
Im Vergleich zum 3:0-Erfolg beim SV Werder Bremen veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Anfangsformation auf acht Positionen. Einzig Piero Hincapie, Robert Andrich und Victor Boniface begannen erneut. Gustavo Puerta gab sein Startelf-Debüt für Bayer 04. Im altehrwürdigen Ullevi, in dem das WM-Halbfinale 1958 und das EM-Finale 1992 jeweils mit deutscher Beteiligung ausgetragen worden waren, mussten sich beide Teams in der Anfangsphase erst einmal mit dem vom Schneefall des Vortags gezeichneten Rasen zurechtfinden.
Die erste Torchance des Spiels gehörte der Werkself - und diese führte direkt zum 1:0! Nach einer Klasse-Einzelaktion von Nathan Tella brachte Josip Stanisic eine Flanke von rechts in Richtung zweiten Pfosten, wo Boniface bereitstand und aus zwei Metern einnickte (14.) - ganz zur Freude der 900 mitgereisten Fans im aufgrund der Tartanbahn weit vom Spielfeld entfernten Gästeblock. Im Anschluss flachte das Spiel dann etwas ab, Mikkel Rygaard setzte den ersten Versuch für den schwedischen Pokalsieger zu hoch an (27.). Fünf Minuten später parierte Matej Kovar bei einer Dreifach-Chance Häckens jeweils sehenswert. So blieb es beim knappen Vorsprung für den Tabellenführer der Gruppe H aus Leverkusen, mit dem es auch in die Kabinen ging.







Zum Wiederanpfiff betrat dann Noah Mbamba für Torschütze Boniface das Feld, Puerta sowie Adam Hlozek rückten im inzwischen eingesetzten leichten Schneefall von Göteborg jeweils eine Position nach vorn und Mbamba auf die Doppel-Sechs. Nennenswerte Toraktionen gab es vorerst wenige, Tellas Versuch aus der Ferne geriet zu hoch (56.). Nach etwas mehr als einer Stunde kam dann auch der wiedergenesene Patrik Schick ins Spiel. Die erste größere Chance in Durchgang zwei hatte Adli auf dem Fuß, der aus kurzer Distanz jedoch an Häckens Schlussmann Peter Abrahamsson scheiterte (65.).
Erfolgreicher war da der angesprochene Schick, der - erneut nach Vorlage von Stanisic - trocken ins lange untere Eck zum 2:0 einnetzte und seinen ersten Saisontreffer markierte (74.). Bei seinem anschließenden Lauf an die eigene Bank eilten ihm sämtliche Teamkollegen hinterher - und bildeten mit den Trainern und Staff-Mitgliedern eine große Jubeltraube. In der Schlussphase gab Ayman Aourir noch sein Profi-Debüt und brachte den Zwei-Tore-Vorsprung mit seinen Teamkollegen über die Zeit. Damit sicherte sich die Werkself nicht nur den Gruppensieg, sondern auch den damit verbundenen direkten Einzug ins Achtelfinale der UEFA Europa League.







Auf die Werkself wartet am kommenden Sonntag, 3. Dezember (Anstoß: 17.30 Uhr), das Bundesliga-Heimduell gegen Borussia Dortmund. Nur drei Tage später steigt die nächste Partie in der BayArena, am Mittwoch um 18 Uhr geht es im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Zweitligisten SC Paderborn 07. Die Englische Woche rund macht das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (Sonntag, 10. Dezember, 15.30 Uhr).
Die Statistik:
BK Häcken: Abrahamsson - Ishaq, Ousou, Hovland, Totland - Rygaard, Gustafson, Amane (68. Dahbo) - Chilufya (68. Sonko), Hrstic (80. Youssef), Layouni
Bayer 04: Kovar - Stanisic, Tapsoba, Tah (80. Kossounou), Hincapie - Puerta (88. Aourir), Andrich - Tella (63. Schick), Hlozek (80. Hofmann), Adli - Boniface (46. Mbamba)
Tore: 0:1 Boniface (14.), 0:2 Schick (74.)
Gelbe Karte: Boniface
Schiedsrichter: Julian Weinberger (Österreich)
Zuschauer: 11.234 im Ullevi in Göteborg

Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 4:3-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 am 5. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Urs Fischer...
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Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
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Wichtiger Erfolg: Die U17 von Bayer 04 hat am 8. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Viktoria Köln 3:0 (2:0) gewonnen. In der ersten Hälfte trafen Valon Bedzeti (22.) und Louis Lomboy (28.) für Schwarz-Rot, Bedzeti entschied die Partie nach dem Seitenwechsel (69.) für die über die gesamte Dauer konzentriert verteidigenden Leverkusener.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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