2:1 gegen St. Pauli – frühe Treffer bescheren drei weitere Punkte

Fünfter Sieg in Serie: Die Werkself hat sich am 13. Bundesliga-Spieltag 2:1 (2:0) gegen den FC St. Pauli durchgesetzt. Für die Tore sorgten Florian Wirtz bereit nach sieben Minuten sowie Jonathan Tah per Kopf (22.). Für die Kiezkicker verkürzte Morgan Guilavogui (84.).
Teamjubel #B04FCSP

Im Vergleich zum 1:0-Erfolg beim FC Bayern München im DFB-Pokal-Achtelfinale änderte Cheftrainer Xabi Alonso die Anfangsformation auf  vier Positionen: Für Matej Kovar startete wieder Lukas Hradecky zwischen den Pfosten, Arthur begann auf der rechten Außenbahn anstelle von Nordi Mukiele, Aleix Garcia fing für Robert Andrich im Mittelfeld an und Nathan Tella startete für Jeremie Frimpong in der Offensive.

Erste Chance, erstes Tor: Wirtz effizient

Die Werkself begann mit einem Start nach Maß in die Nachmittagspartie: Ein Steckpass von Granit Xhaka von halblinks auf Florian Wirtz eröffnete die gefährliche Situation, der Spielmacher überwand mit seinem Sololauf gleich mehrere Defensivspieler und und netzte im Anschluss im Strafraum abgeklärt ins kurze Eck zum 1:0 ein (7.). Und auch die zweite aussichtsreiche Gelegenheit nutzten die Gastgeber prompt: Nach einem Eckball, geschlagen von Garcia, stieg Jonathan Tah auf Höhe des langen Pfostens hoch und nickte die Kugel aus drei Metern Entfernung per Kopf zum 2:0 ein (22.). Auch im weiteren Spielverlauf präsentierten sich die Hausherren dominant, St. Pauli konzentrierte sich fast ausschließlich auf das Verteidigen. Die bis dato einzige Chance für die Gäste hatte Oladapo Afolayan auf dem Fuß, diese stellte aber kein Problem für Hradecky dar (30.).

Torjubel Wirtz

Auf der Gegenseite machten Wirtz und Co. weiter Druck und zeigten sich spielfreudig. Xhaka legte abermals vor - dieses Mal auf Tella, der daraufhin völlig frei war, St. Paulis Schlussmann Nikola Vasilj noch umspielte und einnetzte. Der VAR schaltete sich jedoch aufgrund einer möglichen Abseitsstellung des Nigerianers ein, daraufhin nahm Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck den Treffer zurück. So ging es mit dem Zwei-Tore-Vorsprung für Bayer 04 in die Kabinen. 

Werkself weiter dominant - St. Pauli verkürzt

Nach dem Wiederanpfiff wurden die St. Paulianer zuerst gefährlich: Morgan Guilavogui verpasste nach einer Flanke von links aus kurzer Distanz den Kopfball nur knapp - die bis dato größte Chance für die Kiezkicker, die sich nun deutlich präsenter vor dem gegnerischen Tor zeigten (54.). Nur fünf Minuten später rauschte Guilavogui erneut hauchzart vorbei. Nach der Anfangsphase übernahmen die Leverkusener dann aber wieder das Spiel. So sah Torschütze Wirtz im Konter den mitgelaufenen Tella, der sich den Ball aber nicht optimal vorlegte (72.).

Tor Tella

In der 83. Minute war es abermals der auffällige Tella, der den Ball frei vor Keeper Vasilj über die Linie drückte - doch auch dieses Mal nahm Jöllenbeck das Tor wegen eines vorangegangenen Fouls zurück. Stattdessen verkürzte St. Paulis auffälligster Mann Guilavogui aus spitzem Winkel unter die Latte (84.). Die Hamburger bekamen dadurch noch einmal Aufwind, der Leverkusener Sieg war aber nicht mehr in Gefahr. Somit endete die Partie 2:1 für Bayer 04, das nun wettbewerbsübergreifend fünf Partien hintereinander gewann.

Ausblick: Inter Mailand zu Gast

Für die Werkself steht bereits in drei Tagen das nächste Highlight an: Am kommenden Dienstag, 10. Dezember, gastiert für den 6. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League Inter Mailand in Leverkusen. Anstoß ist um 21 Uhr in der BayArena.

Die Highlights:

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Die Statistik:

Bayer 04: Hradecky – Tapsoba, Tah, Hincapie – Arthur, Xhaka, Garcia, Grimaldo (78. Belocian)– Palacios (60. Frimpong), Wirtz (78. Terrier) – Tella (87. Andrich)

St. Pauli: Vasilj – Saliakas (89. Ritzka), Wahl, Smith, Nemeth (89. Dzwigala), Treu – Irvine, Boukhalfa (78. Sinani) – Afolayan (82. Ahlstrand), Eggestein (89. Albers), Guilavogui

Tore: 1:0 Wirtz (7.), 2:0 Tah (22.), 2:1  Guilavogui (84.)

Gelbe Karten: Hincapie – Guilavogui, Saliakas, Dzwigala

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg)

Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

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