
Dass diese Mannschaft trotz vieler eher unbekannter Namen sehr guten Fußball spielen kann, hat Bayer 04 im Hinspiel Anfang des Monats hautnah erleben können. Am Ende siegte die Werkself zwar mit 4:2, lag aber nach einem Doppelpack des stark aufgelegten Angreifers Elton Acolatse zwischenzeitlich in Rückstand. Eine Leistung, auf die die Israelis durchaus stolz sein konnten. Auch die Auftritte in den anderen beiden Gruppenspielen gegen Prag (3:1) und Nizza (0:1) waren sehr stark.
Gerne hätte das Team den Schwung dieser internationalen Spiele mit in die Liga genommen, doch Hapoel musste zuletzt feststellen, dass es sich da eben um zwei unterschiedliche Wettbewerbe handelt. Zu Hause gegen Kfar Saba reichte es wenige Tage nach dem Spiel gegen die Werkself nur zu einem 0:0, am vergangenen Wochenende unterlag Beer Sheva mit 0:2 beim FC Ashdod und rutschte auf Tabellenplatz zehn ab. „Es ist eine andere Spielweise als in Europa“, sagte Trainer Yossi Abukasis im Anschluss an die Niederlage. „Wir müssen dafür andere Fähigkeiten mitbringen.“ Da dürfte er fast froh sein, dass es nun wieder auf das internationale Parkett geht, wo sein Team mit blitzschnellem Konterfußball bislang zu überzeugen wusste.
Eine Sache wird aber wohl ganz entscheidend anders sein als zuletzt. Kapitän und Abwehrchef Miguel Vitor, der absolute Fixpunkt der Defensive und Israels Fußballer des Jahres 2017, zog sich beim Remis gegen Kfar Saba eine Verletzung im Oberschenkelmuskel zu und musste vorzeitig ausgewechselt werden. Am Wochenende wirkte der Portugiese nicht mit und auch gegen die Werkself dürfte der Innenverteidiger wohl ausfallen. Seinen Part als Organisator der Defensive und als Kapitän nimmt dann wohl Loai Taha ein. Der zwölfmalige israelische Nationalspieler feiert am Donnerstag in der BayArena übrigens seinen 31. Geburtstag.

Vier Bayer 04-Profis sind bei der 35. Auflage des Afrika-Cup im Einsatz, die vom 21. Dezember bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen wird: Eliesse Ben Seghir für die Gastgeber, Edmond Tapsoba mit Burkina Faso, Ibrahim Maza für Algerien und Christian Kofane mit Kamerun. Der Ticker zu den Partien der Werkself-Akteure...
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Die fünf beeindruckendsten Tore der Lizenzmannschaft im Jahr 2025. Mit dabei: Alejandro Grimaldo, Patrik Schick und natürlich Martin „Skorpion“ Terrier...
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Ob der entscheidende Pass, die perfekte Flanke oder das beste Zuspiel: Bei den fünf schönsten Vorlagen der Lizenzmannschaft im Jahr 2025 ist alles dabei. Daran beteiligt? Unter anderem Aleix Garcia, Ibrahim Maza und Arthur...
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