
Seit gut eineinhalb Wochen ist Bayer 04 für die kommende Champions-League-Saison qualifiziert, insgesamt sind inzwischen 25 Teams sicher in der Gruppenphase der Königklasse. Neu hinzu kamen am Sonntag der russische Vertreter Lokomotive Moskau (unter anderem mit Ex-Nationalspieler Benedikt Höwedes) sowie aus Italien Inter Mailand und erstmals in der Vereinsgeschichte Atalanta Bergamo mit dem deutschen Linksverteidiger Robin Gosens. Gegen alle drei Teams könnte die Werkself in der Vorrunde spielen, ausgeschlossen sind nach aktuellem Stand nur Aufeinandertreffen mit dem FC Salzburg und dem FC Valencia. Diese beiden Mannschaften sind ebenso wie Bayer 04 bereits sicher in Topf 3 gesetzt.
Das Teilnehmerfeld gestaltet sich aktuell wie folgt (Stand: 28. Mai 2019): Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Bayer 04 (alle Deutschland), Manchester City, FC Liverpool, FC Chelsea, Tottenham Hotspur (alle England), Juventus Turin, SSC Neapel, Atalanta Bergamo, Inter Mailand (alle Italien), FC Barcelona, Atlético Madrid, Real Madrid, FC Valencia (alle Spanien), Paris St. Germain, OSC Lille (beide Frankreich), Zenit St. Petersburg, Lokomotive Moskau (Russland), Benfica Lissabon (Portugal), Schachtar Donezk (Ukraine), KRC Genk (Belgien), Galatasaray Istanbul (Türkei) sowie FC Salzburg (Österreich).
Kann der FC Arsenal mit Ex-Bayer 04-Torhüter Bernd Leno das Europa-League-Finale am Mittwoch gewinnen, wären die Londoner der fünfte englische Starter in der Königsklasse. Die übrigen Plätze werden ab Ende Juni über einzelne Qualifikationsrunden ermittelt.
Die qualifizierten Vereine dürfen sich nicht nur auf unvergessliche Fußballabende freuen, sondern auch über eine Menge Geld. Vermutlich in der kommenden Woche wird die UEFA bekanntgeben, wie hoch die Prämien für die Teilnehmer sind. Zumindest im Vergleich zur Europa League sollte es aber erneut ein finanzieller Quantensprung sein. In der Saison 2018/2019 schüttete die UEFA insgesamt über zwei Milliarden Euro an die Vereine aus, davon erhielt jeder der 32 Teilnehmer eine feste Startprämie von 15,25 Millionen. Hinzu kommen leistungsabhängige Prämien. Zum Vergleich: In der vergangenen Europa-League-Saison erhielt Bayer 04 eine Startprämie von nicht einmal drei Millionen Euro.
Weitere beeindruckende Zahlen liefert das Finale zwischen dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur am kommenden Samstag. In über 200 Ländern wird die Partie live übertragen, zwischen 300 und 400 Millionen Menschen werden das Endspiel sehen. Damit ist das Champions-League-Finale eines der größten Einzelsportereignisse der Welt – und ein ehemaliger Bayer-04-Profi mittendrin. Heung-Min Son, zwischen 2013 und 2015 mit 29 Toren in 87 Pflichtspielen für die Werkself, war ein enorm wichtiger Faktor dafür, dass die „Spurs“ erstmals das Finale der Königsklasse erreichten. Vor allem im Viertelfinale gegen den englischen Meister Manchester City stellte der Südkoreaner seine Qualität unter Beweis, markierte im Hinspiel das Goldene Tor zum 1:0 und traf beim dramatischen 3:4 im Rückspiel gleich doppelt. Nun steht Son vor dem größten Champions-League-Spiel seiner Karriere. Das erste absolvierte er übrigens für die Werkself: Beim 2:4 gegen Manchester United im September 2013 bereitete er das zwischenzeitliche 1:1 von Simon Rolfes vor.


Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Die Werkself ist am Montagvormittag mit der ersten von drei öffentlichen Einheiten der Woche in die letzte Länderspielpause der laufenden Saison gestartet. Während elf Bayer 04-Profis in den kommenden Tagen für ihre Nationalmannschaften im Einsatz sind, arbeiten die weiteren Akteure gemeinsam in Leverkusen. Die nächste Aufgabe in der Bundesliga wartet am Samstag, 4. April (Anstoß: 15.30 Uhr), zu Hause gegen den VfL Wolfsburg.
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Im Rahmen der „TOGETHER!“-Aktionswochen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und des „März gegen Mobbing“ der Aktion Mensch sensibilisierte auch Bayer 04 rund 60 Leverkusener Schülerinnen und Schüler in der BayArena für die Themen Diskriminierung und Rassismus und machte sich für Toleranz sowie Vielfalt stark. Mithilfe des interaktiven Lernkurve-Workshops erfuhren die Teilnehmenden an verschiedenen Stellen des Stadions, wie sie jegliche Form von Diskriminierung erkennen und dagegen vorgehen können. Zu Beginn überraschten die Werkself-Torhüter Janis Blaswich und Niklas Lomb die Jugendlichen, beantworteten deren Fragen zur Thematik und betonten die Bedeutung der Lerninhalte für Fußball und Gesellschaft.
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Mit einem 4:3-Erfolg beim direkten Konkurrenten 1. FSV Mainz 05 hat die U19 die Tabellenführung in Gruppe A von Liga A der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga zurückerobert und die Tür zur K.-o.-Runde weit aufgestoßen. Auch die U16 hat ihre Siegesserie fortgesetzt und ist durch das 3:2 bei Spitzenreiter MSV Duisburg auf Rang vier geklettert. Ganz oben steht weiterhin die U15 und verteidigte ihre Tabellenführung mit einem 2:1 beim VfB Waltrop – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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