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22.11.2018Bundesliga

„Wollen die drei Punkte unbedingt hierbehalten“

Die Länderspiel-Pause ist vorüber, die Bundesliga geht in den Jahres-Endspurt. Am morgigen Freitag (20.30 Uhr) eröffnet die Werkself gegen das Liga-Schlusslicht VfB Stuttgart den 12. Spieltag. Einen Tag zuvor stellte sich Cheftrainer Heiko Herrlich in einer Medienrunde den Fragen der Journalisten. Dabei äußerte sich der 46-Jährige unter anderem über…
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…die Personalsituation: „Wir können aus dem Vollen schöpfen – bis auf kleinere Blessuren sind alle Spieler gesund. Abgesehen natürlich von unserem Langezeitverletzten Joel Pohjanpalo (Aufbautraining nach Verletzung am Sprunggelenk, Anm.). Bei ihm wird es vermutlich noch bis Januar dauern, ehe er wieder einsteigen kann.“

…die Devise für das Heimspiel gegen Stuttgart: „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Bei unseren Heimspielen haben wir in dieser Saison bislang definitiv zu wenige Punkte geholt. Das wollen wir korrigieren und am morgigen Freitag die drei Zähler hierbehalten. Das sind wird einfach auch unseren Fans schuldig.“

…den Gegner: „Stuttgart ist mit großen Ambitionen in die Saison gegangen; man wollte in den Europäischen Wettbewerb. Dafür haben sie sich gut verstärkt, haben sogar einen Weltmeister (Benjamin Pavard, Anm.) in ihren Reihen. Aber die Liga ist sehr eng  und man ist dann in einen Negativlauf gekommen. Auch nach dem Trainerwechsel haben sie erst einmal drei Niederlagen kassiert, aber zuletzt gegen Nürnberg (2:0, Anm.) gezeigt, dass sie auch gewinnen können. Den Schwung aus diesem Sieg wollen sie sicher mitbringen. Wir müssen alles versuchen, um diesen Schwung aufzuhalten und zusehen, dass wir selber wieder in Fahrt kommen.“

…das jüngste 0:3 bei RB Leipzig: „Unsere Leistung beim Spiel in Leipzig war absolut nicht gut – unabhängig davon, wie stark und wie ambitioniert der Gegner ist und wie weit er in der Tabelle vorne steht. Jetzt spielen wir gegen eine Mannschaft, die momentan zwar Letzter ist, vom Kader her aber definitiv stärker ist. Trotzdem gibt es keine Alibis für uns. Wir wollen diese drei Punkte unbedingt hierbehalten.“

…die Aufarbeitung des Leipzig-Spiels in der Länderspiel-Pause: „Wir haben in der vergangenen Woche viel in Kleingruppen trainiert, und viel individuell gearbeitet: Um Spieler wie Charly Aránguiz oder Panos Retsos weiter an die erste Elf heranzuführen, haben wir sie mehr belastet. Spieler, die zuletzt in den Englischen Wochen alle drei oder vier Tage im Einsatz waren, haben hingegen mehr frei bekommen. Gestern waren erstmals alle fast wieder zusammen (Issac Kiese Thelin und Paulinho fehlten aufgrund ihrer Nationalmannschafts-Abstellungen, Anm.), da haben wir das Spiel mit ein paar Video-Sequenzen noch einmal aufgearbeitet. Wir sind uns alle darüber einig, dass gegen Leipzig die Intensität einfach nicht so da war, wie wir uns das alle vorstellen – und zwar Woche für Woche. Der Haupt-Ansatzpunkt für das Spiel morgen ist, diese Leidenschaft wieder auf den Platz zu bringen.“

…Ziele: „Wir schauen nicht in die Ferne, wir schauen erstmal nur auf das Spiel morgen. Das wird eine große Herausforderung und das wollen wir gewinnen. Die drei Punkte wollen wir hierbehalten. Und was danach kommt, schauen wir dann. Aber erstmal müssen wir für diese drei Punkte alles geben.“

…aufkeimende Wechselgerüchte um Kai Havertz: „Dass an Kai Havertz nicht erst seit letzter Woche andere Vereine Interesse zeigen, halte ich für ein Märchen. Viele in Deutschland und in Europa wissen, welche Qualitäten er hat. Aber er hat sich ganz klar dazu bekannt, dass er seine Zukunft erstmal bei Bayer 04 sieht, er hat ja auch erst im vergangenen Jahr seinen Vertrag verlängert.“

….die Entscheidung der DFL, die Montagsspiele abzuschaffen: „Ich finde es gut, dass man auf die Fans zugegangenen ist und ihnen entgegenkommen ist, denn leere Stadien sind alle nicht in unserem Sinne. Aber der Grundgedanke war es ja ursprünglich auch nicht, die Fans zu ärgern, sondern unter anderem den Teams, die in der Europa League spielen, einen Tag länger frei zu geben. In der kommenden Woche ‚profitieren‘ wir von solch einem Montagsspiel und haben nach dem Heimspiel gegen Rasgrad einen Tag länger Pause. Das wird dann in Zukunft nicht mehr so sein. Aber für mich als Trainer oder für die Spieler macht es an sich eigentlich keinen Unterschied, ob wir an einem Sonntag oder einem Montag spielen.“

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