
Mit unveränderter Startelf im Vergleich zum 4:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen den FC St. Pauli ging es in das UCL-Duell mit Olympiakos, das wie zu erwarten von Beginn an hoch presste. Doch die Werkself zeigte sich dieses Mal besser darauf eingestellt - so kam Bayer 04 seinerseits zu einer ersten hochkarätigen Chance in Minute 16, nachdem Lucas Vázquez rechts per Lupfer zu Ibrahim Maza in den Strafraum spielte und der Algerier per Direktabnahme Patrik Schick in der Mitte bediente. Den Abschluss des Tschechen parierte Olymipakos-Keeper Kostas Tzolakis dann. Kurz darauf probierte es Ernest Poku, doch sein flacher Versuch aus spitzem Winkel ging rechts am Tor vorbei (17.).
Die Werkself spielte sich in den Folgeminuten immer häufiger um den Sechzehner der Hausherren herum: Exequiel Palacios etwa bediente Schick im Strafraum per Heber und seinen Querpass per Kopf nahm Maza volley ab, doch den Versuch des Leverkuseners lenkte Tzolakis an die Latte (29.) - die bis dato größte und schönste Torchance des Spiels. Wenig später war es dann Poku, der von Maza bedient wurde und frei auf den Olympiakos-Keeper zu sprintete, seinen Schuss dann aber links am Tor vorbeisetzte (31.). Die vergebenen Chancen sollten sich fast rächen, als Ayoub El Kaabi einen Freistoß von Rodinei per Kopf im Tor unterbrachte (45.+1). Da Teamkollege Medhi Taremi aber in unmittelbarer Nähe seines marokkanischen Mitspielers stand und damit aktiv ins Spielgeschehen eingriff, nahm der Unparteiische Joao Pinheiro nach VAR-Überprüfung den Treffer zurück (45.+3). Nach achtminütiger Nachspielzeit pfiff der portugiesische Schiedsrichter zur Pause.






Das erste Ausrufezeichen in Durchgang zwei setzte Olympiakos mit einem erneut gefährlichen Freistoß: Giulian Biancone, der zum Wiederanpfiff für Lorenzo Pirola aufgrund einer Verletzung aus Durchgang eins eingewechselt wurde, setzte den von Christos Mouzakitis getretenen Standard aber über den Querbalken (53.). Auf Leverkusener Seite versuchte es Alejandro Grimaldo in Minute 57, hinter dem Schuss des Spaniers fehlte allerdings etwas die Kraft.
Kurz darauf dann der große schwarz-rote Jubel: Poku eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, zog das Tempo an und brachte so einen Konter ins Rollen. Der Niederländer gab daraufhin in die Spitze zu Schick, der vor Tzolakis eiskalt blieb und Bayer 04 in Führung brachte (60.)! Seinen Doppelpack macht er nur drei Minuten später perfekt, als er eine perfekte Ecke von Grimaldo zum 2:0 per Kopf verwertete (63.). Den Doppelschlag merkte man den Hausherren in der Folge an, während die Werkself deutlich die Spielkontrolle an sich riss. In der Schlussphase der Partie drängte Olympiakos dann nochmal vereinzelt auf den Anschlusstreffer, Robert Andrich und Co. verteidigen das 2:0 aber konzentriert bis zum Abpfiff und verschafften sich damit eine stabile Ausgangslage für das Rückspiel in Leverkusen (Di., 24. Februar, 21 Uhr).






Weiter geht es in der nächsten Hauptstadt: Im Rahmen des 23. Bundesliga-Spieltags 2025/26 gastiert die Werkself beim 1. FC Union Berlin. Das Duell im Stadion An der Alten Försterei steigt am kommenden Samstag, 21. Februar, um 15.30 Uhr.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Olympiakos Piräus: Tzolakis - Rodinei, Retsos, Pirola (46. Biancone), Ortega (82. Onyemaechi) - Mouzakitis, Hezze (82. Scipioni) - Gelson Martins, Taremi (64. Chiquinho), Podence (64. Luiz) - El Kaabi
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (77. Arthur), Palacios, Garcia (87. Fernáandez), Grimaldo - Maza (64. Tillman), Poku (76. Terrier) - Schick (87. Kofane)
Tore: 0:1 Schick (60.), 0:2 Schick (63.)
Gelbe Karten: El Kaabi - Garcia
Schiedsrichter: Joao Pinheiro (Portugal)


6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
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