
Im Vergleich zum 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin vor der Länderspielpause nahm Cheftrainer Xabi Alonso eine personelle Änderung vor: Für Jonathan Tah (Bank) rückte Robert Andrich in den Abwehrverbund. Die 4.000 mitgereisten Bayer 04-Fans sahen zu Beginn einen forschen Auftritt der Bremer. Die Werkself zog ihr gewohntes Ballbesitz-Spiel auf und bemühte sich um Kontrolle. In der 6. Minute kam dann schon ein erster, wenn auch kurzer Leverkusener Jubel auf: Victor Boniface erzielte nach Zuspiel von Granit Xhaka ein Tor, hatte zuvor jedoch im Abseits gestanden.
Wenige Augenblicke später gelang dann aber doch die Führung: Eine Flanke von Jonas Hofmann landete bei Bremens Olivier Deman, dessen Klärungsversuch ins eigene Tor rollte (9.). Nach etwas mehr als einer Viertelstunde hatte Boniface eine gute Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen, sein Torschuss wurde jedoch geblockt. Die Werkself war in der Folge weiterhin die tonangebende Mannschaft, hatte mehr Spielanteile und eroberte die Kugel nach Ballverlust schnell zurück. Die teilweise sehr ausgiebigen Pass-Stafetten im Mittelfeld endeten aber nur selten in hochkarätigen Chancen, da Werder aufmerksam verteidigte. Kurz vor Ende der ersten Hälfte belohnte sich die Werkself dann zum zweiten Mal für den engagierten Auftritt: Piero Hincapie brachte die Kugel nach einer Ecke von links herein, Boniface verpasste den Abschluss. Doch der dahinter stehende Jeremie Frimpong netzte wuchtig in den langen Winkel ein (42.). Kurz danach endete der erste Durchgang.







Nach Wiederanpfiff agierten die Bremer energischer und näherten sich zunehmend dem Leverkusener Tor an. In Person von SVW-Stürmer Marvin Ducksch kamen die Hausherren auch zum Einschuss, in der Entstehung lag allerdings eine Abseitsposition vor - weiter 2:0. Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichener, und die Werkself sah sich mit aufstrebenden Bremern konfrontiert.
Für einen neuen Offensiv-Impuls brachte Alonso Amine Adli anstelle von Boniface aufs Feld. Und der Marokkaner sollte sich umgehend als Glücksgriff herausstellen: In der 76. Minute bediente er den startenden Alejandro Grimaldo auf links, der Spanier marschierte auf das gegnerische Tor zu und brachte den Ball aus spitzem Winkel im langen Eck zum 3:0 unter (76.). Nach Vorarbeit von Grimaldo netzte Adli selbst dann ebenfalls ein, doch erneut nahm der Unparteiische Martin Petersen das Tor aufgrund einer Abseitsposition zurück. Ein Lattenschuss des eingewechselten Bremers Justin Njinmah in der Schlussphase verwehrte dem SVW den Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite probierten sich Adam Hlozek und Hofmann noch einmal. Es kam jedoch zu keinem weiteren Treffer, der Auswärtssieg war perfekt.







Weiter geht es für Bayer 04 mit dem vorletzten Gruppenspiel der UEFA Europa League: Am Donnerstag, 30. November (Anstoß: 21 Uhr), gastiert die Werkself beim BK Häcken. Es folgt am Sonntag, 3. Dezember (Anstoß: 17.30 Uhr), der 13. Bundesliga-Spieltag zu Hause gegen Borussia Dortmund.
Die Statistik:
SV Werder Bremen: Zetterer - Veljkovic, Friedl, Jung (82. Stark) - Weiser, Stage, Deman (56. Agu) - Schmid, Bittencourt (72.Njinmah) - Borré (72. Woltemade), Ducksch
Bayer 04: Hradecky – Kossounou, Andrich, Hincapie – Frimpong (80. Tella), Xhaka (89. Puerta), Palacios, Grimaldo – Hofmann (89. Amiri), Wirtz (80. Hlozek) – Boniface (72. Adli)
Tore: 0:1 Deman (9./Eigentor), 0:2 Frimpong (42.), 0:3 Grimaldo (76.)
Gelbe Karten: Bittencourt, Friedl, Deman - Grimaldo
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)
Zuschauer: 42.100 (ausverkauft) im Weserstadion

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Besondere Ehre: Werkself-Profi Ibrahim Maza gehört zur Top 10 in der Kategorie „Men's Young Talent of the Year“ 2026. Der 20-Jährige war bei der Preisverleihung des Ballon D'Or 2026 am Montagabend persönlich vor Ort im London Palladium. Auch Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bayer 04, wohnte der Zeremonie bei. Zum Sieger in der Kategorie „Men's Young Talent of the Year“ wurde Lamine Yamal vom FC Barcelona gekürt.
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Im dritten Jahr unter Cheftrainer Miroslav Klose zählt der 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga zu den Aufstiegsaspiranten. Am Mittwoch, 28. Oktober (Anstoß: 20.45 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), ist der aktuelle Tabellenzweite in der 2. Runde des DFB-Pokals zu Gast in der BayArena. Der Gegner-Check.
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