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25.11.2023Bundesliga

3:0 in Bremen – Werkself gelingt Auftakt in Jahres-Endspurt

Das erste von wettbewerbsübergreifend acht Pflichtspielen bis zur Winterpause ist gemeistert: Am 12. Bundesliga-Spieltag hat die Werkself 3:0 beim SV Werder Bremen gewonnen. Die Treffer fielen durch ein Bremer Eigentor (9.) sowie Jeremie Frimpong (42.) und Alejandro Grimaldo (76.). Dank des Auswärtssieges springt Bayer 04 wieder an die Tabellenspitze.
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Im Vergleich zum 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin vor der Länderspielpause nahm Cheftrainer Xabi Alonso eine personelle Änderung vor: Für Jonathan Tah (Bank) rückte Robert Andrich in den Abwehrverbund. Die 4.000 mitgereisten Bayer 04-Fans sahen zu Beginn einen forschen Auftritt der Bremer. Die Werkself zog ihr gewohntes Ballbesitz-Spiel auf und bemühte sich um Kontrolle. In der 6. Minute kam dann schon ein erster, wenn auch kurzer Leverkusener Jubel auf: Victor Boniface erzielte nach Zuspiel von Granit Xhaka ein Tor, hatte zuvor jedoch im Abseits gestanden.

Führung per Eigentor - Frimpong erhöht

Wenige Augenblicke später gelang dann aber doch die Führung: Eine Flanke von Jonas Hofmann landete bei Bremens Olivier Deman, dessen Klärungsversuch ins eigene Tor rollte (9.). Nach etwas mehr als einer Viertelstunde hatte Boniface eine gute Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen, sein Torschuss wurde jedoch geblockt. Die Werkself war in der Folge weiterhin die tonangebende Mannschaft, hatte mehr Spielanteile und eroberte die Kugel nach Ballverlust schnell zurück. Die teilweise sehr ausgiebigen Pass-Stafetten im Mittelfeld endeten aber nur selten in hochkarätigen Chancen, da Werder aufmerksam verteidigte. Kurz vor Ende der ersten Hälfte belohnte sich die Werkself dann zum zweiten Mal für den engagierten Auftritt: Piero Hincapie brachte die Kugel nach einer Ecke von links herein, Boniface verpasste den Abschluss. Doch der dahinter stehende Jeremie Frimpong netzte wuchtig in den langen Winkel ein (42.). Kurz danach endete der erste Durchgang.

Jubel Werkself

Nach Wiederanpfiff agierten die Bremer energischer und näherten sich zunehmend dem Leverkusener Tor an. In Person von SVW-Stürmer Marvin Ducksch kamen die Hausherren auch zum Einschuss, in der Entstehung lag allerdings eine Abseitsposition vor - weiter 2:0. Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichener, und die Werkself sah sich mit aufstrebenden Bremern konfrontiert. 

Grimaldo liefert wichtiges drittes Tor

Für einen neuen Offensiv-Impuls brachte Alonso Amine Adli anstelle von Boniface aufs Feld. Und der Marokkaner sollte sich umgehend als Glücksgriff herausstellen: In der 76. Minute bediente er den startenden Alejandro Grimaldo auf links, der Spanier marschierte auf das gegnerische Tor zu und brachte den Ball aus spitzem Winkel im langen Eck zum 3:0 unter (76.). Nach Vorarbeit von Grimaldo netzte Adli selbst dann ebenfalls ein, doch erneut nahm der Unparteiische Martin Petersen das Tor aufgrund einer Abseitsposition zurück. Ein Lattenschuss des eingewechselten Bremers Justin Njinmah in der Schlussphase verwehrte dem SVW den Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite probierten sich Adam Hlozek und Hofmann noch einmal. Es kam jedoch zu keinem weiteren Treffer, der Auswärtssieg war perfekt.

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AUSBLICK: Erst Häcken, dann Dortmund 

Weiter geht es für Bayer 04 mit dem vorletzten Gruppenspiel der UEFA Europa League: Am Donnerstag, 30. November (Anstoß: 21 Uhr), gastiert die Werkself beim BK Häcken. Es folgt am Sonntag, 3. Dezember (Anstoß: 17.30 Uhr), der 13. Bundesliga-Spieltag zu Hause gegen Borussia Dortmund.

Die Statistik:

SV Werder Bremen: Zetterer - Veljkovic, Friedl, Jung (82. Stark) - Weiser, Stage, Deman (56. Agu) - Schmid, Bittencourt (72.Njinmah) - Borré (72. Woltemade), Ducksch

Bayer 04: Hradecky – Kossounou, Andrich, Hincapie – Frimpong (80. Tella), Xhaka (89. Puerta), Palacios, Grimaldo – Hofmann (89. Amiri), Wirtz (80. Hlozek) – Boniface (72. Adli)

Tore: 0:1 Deman (9./Eigentor), 0:2 Frimpong (42.), 0:3 Grimaldo (76.)

Gelbe Karten: Bittencourt, Friedl, Deman - Grimaldo

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Zuschauer: 42.100 (ausverkauft) im Weserstadion

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