
…drohende Ausfälle: „Charles Aránguiz und Julian Baumgartlinger sind zwar wieder im Mannschaftstraining, aber nach der gestrigen Einheit haben sich beide aus unterschiedlichen Gründen noch nicht so weit gefühlt, dass sie morgen zum Einsatz kommen. Wir warten jetzt natürlich noch das Training heute Nachmittag und das morgige Abschlusstraining ab.“
…Charles Aránguiz: „Charly ist schon in der Vorbereitung ausgefallen, er braucht noch ein paar mehr Einheiten. Aufgrund des angepassten Trainingsbetriebs in den Englischen Wochen ist es etwas schwierig für ihn, ein adäquates Mannschaftstraining vorzufinden, in dem er auch mal über einen längeren Zeitraum hinweg ein Trainingsspiel mit Elf-gegen-elf oder Acht-gegen-acht mitmachen kann.
…Julian Baumgartlinger: „Bei Baumi fehlt nicht mehr viel. Ehe er in Pforzheim verletzt ausgeschieden ist, hat er zumindest die Vorbereitung komplett mitmachen können. Er hat (im Vergleich zu Charles Aránguiz, Anm.) zumindest eine Basis und viele Spiele auch gemacht. Aber er fühlt sich noch nicht ganz sicher bei Zweikämpfen, deshalb werden wir höchstwahrscheinlich auch kein Risiko eingehen. Er muss da selbst die Überzeugung haben.“
…angeschlagene Spieler: „Lars Bender kämpft noch immer mit einer Erkältung, weshalb ich ihn auch am Sonntagabend ausgewechselt habe. Gestern war er einigermaßen stabil, er wird heute reduziert trainieren. Auch Sven Bender ist ein bisschen angeschlagen. Ihn werden wir ebenso nur teilweise belasten wie Jonathan Tah. Er merkt wieder die Stelle im Oberschenkel, die schon zuletzt verhärtet war, weshalb er nicht mit nach Zürich reisen konnte. Und Karim Bellarabi hat schon im Bremen-Spiel an seiner operierten Stelle an der Leiste Probleme gehabt. Gestern hatte er noch Probleme, da haben ihn komplett rausgenommen. Wir haben die Hoffnung, dass er sich so gut erholt, dass er komplett einsatzfähig ist. Wir werden morgen früh (nach dem Abschlusstraining, Anm.) endgültig entscheiden, welche Spieler uns zur Verfügung stehen.“
…das Bremen-Spiel: „Wir sind zuversichtlich, dass wir den Schwung aus dem Bremen-Spiel mitnehmen können. Und dass – auch aufgrund der Leistung und des Resultats – der Kopf vielleicht schneller regeneriert. Die Vorfreude ist groß. Wir wollen in Mönchengladbach eine Runde weiterzukommen, das ist natürlich unser Ziel.“
…das Genießen des 6:2-Siegs bei Werder Bremen: „Genießen hat im Fußball einen eher negativen Touch, schließlich gilt die Sepp Herberger-Weisheit ‚Nach dem Spiel ist vor dem Spiel‘. Natürlich haben wir uns alle gefreut, aber das heißt nicht, dass wir uns jetzt nicht bestmöglich auf Mönchengladbach vorbereiten. Julian Brandt hat nach dem Bremen-Spiel gesagt, dass wir die Messlatte hochgelegt haben und diese Leistung bestätigen wollen. Das nehme ich auch in der Mannschaft so wahr. Aber wir wollen den Schwung auf alle Fälle mitnehmen.“
…das Pokal-Spiel in Mönchengladbach: „Das ist eine tolle, reizvolle Aufgabe – eine Herausforderung, bei der es uns im vergangenen Jahr (1:0-Sieg im Achtelfinale, Anm.) gelungen ist, sie unter schwierigen Bedingungen zu meistern. Das wollen wir diesmal wieder schaffen.“
…den Gegner: „Borussia Mönchengladbach hat eine unheimlich spielstarke Mannschaft, die nicht umsonst in der Meisterschaft so weit oben steht. Sie haben einen starken Kader, tolle Talente, sind besonders in der Offensive sehr gut besetzt. Es ist immer schwierig, das Offensivspiel von Mönchengladbach zu verteidigen. Das haben wir am 1. Bundesliga-Spieltag gesehen (0:2, Anm.), das hat auch Bayern München zu spüren bekommen. Wir werden versuchen, sie zu verteidigen, trotzdem aber auch unsere Möglichkeiten nach vorne suchen – so wie wir es auch im Hinspiel in der ersten Halbzeit gemacht haben, in der wir es nur nicht geschafft haben, den Ball über die Linie zu bringen.“
…die Spielweise gegen Gladbach: „Es gibt immer eine offensivere Grundausrichtung und eine defensivere Grundausrichtung: Du musst halt schauen, wie du bestmöglich versuchst, die Stärken des Gegners zu kompensieren oder zu eliminieren. In der Offensive versuchst du immer, egal in welchem System du spielst, Überzahlpositionen zu schaffen, um letztendlich ins letzte Drittel zu kommen und eine Flanke oder einen Abschluss zu erarbeiten. Freiburg hat das zuletzt gegen Mönchengladbach mit einer Viererkette gelöst, es gibt aber sicherlich auch die Möglichkeit es mit einer Dreierkette oder Fünferkette zu lösen.“
