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18.02.2019Bundesliga

Presseschau: „Schmerzhaft einseitig“

Nach diesem souveränen Sieg gibt es keine zwei Meinungen: Die Medien bewerten das 2:0 der Werkself gegen Fortuna Düsseldorf als hochverdienten Erfolg der klar überlegenen Gastgeber. Ein Blick in die Pressestimmen:
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Der Kölner Stadt-Anzeiger titelte „Die Freude an der Aufholjagd“. Im Bericht heißt es: „Im Fußball sagen nur zwei Zahlen die ganze Wahrheit: Die Zahl geschossener Tore der einen und der anderen Mannschaft. Zum Spiel Bayer 04 Leverkusen gegen Fortuna Düsseldorf sagen sie: 2:0 für den Werksklub, der durch einen Favoritensieg am Sonntagabend den fünften Platz in der Fußball-Bundesliga gefestigt hat und mit vier Siegen in fünf Spielen das erfolgreichste Team der Rückrunde ist. Die Welt der Zahlen hat sich im Fußball in den letzten Jahren allerdings erweitert. Ballbesitz, Laufleistung, gewonnene und verlorene Zweikämpfe spielen als Zählgrößen ebenfalls eine Rolle. Sie allerdings täuschen oft. Über das Spiel zwischen Bayer 04 und die Fortuna sagen sie: 1053 gespielte Pässe von Bayer 04. 188 gespielte Pässe von F 95. 980 gegen 129 waren angekommen. 84 Prozent Ballbesitz verglichen mit 16. Da ist dann kein Zweifel mehr möglich: Das Spiel war schmerzhaft einseitig und konnte nach diesem Verlauf nur einen Sieger haben.“

Die Kölnische Rundschau wähnt „Bayer auf dem Weg nach oben“ und schreibt: „Der ungefährdete 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf stimmte Julian Brandt sehr entspannt – und das ließ sich Leverkusens Offensivspieler auch anmerken. Die linke Hand des 22-Jährigen steckte locker in der Tasche seiner langen Trainingsjacke, dazu schlurfte der gebürtige Bremer betont lässig daher. ,Wir schaffen es, in der Bundesliga unsere Spiele zu gewinnen', meinte Brandt zum vierten Liga-Erfolg der Werkself en bloc, dann ließ er noch die entscheidende Erkenntnis des Abends folgen: ,Heute haben wir nach dem 2:0 auch vorausschauend gespielt, anstatt unbedingt auf das 3:0 oder 4:0 zu gehen.'“

„Vierter Liga-Sieg in Folge mit Leverkusen: Bosz ist der Beste“ lautet die Schlagzeile in der Bild-Zeitung. Weiter ist zu lesen: „Super-Starter Bosz! Mit dem 2:0 gegen Düsseldorf macht er Leverkusen zum besten Team der Rückrunde. Sechs Wochen ist Peter Bosz (55) im Amt, holt jetzt den vierten Liga-Sieg in Folge im fünften Spiel. Zuletzt gab es eine solche Serie 2015/16 bei Bayer unter Roger Schmidt (51). Leverkusen ballert sich auf Platz 5 und hält Europa-Kurs – das ist die beste Saisonplatzierung!“

Das Fazit im Kicker liest sich so: „Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga das Team der Stunde und hat das beim 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Es war ein hochverdienter Bayer-Sieg. Düsseldorfs Defensivspiel war eigentlich nur darauf aus, eine frühe Entscheidung zu verhindern. Bayer war erfolgreich bemüht, nicht doch in einen Konter zu laufen.“

Der Kölner Express schreibt: „Leverkusen spielt sich wieder ins Europa-Geschäft und bleibt mit Trainer Peter Bosz im Angriffsmodus. Beim 2:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf setzte die Werkself am Sonntag ihren Höhenflug fort und darf nach dem vierten Sieg in Serie sogar Richtung Königsklasse schauen.“

Die Rheinische Post zitiert den Düsseldorfer Kapitän Oliver Fink: ,Was Leverkusen heute gezeigt hat, war spielerisch und technisch ganz stark“, meinte der 36-Jährige anerkennend. ,Da können wir uns eine Scheibe von abschneiden. Bayer war so dominant, dass wir auf dem Platz das Gefühl hatten, wir kommen überhaupt nicht in die Zweikämpfe hinein.' Und so wirkte es über weite Strecken tatsächlich. Fortuna gelang es zwar zumeist, das Geschehen vom eigenen Tor wegzuhalten – dies aber auf Kosten der eigenen Offensive.“

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