
Eine gute Anfangsphase der Werkself veredelte schon nach sechs Minuten Jarell Quansah, der mit seinem ersten Pflichtspieltor im ersten Bundesliga-Duell für Bayer 04 per Kopf die frühe Führung erzielte. In einer Partie, die vor allem im Mittelfeld stattfand und von vielen Zweikämpfen geprägt war, glich Hoffenheim in Minute 25 durch Fisnik Asllani aus. Danach passierte lange wenig, sodass es mit dem leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen ging. Die erste TSG-Offensivaktion nach dem Seitenwechsel saß dann direkt, Tim Lemperles Schuss schlug im Bayer 04-Gehäuse ein (52.). Mit dem zum Wiederanpfiff gekommenen Bundesliga-Debütanten Ernest Poku bemühte sich die Werkself, tat sich aber gegen kompakt stehende Hoffenheimer schwer. Fernschüsse von Aleix Garcia und Alejandro Grimaldo waren nicht von Erfolg gekrönt, Nathan Tella traf ans Außennetz. Auch die spät eingewechselten, ebenfalls in der Bundesliga debütierenden Claudio Echeverri und Christian Kofane konnten die 1:2-Heimniederlage nicht mehr verhindern. HIER geht's zum ausführlichen Spielbericht.
Cheftrainer Erik ten Hag war nach der Niederlage zwar enttäuscht, schaute aber zugleich auch optimistisch nach vorne: „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, das wissen wir. Da müssen wir ruhig bleiben, weiter arbeiten und jeden Tag nutzen.“ Positiv bewertete der Niederländer vor allem die Defensivleistung der Werkself.
„Wir sind natürlich nicht da, wo wir hinwollen, aber solange wir hart arbeiten, werden wir es dahin schaffen“, blieb auch Jarell Quansah optimistisch und versprach im Hinblick auf das bevorstehende Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen kommenden Samstag: „Wir werden natürlich alles geben, um die Fehler von heute zu verbessern und Charakter und Energie auf den Platz zu bringen.“








„Mir fallen nicht viele Chancen von Hoffenheim ein, aber von uns auch nicht. Deswegen hat es heute auch nicht für einen Sieg gereicht“, resümierte Kapitän Robert Andrich und sah das Ziel darin, sich wieder „dahin zu entwickeln, den Gegner laufen zu lassen, ohne den Ball zu verlieren“. Er betonte: „In Bremen wollen wir einen Dreier einfahren!“
„Hoffenheim verhagelt Liga-Debüt von Erik ten Hag“, titelte die Rheinische Post, während der kicker von „schwerfälligen Rheinländern“ schrieb. Radio Leverkusen sah ein „missglücktes Bundesliga-Debüt“ von Erik ten Hag, zu diesem Ergebnis kam auch die Kölnische Rundschau: „Auf Trainer Erik ten Hag und seine Mannschaft wartet sehr viel Arbeit.“ In diesem Zusammenhang erwähnten Bild-Zeitung und Kölner Stadt-Anzeiger auch Mark Flekkens Bitte um Geduld im Hinblick auf die mehreren Neuzugänge von Bayer 04.
Mit Jarell Quansah, Ernest Poku, Christian Kofane und Claudio Echeverri gaben gleich vier Spieler ihr Bundesliga-Debüt, für Letzteren war es zusätzlich die Pflichtspiel-Premiere für die Werkself. Ibrahim Maza und Mark Flekken standen ihrerseits zum ersten Mal für Bayer 04 in der höchsten deutschen Spielklasse auf dem Feld.
Mit seinem Tor zur zwischenzeitlichen Führung ist Quansah erst der dritte Engländer, dem bei seiner Bundesliga-Premiere direkt ein Treffer gelingt. Vor ihm schafften das nur Reiss Nelson (TSG Hoffenheim) und Harry Kane (FC Bayern München). Debütiert hatte Alejandro Grimaldo schon zur Saison 2023/24, seine Vorlage zum 1:0 Quansahs war seitdem bereits der 21. Bundesliga-Assist des Spaniers. Mehr Vorlagen hat in dieser Zeit nur Florian Wirtz gegeben (23).







Der Blick auf die Statistiken des Spiels zeichnet ein positives Bild des Auftritts der Werkself: Bayer 04 hatte sowohl mehr Ballbesitz (60 Prozent) als auch eine höhere Zweikampfquote (58 Prozent), die spielerische Überlegenheit konnte das Team von Erik ten Hag jedoch nicht im letzten Drittel ausspielen: Bayer 04 schoss lediglich acht Mal auf das TSG-Gehäuse - ließ aber auch nur zehn Abschlüsse der Kraichgauer zu. Die Passquote der Werkself von 87 Prozent liegt auch über der der Hoffenheimer, bei denen 81 Prozent der Pässe beim Mitspieler ankamen.

Am kommenden Samstag, 30. August, gastiert die Werkself im Bremer Weserstadion. Anstoß gegen den SV Werder ist um 15.30 Uhr. Danach pausiert die Bundesliga für knapp zwei Wochen, bevor es für Bayer 04 am 12. September (Anstoß: 20.30 Uhr) zu Hause gegen Eintracht Frankfurt weitergeht.

Zum dritten Mal in Folge haben die Leverkusener Konsolen-Profis den Einzug in die Finalrunde der VBL Club Championship geschafft. Vom 7. bis 8. März spielen sie im XPERION in Hamburg um die Deutsche Klub-Meisterschaft mit. Zum Start der Finalrunde geht es im Achtelfinale gegen den Hamburger SV. Die Begegnung beginnt am Samstag, 7. März, um 19.30 Uhr und wird live auf dem Twitch-Kanal der VBL übertragen. Der Vorbericht.
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