Road to #B04RLIN: Fans verabschieden Werkself mit Spalier

Morgen ist es so weit: Noch ein Tag bis zum großen DFB-Pokal-Finale! Die Mannschaft ist am Freitagmorgen nach Berlin aufgebrochen – und wurde lautstark und emotional von den Fans verabschiedet. Unsere Pokal-News des Tages...
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Abschieds-Spalier

Das war schon jetzt ein emotionaler Höhepunkt dieser Pokal-Woche! Am frühen Morgen hatten sich über 1.000 Werkself-Anhänger und Mitarbeiter von Bayer 04 auf der Bismarckstraße versammelt, um ihre Mannschaft vor dem Pokal-Spiel noch einmal zu sehen, sie für das große Spiel zu motivieren und ihr zu zeigen: Ihr seid nicht allein auf eurer Mission. Die Fans bildeten rechts und links der Straße ein Spalier, durch das der Bus mit der Werkself an Bord sich gegen 9.45 Uhr aufmachte Richtung Flughafen Köln/Bonn. Der Charterflieger hob um 11 Uhr ab und landete um kurz nach 12 Uhr sicher in Berlin-Tegel. Nach dem Transfer ins Mannschaftshotel und dem gemeinsamen Mittagessen waren Peter Bosz und Lars Bender zur Pressekonferenz geladen; am Abend folgte das Abschlusstraining im Berliner Olympiastadion.

„Leverkusen steht hinter euch“

Bereits in der Nacht zuvor wurde vor der BayArena auf der Bismarckstraße der Schriftzug „Leverkusen steht hinter euch“ in fetten, roten Lettern auf die Straße gesprüht. Nachdem der Regenschauer sich verzogen hatte, konnte am späten Abend mit den Absperrungen, Zeichnen der Vorlagen und den Vorbereitungen begonnen werden. Das Sprühen dauerte schließlich bis zum Morgengrauen an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 

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Paulinho nach Innsbruck

Während die Werkself die Reise nach Berlin antrat, befand sich Paulinho bereits im österreichischen Innsbruck. Dort wurde die Kreuzbandverletzung im rechten Knie operiert, die sich der 19-Jährige am vergangenen Dienstag beim Training zugezogen hatte. „Bei der OP ist alles gut verlaufen“, verkündete Peter Bosz auf der Pressekonferenz vor dem Finalspiel. Am Donnerstag hatte sich die ganze Mannschaft in der BayArena versammelt und eine Videobotschaft für den Brasilianer aufgenommen – HIER geht’s zum Video.

„19:04 – Die Show" – Mit Rüdiger Vollborn

„Kalt, Triumph, Pfiffe und Euphorie“ – das sind die 04 Wörter, an die Ehrenspielführer und Vereinslegende Rüdiger Vollborn als erstes denkt, wenn er sich in „19:04 – Die Show“ an den 1993 gewonnen Pokal erinnert (um 19:04 auf YouTube und Facebook). „Man geht unweigerlich mit einem anderen Gefühl in solch ein Spiel. Deshalb wird auch bei der Werkself die Anspannung einen Tick mehr da sein als normalerweise. Aber das ist gut. Anspannung bewirkt auch eine höhere Konzentration“, weiß der ehemalige Bayer 04-Keeper. Und von Torwart zu Torwart wünscht er sich, „dass Lukas einen goldenen Tag hat und uns die eine oder andere Parade zeigt. Denn um gegen die Bayern zu gewinnen, braucht man einen guten Tag, ein bisschen Glück und natürlich einen super Torwart.“ Außerdem zeigen wir in der aktuellen Folge den letzten Teil der Serie „Road to #B04RLIN“ mit den Toren aus dem Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken, haben tolle Bilder vom Spalier für euch gedreht und die Werkself-Spieler gefragt, welche Worte sie vor dem Finale noch an die Fans haben. Schaltet ein!

Bosz könnte niederländische Tradition fortsetzen

Gutes Omen: Cheftrainer Peter Bosz könnte am Samstag im Endspiel um den DFB-Pokal eine niederländische Tradition fortsetzen. Alle drei Landsmänner auf der Trainerbank konnten die Finals mit ihren Mannschaften gewinnen: Rinus Michels 1983 mit dem 1. FC Köln, Huub Stevens 2001 und 2002 mit dem FC Schalke 04 und Louis van Gaal 2010 mit dem FC Bayern München. „Diese Trainer sind in Holland große Namen. Es wäre super, wenn mein Name am Samstag nach dem Spiel in dieser Reihe stehen würde“, schmunzelte Bosz auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Pokal-Finale bleibt in Berlin

Nach dem Pokal ist vor dem Pokal. Auch wenn die aktuelle Pokal-Saison noch nicht ganz abgeschlossen ist, beschäftigt sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bereits mit der Zukunft des Cup-Wettbewerbs. Wie DFB-Präsident Fritz Keller am Freitag verkündete, bleibt das Berliner Olympiastadion bis mindestens 2025 Austräger des Pokal-Endspiels. Der Wettbewerb wird seit 1952 als DFB-Pokal ausgetragen, seit 1985 steigt das Finale in Berlin. „Für mich ist dieses Finale Magie. Und der Schlachtruf ‚Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin‘ ist zu einer solchen Marke geworden, dass es im Interesse des deutschen Fußballs ist, daran festzuhalten“, erklärte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

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