Das Team von Cheftrainer Gerardo Seoane ist endgültig zurück in der Erfolgsspur: Der spät gesicherte Triumph gegen Celtic Glasgow bescherte Schwarz-Rot am Donnerstagabend nicht nur den Gruppensieg und den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale. Das 3:2 war auch der dritte Sieg in den vergangenen vier Pflichtspielen (1 Remis). „Im Vergleich zum Bochum-Spiel (1:0, Anm. d. Red.) haben wir gestern einen weiteren klaren Schritt nach vorne gemacht“, lobte Seoane auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. „Vor allem was die defensive Kompaktheit betrifft. Wir haben die Räume gut geschlossen, waren griffig und gefestigt.“
Doch nicht nur die Gäste der Begegnung am Sonntag präsentieren sich aktuell in Form. Auch die Hausherren aus Leipzig sind in den vergangenen Wochen widererstarkt. Zuletzt meldete sich RB beim 5:0-Kantersieg im Champions-League-Duell bei Club Brügge eindrucksvoll zurück. Seoane: „Dieses Spiel war Anschauungsmaterial genug. Wir wissen, was uns erwartet. Wir wissen aber auch, dass wir die Spieler haben, um Lösungen gegen sie zu finden.“
Ob aus dem Rekonvaleszenten-Quartett Patrik Schick, Lucas Alario, Karim Bellarabi und Charles Aránguiz einer oder mehrere Spieler im Kader stehen werden, ist noch offen. „Die letzte Entscheidung wird am Samstagmittag zusammen mit den Ärzten und Physios gefällt“, sagte Seoane. Schon für das Europa-League-Spiel gegen Celtic Glasgow hatte er den einen oder anderen der genannten Akteure als Option erwogen, letztlich aber noch darauf verzichtet.
Als einziges Team im Fußball-Oberhaus ist die Werkself auswärts noch ungeschlagen. Mit der ersten Partie ohne Zuschauer in der laufenden Saison erwarten Lukas Hradecky und Co. nun neue alte Umstände. „Wir haben leider alle schon Erfahrungen machen müssen mit Geisterspielen und gewisse Schlüsse aus diesen Erlebnissen gezogen. Die Eingewöhnung wird uns relativ schnell gelingen“, erklärte Seoane. „Natürlich ist es sehr schade, dass keine Fans dabei sind. Wir brauchen sie und ihre Emotionen.“ Mit Blick auf die besonders angespannte Lage in Sachsen aber sagte der Schweizer: „Es ist klar, dass die gesundheitliche Lage immer das Wichtigste sein muss.“

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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