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8.11.2018Europa League

#B04FCZ – Die Fakten zum UEL-Heimspiel gegen Zürich

Die letzte von drei aufeinanderfolgenden Englischen Wochen ist angebrochen, ehe es ab Montag in die nächste Länderspiel-Pause geht. Vor dem Schlussakkord in der Liga in Leipzig am Sonntag (15.30 Uhr) bekommt die Werkself erst noch einmal die Europa League-Hymne auf die Ohren: Heute Abend (21 Uhr, live im Ticker und Webradio auf bayer04.de) steht in der BayArena das Rückspiel gegen den FC Zürich an. Und da gibt es für die Mannschaft von Heiko Herrlich nach dem 2:3 in der Schweiz vor zwei Wochen noch eine offene Rechnung zu begleichen – auch mit Blick auf den Platz an der Sonne in der Gruppe A. Bevor die Murmel dann später rollt, werfen wir einen Blick auf die Fakten zu #B04FCZ…
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Rechenspielchen

Neun Zähler sind in den ausstehenden drei Gruppenspielen noch zu vergeben, doch bereits heute Abend kann die Herrlich-Equipe das Ticket fürs Sechszehntelfinale lösen. Dazu braucht es: 1.) einen Sieg der Werkself und 2.) ein Unentschieden im Parallelspiel zwischen Rasgrad und Larnaka. Dann nämlich könnten die beiden Letztgenannten nicht mehr an Bayer 04 und dem FC Zürich vorbeiziehen. Spielt die Werkself unentschieden, bleibt der Abakus weiter auf dem Tisch und sowohl die Bulgaren als auch die Zyprioten haben rein rechnerisch weiter die Chance aufs Weiterkommen. Rein rechnerisch! Rein rechnerisch! „Wir schauen immer auf uns und es ist unser Ziel, morgen nach dem Spiel neun Punkte auf unserem Konto zu haben“, sagte Heiko Herrlich allen Rechenspielchen zum Trotz gestern auf der Pressekonferenz. Richtig so. Locker bleiben, Leistung zeigen. Gegen 23 Uhr wissen wir mehr...

(Zuh-)ausbaufähig

In dieser Saison läuft’s für die Werkself nicht so richtig rund auf dem heimischen Rasen. Abgesehen vom 4:2-Sieg über Larnaka gab es in der Liga in dieser Saison bislang nur einen 1:0-Heimsieg über Mainz 05. Definitiv (zuh-)ausbaufähig. Aber der Blick auf die bisherige Europapokal-Ausbeute unter eigenem Dach macht Mut: In zwölf Heimspielen gab’s lediglich eine Niederlage (6 Siege, 5 Unentschieden). Dabei erzielte die Werkself 27 Buden – macht gut zwei pro Spiel im Schnitt. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Treffer hinzukommen ist also mindestens so hoch wie der Zürcher „Prime Tower“, dem zweithöchsten Gebäude in der Schweiz. Neunmal hatten die Schwarz-Roten in dieser Europa League-Saison Grund zum Jubeln und stellen damit nach dem FC Sevilla (12) und dem FC Villareal (10) die drittbeste Offensive. Übrigens: Sämtliche Treffer gelangen der Herrlich-Equipe aus dem Spiel heraus. Weiter so, bitte!

Ein Blick zürick

Doch Obacht! Die Zürcher sind nicht zu unterschätzen – was nach dem 2:3 im Hinspiel aber auch dem letzten bewusst sein dürfte. Und nur noch mal kurz fürs Halbwissen: In der Liga ist der FCZ Tabellendritter, am Sonntag gab es ein 5:2-Sieg beim Viertletzten FC Luzern. Im laufenden UEL-Wettbewerb fuhren Jungs vom Zürichsee drei Siege in drei Spielen ein – Vereinsrekord. Und darüber hinaus auch: Landesrekord! Doch damit nicht genug: Lässt man das letzte Jahr UEL-Abstinenz der Zürcher mal außen vor, ging nur eins der jüngsten acht Europa League-Duelle verloren (4 Siege, drei Unentschieden). Respekt, Respekt! Immerhin: Auf deutschem Boden ist der FCZ im Europapokal noch sieglos (6 Niederlagen, 1 Unentschieden). 

Nice to Have-rtz

Kai Havertz gab beim Hinspiel in Zürich beide Vorlagen zu den Toren von Karim Bellarabi und ist jetzt mit sechs Torbeteiligungen (3 Tore, 3 Vorlagen) gemeinsam mit Salzburgs Dabbur Topscorer des laufenden Wettbewerbs. Der 19-jährige Jung-Nationalspieler ist der erste Spieler mit dem Kreuz auf der Brust, dem binnen einer UEL-Saison sechs Torbeteiligungen gelangen. Fetten Respekt!

Gelbe Gefahr

Zwei Spieler der Herrlich-Equipe müssen gegen den FC Zürich aufpassen, sofern sie letzte Heimspiel der Gruppenphase gegen Rasgrad (29. November, 18.55 Uhr) auf dem Rasen stehen und nicht von der Tribüne der BayArena aus zusehen wollen. Apropos. Das Schiedsrichter-Gespann des heutigen Abends kommt aus Polen, mit FIFA-Referee Pawel Gil an der Spitze. Und das ist gleichzeitig eine Premiere, denn noch nie zuvor hat der 42-Jährige eine Partie mit Werkself-Beteiligung geleitet.

#B04FCZ – SEHEN, LESEN, HÖREN

An dieser Stelle der Hinweis für Kurzentschlossene: Es gibt noch Karten für das Spiel! Wer ansonsten die vollen 90 Minuten gegen mit dem Auge betrachten will, benötigt ein Abo beim Online-Streamingdienst „DAZN“ – im Free-TV („RTL Nitro“) ist das Duell lediglich in einer Hightlight-Zusammenfassung nach der Übertragung des Parallelspiels der Leipziger (Anstoß 21 Uhr) zu sehen. Wie zu jedem Pflichtspiel bietet Bayer 04 den offiziellen Live-Ticker auf bayer04.de, der die 90 Minuten aus dem Stadion auf die (Smartphone-) Bildschirme bringt. Wer die Atmosphäre samt Kommentar über die Ohren konsumieren möchte, dem sei das Werkself-Radio ans Herz gelegt. Über die offiziellen Social Media-Kanäle des Werksklubs – Facebook, Twitter und Instagram – gibt’s vor, während und nach dem Spiel eine Rundum-Versorgung mit allen Infos – angefangen von Aufstellungen, Fotos oder den wichtigsten Live-Ereignissen während des Spiels. Der Spieltags-Hashtag lautet #B04FCZ! In diesem Sinne: Auf geht’s, Schwarz-Rot – holt Euch den Euro-Dreier! 

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