
Im Vergleich zum 1:1 bei Borussia Mönchengladbach veränderte Chefcoach Kasper Hjulmand seine erste Elf auf fünf Positionen: Anstelle von Loïc Badé rückte Robert Andrich in die Innenverteidigung, auf der rechten Schiene begann Lucas Vázquez für Arthur. Exequiel Palacios startete statt Ezequiel Fernández im zentralen Mittelfeld und in der Offensive ersetzten Ibrahim Maza und Ernest Poku Jonas Hofmann und Malik Tillman.
Dass sich nicht nur die vielen Neuen einiges vorgenommen hatten, zeigte der konzentrierte und bissige Beginn der Werkself. Besonders in der Luft hatte Schwarz-Rot ein ums andere Mal die Hoheit und wusste diese eiskalt zu nutzen. Zwar scheiterte Vázquez in Minute sieben noch an der eigenen Präzision, wenig später köpfte Jarell Quansah aber nach starker Vorarbeit des schnellen Poku mit Hilfe des Querbalkens zur Führung ein (13.). Mit einem Treffer gab sich die spielfreudige Hjulmand-Elf jedoch nicht zufrieden und setzte sofort nach: Am Ende einer Flanke des fleißigen Vázquez setzte sich Patrik Schick robust durch und traf ebenfalls per Kopf zum 2:0 (14.). Bayer 04 bestimmte mit der Führung im Rücken bis zur Pause das Spielgeschehen – und Schick den Kiezkicker-Strafraum. Weil der Tscheche aber nach einer guten halben Stunde in Rückenlage drüber köpfte (31.), ging es mit dem 2:0 in die Kabinen.








Zwar waren am kalten Karnevalssamstag in der eigentlich ausverkauften BayArena einige Plätze leer geblieben. Diejenigen, die den Weg jedoch trotz Kälte und Kamelle auf sich genommen hatten, bekamen auch nach Wiederanpfiff einen kontrollierten Auftritt der Werkself zu sehen. Folgerichtig dauerte es gerade einmal sieben Minuten, bis es zum dritten Mal im St. Pauli-Gehäuse klingelte. Diesmal war es Edmond Tapsoba, der Schwarz-Rot – wie sollte es anders sein – per Kopf erneut jubeln ließ (52.). Dominante Leverkusener verlagerten die Partie in der Folge endgültig in die Hälfte der Kiezkicker und wurde immer wieder durch Distanzschüsse gefährlich. Ein Abschluss von außerhalb des Strafraums war es dann auch, der für den vierten Leverkusener Treffer sorgte: Ernest Poku, eigentlich für seine Schnelligkeit bekannt, zeigte, dass er auch richtig gut schießen kann und hämmerte die Kugel in Minute 78 zur Entscheidung in die Maschen. Auch defensiv zeigte sich Bayer 04 einmal mehr makellos und feierte so nach Abpfiff nicht nur den vierten Heimsieg in Folge, sondern auch die vierte Weiße Weste in 2026.







Für die Werkself stehen die nächsten Englischen Wochen vor der Tür: Am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), geht es im Hinspiel der Play-offs in der UEFA Champions League gegen Olympiakos Piräus, bevor am darauffolgenden Samstag, 21. Februar, um 15.30 Uhr das nächste Auswärtsspiel in der Bundesliga wartet. Im Stadion An der Alten Försterei tritt Schwarz-Rot am 23. Spieltag beim 1. FC Union Berlin an.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vázquez (59. Arthur), Palacios (80. Terrier), Garcia, Grimaldo (72. Hofmann) - Maza (46. Tillman), Poku - Schick (59. Kofane)
St. Pauli: Vasilj - Dzwigala, Ando, Mets - Saliakas (82. Ritzka), Sands (68. Fujita), Irvine (68. Hara), Pyrka - Sinani, Rasmussen - Kaars (82. Ceesay)
Tore: 1:0 Quansah (13.), 2:0 Schick (14.), 3:0 Tapsoba (52.), 4:0 Poku (78.)
Gelbe Karte: Mets
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

In der Sommervorbereitung 2026/27 gastiert die Werkself beim Regionalligisten Kickers Offenbach in Hessen. Die Partie findet am Samstag, 25. Juli (Anstoß: 15 Uhr), im Stadion am Bieberer Berg statt. Alle Infos zum Ticketverkauf für die Begegnung im Rahmen der 125-jährigen Jubiläums des OFC.
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