Seoane vor #BSCB04: „Werden nur wenige Räume bekommen“

Von der Dhünn an die Spree: Drei Tage nach dem Europa-League-Heimspiel gegen Real Betis Sevilla (4:0) gastiert die Werkself in der Hauptstadt – am Sonntag, 7. November (Anstoß: 15.30 Uhr), geht es im Berliner Olympiastadion gegen Hertha BSC zur Sache. Gerardo Seoane erwartet einen Gegner mit „großen kämpferischen Fähigkeiten“. Bei seinem eigenen Personal sieht er indes noch das eine oder andere Fragezeichen hinter einem Einsatz gegen die Alte Dame.

Der intensive Fight in der Europa League hat seine Spuren hinterlassen im Kader von Schwarz-Rot. Gerardo Seoane auf der Pressekonferenz am Freitagmittag: „Bis jetzt gibt es zwar keine Meldungen über neue Verletzte. Einige haben gestern aber ein paar Blessuren davongetragen, sodass ein Einsatz mancher Spieler aktuell noch nicht sicher ist. Wir müssen abwarten, wie gut die Regeneration bis Sonntag verläuft.“

Stürmer Lucas Alario ist weiterhin fraglich. Der Argentinier blieb gegen Real Betis auf der Bank. „Bei ihm ist es eine gewisse Gratwanderung.“ Er schleppe schon seit einiger Zeit „physische Probleme mit sich herum“, so Seoane weiter. Der 29-Jährige habe daher am Freitag reduziert trainiert. „Wir versuchen alles, damit unsere Spieler gesund werden – das ist das Wichtigste. Wenn der Verlauf bei Lucas positiv ist, wird er am Sonntag wieder im Kader stehen.“

Lob fürs Offensiv-Personal

Cheftrainer Seoane zeigte sich derweil mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen Sevilla zufrieden. „Gestern war’s ein gutes Beispiel dafür, wie sich alle Spieler in den Dienst des Teams gestellt haben, wie viel Defensivarbeit auch die Offensiven geleistet haben. Das pusht ungemein.“

Dieses Engagement erwartet der Schweizer auch im Bundesliga-Duell mit Hertha BSC. In dem aktuellen Tabellenzwölften sieht Seoane „eine Mannschaft, die extrem kompakt, zweikampfstark und bissig auftritt. Wir werden nur wenige Räume bekommen und müssen daher in den Zweikämpfen voll da sein.“

1.000 Fans aus Leverkusen

Im Berliner Olympiastadion dürfen zum Gastspiel der Werkself erstmals in dieser Saison auch wieder Fans auf die Ostkurve. Insgesamt können 37.500 Zuschauer nach der 3G-Regelung live mit dabei sein, Lukas Hradecky und Co. dürfen sich über rund 1.000 schwarz-rote Anhänger auf den Tribünen freuen – und wollen ihnen vor der anstehenden Länderspielpause einen weiteren Dreier bescheren.

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