…Karim Bellarabi: „Karim kam schon hochmotiviert aus dem Urlaub, hat in jedem Training Gas gegeben und in den Testspielen wie verrückt versucht, seine Leistung zu bringen. Dann ist die Geschichte in Wuppertal (Hitzeschlag, Anm.) passiert, das hat ihn zurückgeworfen. Auch, weil wir schauen mussten, wie wir ihn danach belasten und wieder heranführen können – da mussten wir aufgrund der klimatischen Bedingungen vorsichtig sein. Dann war er die ersten Spiele nicht dabei, kam dann gegen München rein und hat sich schnell die Rote Karte abgeholt. Danach war er tief enttäuscht, aber weiterhin hoch motiviert. Gegen Larnaka hat er eigentlich schon ein sehr gutes Spiel gemacht – zwei Treffer mit vorbereitet. Und seine Leistungen in den vergangenen drei Spielen sind eigentlich eindeutig: Er hat in 190 Minuten vier Tore gemacht, drei Tore vorbereitet – das ist schon eine super Quote. Derzeit setzt er jene Dinge um, die ich vergangenes Jahr schon von ihm gefordert habe.“
…seinen persönlichen Umgang mit Karim Bellarabi: „Wir hatten viele Gespräche miteinander. Ich habe ihn immer wieder gefragt, ob er noch den Hunger noch hat und damit konfrontiert, dass es im Umfeld Menschen gibt, die meinen, er hätte den Hunger nicht mehr. Da habe ich schon gespürt, dass er sich angegriffen gefühlt hat und beweisen möchte, dass er den Hunger hat. Und das hat man in den jüngsten Spielen auch gesehen. Ich hoffe, dass sein Schwung noch ein bisschen anhält.“
…das anhaltende Leistungshoch von Kai Havertz: „Seine Form ist beeindruckend. Am wichtigsten ist, dass der Junge gesund bleibt – man darf nicht vergessen, wie jung er noch ist. Am Sonntag habe ich ihn zehn Minuten vor Schluss ausgewechselt, damit war er erst gar nicht einverstanden, er wollte unbedingt weiterspielen. Er brennt, und es ist einfach toll, so einen Spieler mitbegleiten zu dürfen und vor allem zu beobachten, wie er hungrig bleibt, wie er bodenständig bleibt, jetzt nicht in Allüren verfällt, sondern wirklich Freude und Spaß am Fußball spielen hat und auch versucht, Dinge anzunehmen und umzusetzen.


Während die U16 am Wochenende gegen den FC Viktoria Köln den fünften Sieg hintereinander einfahren könnte, reitet auch die U15 auf einer echten Erfolgswelle: Nach zwei überzeugenden Turniersiegen zuletzt würden sich die Leverkusener mit einem Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 die Meisterschaft sichern. Und der weibliche Nachwuchs befüllt ebenfalls fleißig das Trophäen-Kabinett – mit einem deutlichen 17:0 gewannen die U13-Juniorinnen den Verbandspokal. Das Ergebnisse und anstehenden Spiele der Nachwuchs-Kicker im Überblick.
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Großer Jubel an Fronleichnam: Die U13-Juniorinnen von Bayer 04 haben das Finale im Verbandspokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) in beeindruckender Manier gewonnen. Ein deutliches 17:0 bescherte nach der Meisterschaft in der Leistungsstaffel West bereits den zweiten Titel der Saison. Für den Jungjahrgang der Leverkusener U16-Juniorinnen reichte es derweil nicht für einen Erfolg am Pokalfinal-Tag.
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Bayer 04 Leverkusen hat Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 42-jährige Spanier war bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Martínez beendete die zurückliegende Saison mit den Südfranzosen auf Platz neun. Er übernimmt die Werkself zum 1. Juli 2026 und unterzeichnete einen bis zum 30. Juni 2028 gültigen Vertrag. In Leverkusen folgt Martínez, dessen Kontrakt in Toulouse mit Monatsende ausläuft, auf Kasper Hjulmand, der den Klub nach einer Spielzeit verlässt.
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In der Sommervorbereitung 2026/27 gastiert die Werkself beim Regionalligisten Kickers Offenbach in Hessen. Die Partie findet am Samstag, 25. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im Stadion am Bieberer Berg statt. Alle Infos zum Ticketverkauf für die Begegnung im Rahmen der 125-jährigen Jubiläums des OFC.
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Verstärkung für den Nachwuchsbereich von Bayer 04 Leverkusen: Zur Saison 2026/27 wechselt Konstantinos Kotsifakis vom Fußball-Zweitligisten Hertha BSC zum Werksklub, wo er künftig als fester Bestandteil des Trainerteams der Leverkusener U19 arbeiten wird. Zudem übernimmt der Deutsch-Grieche eine operative Funktion bei der Betreuung des Future Teams von Bayer 04. Bei der Hertha fungierte der 29-Jährige zuletzt als Cheftrainer der U17.
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