
Im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli änderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf für das Duell gegen Inter in der Königsklasse auf drei Positionen: Für Lukas Hradecky rückte Matej Kovar zwischen die Pfosten, die Kapitänsbinde übernahm damit Jonathan Tah. Zudem begannen Nordi Mukiele und Jeremie Frimpong anstelle von Arthur und Aleix Garcia.
In die Partie startete die Werkself mit viel Selbstvertrauen und überwiegendem Ballbesitz. Die erste Offensiv-Möglichkeit für Schwarz-Rot gab es in der dritten Minute: Frimpong flankte die Kugel in die Mitte, Nathan Tella nahm dort volley ab und setzte den Ball an die Latte. Etwas später prüfte dann Alejandro Grimaldo Inter-Keeper Yann Sommer (11.), Granit Xhaka forderte seinen Landsmann zudem in der 19. Minute. Während gegen Ende der ersten Hälfte Wirtz nochmal aus der Distanz gefährlich abfeuerte (34.), gab es auf der Gegenseite in Durchgang eins bis auf vereinzelte Annäherungsversuche keine hochkarätigen Abschlüsse. Die erste Hälfte endete somit torlos.






Auch den zweiten Durchgang begann die Werkself mit Kontrolle und intensivem Passspiel. Die eher auf ihre Defensivarbeit fokussierten Nerazzurri machten es der Werkself aber schwierig, eine Lücke in dem italienischen Abwehrbollwerk zu finden und zu nutzen. In der 53. Minute hatte Frimpong eine Chance auf dem Fuß, verfehlte das Tor aber. Ebenso ein Strahl von Tah nach etwas mehr als einer Stunde segelte knapp am Inter-Kasten vorbei (65.). Kurz darauf tauschte Coach Simone Inzaghi dreifach und brachte unter andrem Lautaro Martinez in die Partie.
Frischen Wind brachte das italienische Trio aber nicht ins Spiel. Im Gegenteil: Die Nerazzurri schienen sich immer mehr mit dem torlosen Remis zufrieden zu geben und investierten immer weniger in das eigene Offensivspiel. Doch die Werkself gab sich mit diesem Spielstand nicht zufrieden und schlug am Ende in alter Last-Minute-Manier noch zu: Nordi Mukiele schoss die Leverkusener nach Zuspiel des zuvor eingewechselten Martin Terrier in der 90. Minute zum Sieg. Drei Punkte gegen die bis dato gegentorfreien Italiener waren damit sicher!






Weiter geht es für die Werkself mit dem letzten Duell in der Fremde in diesem Kalenderjahr. Am kommenden Samstag, 14. Dezember (Anstoß: 15.30Uhr), ist Bayer 04 beim FC Augsburg gefragt. Danach wartet das abschließende Heimspiel und gleichzeitig letzte Pflichtspiel in 2024: Am Samstag, 21. Dezember (Anstoß: 18.30 Uhr), empfängt die Werkself den SC Freiburg in der BayArena.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Kovar - Tapsoba, Tah, Hincapie - Mukiele, Palacios, Xhaka, Grimaldo (90.+3 Garcia) - Frimpong, Wirtz (90.+3 Andrich) - Tella (83. Terrier)
Inter: Sommer - Bisseck, De Vrij, Bastoni - Darmian, Frattesi (66. Barella), Calhanoglu (66. Asllani), Zielinski, Augusto (56. Dimarco) - Thuram (66. L. Martinez), Taremi (85. Arnautovic)
Tore: 1:0 Mukiele (90.)
Gelbe Karten: Calhanoglu, Augusto
Schiedsrichter: Slavko Vincić (Slowenien)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena


Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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