Die Ausgangslage: Die Werkself geht punktgleich mit dem Tabellen-Fünften Borussia Mönchengladbach als Sechster in den drittletzten Spieltag der Saison und trifft nun auf die Frankfurter Eintracht, die mit drei Zählern Vorsprung und einem besseren Torverhältnis den vierten Platz belegt – ein Rang, der am Ende für die Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigt. Auf die anderen Konkurrenten im Rennen um die Europapokal-Plätze hat die Werkself einen Vorsprung von einem Zähler (TSG Hoffenheim) beziehungsweise zwei (VfL Wolfsburg) beziehungsweise fünf Zählern (Werder Bremen).
Der Cheftrainer zum Spiel: Als „Endspiel um die Champions League“ für seine Farben möchte Peter Bosz die Begegnung mit den Frankfurtern nicht betiteln. „Auch wenn wir am Sonntag gewinnen sollten, haben wir noch nichts erreicht. Ein Endspiel wird also eher das letzte Bundesliga-Spiel gegen Hertha sein“, sagte der 55-Jährige, der mit dem neunten Heimsieg der Saison im Meisterschafts-Endspurt den Druck auf den Pokalsieger liebend gerne erhöhen möchte. Natürlich schaue man im zu diesem Zeitpunkt der Saison auch auf das Restprogramm der Rivalen, Einfluss dürfe es aber keinen nehmen, so Bosz. „Es bringt uns nichts, zu weit nach vorne zu gucken. Wir müssen versuchen gegen Frankfurt zu gewinnen, wir müssen uns jetzt voll auf dieses Spiel konzentrieren und fokussieren. Und das machen wir auch“, erklärte der Niederländer, der gegen eine der besten Auswärtsmannschaften der Liga eine hart umkämpfte Partie erwartet: „Wir müssen eine Top-Leistung bringen.“ Die Werkself sei vorbereitet auf die Frankfurter Eintracht, die laut Bosz „mit kurzen Wegen sehr schnell nach vorne spielt.“ Im schwarz-roten Lager hofft man auch darauf, dass die Gäste möglicherweise etwas geschwächt ins Rheinland reisen, da das Team von Eintracht-Trainer Adi Hütter am gestrigen Donnerstag noch im Europa-League-Halbfinale gegen Chelsea (1:1) im Einsatz war. Für Bosz ist diese Vorstellung eher eine Theorie: „Wir wissen es nicht, das muss man abwarten. Ich glaube, dass es nicht nur müde macht, sondern dass auch Energie geben kann – schließlich passiert es nicht so häufig, als Spieler in einem Europapokal-Halbfinale zu stehen.“
Das Personal: Gegen die Frankfurter muss Peter Bosz auf insgesamt vier Spieler verzichten: Zu den Ausfällen Karim Bellarabi (Oberschenkel-Verletzung), Joel Pohjanpalo (Sprunggelenk-Verletzung) und Leon Bailey (Oberschenkel-Verletzung) gesellt sich auch wieder Panos Retsos, der weiter Beschwerden mit seinem Zeh hat. Sven Bender, der aufgrund von Fußproblemen in Augsburg zur Halbzeit ausgewechselt werden musste, konnte am Freitag zumindest wieder das komplette Mannschaftstraining mitmachen. Ob Bosz mit dem 30-jährigen Innenverteidiger planen kann, werde sich nach dem Abschlusstraining am morgigen Samstag entscheiden.
Der Schiedsrichter: Robert Hartmann leitet die Begegnung in der BayArena. Für den 39-jährigen Allgäuer ist der Einsatz bei einem Spiel mit Werkself-Beteiligung in dieser Saison. Zuvor war der Diplom-Betriebswirt bei elf Liga-Partien der Schwarz-Roten im Einsatz – zuletzt beim 0:0 in Bremen in der Vorsaison. Robert Hartmann assistieren am Sonntag Christian Leicher und Markus Schüller, Vierter Offizieller wird Thorben Siewer sein. Als Video-Schiedsrichter fungieren Deniz Aytekin und Tobias Reichel.
Das letzte Duell: Auch das Hinspiel in der Frankfurter Commerzbank-Arena bildete Mitte Dezember den Spieltags-Abschluss, zu dem die Werkself als Tabellenelfter reiste. Die Eintracht ging als Fünfter in die Partie, bei der beide Teams den Zuschauern eine ebenso umkämpfte wie unterhaltsame Partie mit vielen Torraumszenen boten. Nachdem ein Treffer von Karim Bellarabi wegen vermeintlicher Sichtbehinderung des Frankfurter Keepers Kevin Trapp aberkannt wurde, schlugen die Gastgeber eiskalt zu. Ex-Bayer 04-Akteur Danny da Costa brachte die Werkself nach knapp einer halben Stunde ins Hintertreffen (28.). Nach dem Pausentee dann erhöhte Filip Kostic für die Frankfurter auf 2:0 (57.), doch nur kurz darauf konnte Bellarabi die Werkself zurück ins Spiel bringen (65.) und sorgte für eine spannende Schlussphase. In dieser hatten vor allem die Hessen gute Möglichkeiten auf weitere Treffer, am Ende blieb es aber beim 1:2 (zum Spielbericht).


Bayer 04 Leverkusen begrüßt zu Beginn der laufenden Saison 2026/27 ein neues offizielles Mitglied in seinem Sponsorenclub. Das Unternehmen KKV Kabelverlegung GmbH & Co. KG baut seine bereits bestehende Partnerschaft aus und agiert beim Fußball-Bundesligisten ab sofort als Unterstützer auf der nach dem Premium-Bereich zweithöchsten Partnerebene. Als nunmehr offizieller Partner im Sponsorenclub tritt KKV dadurch im Rahmen der Spiele der Werkself in der BayArena mit erheblich aufgewerteter Sichtbarkeit in Erscheinung. Das neue Vertragsverhältnis hat vorerst eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2028.
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