sechs Minuten nach einem Platzverweis für Bayer 04-Akteur Max Gordon (78.) erzielten die 05er in Überzahl das Tor des Tages.
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Werkself-TV zeigt nach dem 0:2 von Bayer 04 beim FC Arsenal im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...
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Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Champions League 2025/26 hat Bayer 04 beim FC Arsenal 0:2 verloren. Die Tore der Gunners erzielten Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.). Trotz größer Bemühungen – vor allem in Durchgang zwei – ist die Werkself damit nach dem starken Auftritt beim 1:1-Remis im Hinspiel aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
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Zum dritten Mal überhaupt und erstmals seit 14 Jahren könnte Bayer 04 am Dienstagabend, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/20 Uhr Ortszeit), wieder ins Viertelfinale der UEFA Champions League einziehen. Dafür benötigt die Werkself beim FC Arsenal nicht nur eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel, sondern auch vollste Konzentration bis zur letzten Minute: Der Premier-League-Tabellenführer schlägt – wie schon in der BayArena – häufig erst in den Schlussminuten zu. Die Kurzpässe.
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