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16.12.2018Bundesliga

#SGEB04 – 04 Fakten zum Gastspiel in Frankfurt

Nach dem gelungenen Abschluss auf Zypern am Donnerstag ist das Kapitel Europapokal für dieses Jahr beendet! Nun liegt der Fokus endgültig auf der abschließenden Triologie in der Bundesliga: Mit dem Gastspiel in Frankfurt am Sonntag (18 Uhr) schließt die Werkself den 15. Spieltag ab. Beide Teams sicherten am Donnerstag in der Europa League den ersten Platz in ihrer Gruppe – in der Frankfurter Commerzbank-Arena ist also ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Hier sind die 04 Fakten zu #SGEB04...
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(H)aller guten Dinge sind drei!

Wenn’s schon gegen Frankfurt geht, können wir die Faktenschau auch mit einem Dreierpack eröffnen – in Gedenken an den lupenreinen Hattrick von Kevin Volland im letzten Duell mit der Eintracht, bei dem die Werkself die Gäste dank der großen Volland-Show am Ende mit 4:1 wegfiedeln konnte. Chapeau! Ohnehin gab es für die Hessen in den letzten drei Duellen mit der Werkself – mal abgesehen von dem einem Ehrentreffer – nichts zu holen! Die Drei scheint gut zu passen: Schließlich blieb die Werkself zuletzt in der Liga dreimal hintereinander ungeschlagen, wohingegen Sébastien Haller, Luca Jovic und Co. die dritte Niederlage in Serie droht. Wird sich die Werkself dazu erDREIsten? Wir bitten darum! Und zwar dreifach!

Defense! Defense!

Apropos Haller, Jovic und Co. Wichtig wird es sein, die beiden Top-Torjäger der Adler aus dem Spiel zu nehmen – oder ihnen zumindest kaum bis gar keine Chance zu lassen, wie auch Heiko Herrlich auf der Pressekonferenz am Freitag forderte. Das hat zuletzt auch ganz ordentlich funktioniert: Bayer 04 kassierte nur einen Gegentreffer in den vergangenen drei Ligaspielen – so wenig musste kein anderer Bundesligist einstecken! Als musterhaftes Beispiel, wie das auch gegen die Ballermänner aus Frankfurt geht, läuft in der Kabine der Werkself möglicherweise der 1:0-Heimsieg von Hertha BSC vom vergangenen Wochenende in Dauerschleife. Schließlich blieb die drittbeste Offensive der Liga (30 Treffer) dabei erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Die Frankfurter Ladehemmung in der Bundesliga kann anhalten – auch, weil die Mannschaft von Trainer Adi Hütter zweifellos ein direkter Rivale der Leverkusener ist und sein wird: Mit einem Dreier würde die Herrlich-Equipe den Rückstand auf den Pokalsieger auf zwei Zähler verkürzen. Wir drücken zwei Daumen! Vor allem für Lukas Hradecky, der sich erstmals seit seinem Wechsel im Sommer bei seiner Ex zeigen – im Trikot der neuen Liebe. Ein guter Zeitpunkt zu zeigen, wie schön das ist…

Gegen die Statistik

Fünf der vergangenen sechs Duelle in der Meisterschaft gegen die Schwarz-Weißen konnten die Schwarz-Roten gewinnen – die letzte Niederlage datiert aus dem Jahr 2016 (1:2 in Frankfurt). Was ein wenig kurios erscheint: In den 10 letzten Bundesliga-Aufeinandertreffen der beiden Vereine in Frankfurt wechselten sich die Werkself und die Eintracht immer mit dem Gewinnen ab. In der vergangenen Saison gab es einen schwarz-roten 1:0-Sieg in Frankfurt, demnach wären als diesmal die Hessen wieder mit gewinnen an der Reihe. Von wegen, da haben wir ’was gegen! Dass es aber einen Sieger geben wird, ist durchaus wahrscheinlich: Seit 16 Spielen haben sie die beiden Mannschaften nicht mehr unentschieden getrennt. Der Vorteil liegt hier mit 10:6-Siegen aufseiten der Werkself. Auch diesmal?

Volland, voll gut, voll hart!

Eine wichtige Rolle könnte in der Tat wieder Kevin Volland spielen, der beim Europa League-Spiel gegen Larnaka geschont wurde und gar nicht erst mit nach Zypern gereist war. Vielleicht auch, weil Heiko Herrlich weiß, wie gerne die Nummer 31 der Werkself gegen die Eintracht trifft – insgesamt schon acht Buden hat „Volli“ gegen Frankfurt gemacht – so häufig wie gegen kein anderes Bundesliga-Team. Fünfmal davon jubelte er mit dem Kreuz auf der Brust, allesamt in den jüngsten drei Spielen. Voll gut! Beim Teamkollegen Dominik Kohr ist die Weste gegen die Eintracht bislang noch weiß: Von sieben Spielen verlor er kein einziges gegen die Hessen – allerdings holte sich „Hardkohr“ dabei auch insgesamt sechs Gelbe Karte ab. (Auch) Diesmal geht der 24-Jährige vorbelastet ins Spiel – es wäre nicht nur die fünfte in der laufenden Runde, sondern zugleich die 50. in seiner Bundesliga-Karriere. Hardkohr eben! Voll hart!

Letzte Ergebnisse: 1:0 (A), 4:1 (H)
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Vorhergesagte Temperatur:
 2 Grad, bewölkt
Erwartete Zuschauer: 46.000, davon gut 1.150 aus Leverkusen
Im TV zu sehen auf: Sky

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