
Die Rheinische Post (online) schreibt: „Eine Rekordmarke hat Bayer Leverkusen gegen den VfL Wolfsburg aufgestellt. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz hat nun seit 2003 in 33 Spielen in Folge gegen die Niedersachsen mindestens ein Tor erzielt. Das ist die längste Serie eines Teams gegen ein anderes in der Geschichte der Liga. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum der 3:0-Sieg (1:0) wichtig für die Werkself ist. Die drei Punkte bringen den Europa-League-Teilnehmer zumindest ein bisschen näher an die ersehnten Europapokalplätze."
In der Einzelkritik erhalten sowohl Charles Aránguiz („Abfangjäger und Spielmacher in einer Person“) als auch Karim Bellarabi („Prägender Mann der ersten Halbzeit. Stark waren auch seine defensiven Sprints, die manchen Konter der Wolfsburger bereits im Ansatz entschärften. Auch ohne Tor eine bärenstarke Leistung“) die Note 1.
Die Bild-Zeitung titelt „Bosz macht Jogi-Jungs zu Bossen“ und hat zwei andere Matchwinner ausgemacht: „Aus Top-Talenten werden Nachwuchs-Chefs! Leverkusen gewinnt erstmals unter Neu-Trainer Peter Bosz (55), feiert einen überzeugenden 3:0-Auswärtssieg in Wolfsburg. Das Bosz-System zeigt schon erste Wirkung – auch weil der Holländer zwei Jogi-Jungs zu Bossen macht! Die Nationalspieler Kai Havertz (19) und Julian Brandt (22/150. Bundesliga-Spiel) sind im 4-3-3 von Bosz die Achter hinter der Angriffsreihe. Auf der Position sind sie Spielmacher und Abfangjäger gleichzeitig – eine der wichtigsten Aufgaben im Team. Für das Duo hat Bosz die Stammspieler Kohr und Baumgartlinger geopfert. Sportdirektor Simon Rolfes (37): ,Das sind gute Rollen, um zu wachsen. Beide sind sehr ballsicher und die Positionen liegen ihnen.' Sieht man auch an den Leistungen! Havertz und Brandt überzeugen offensiv (beide treffen) und defensiv (beide laufen mehr als zwölf Kilometer). Auch Bundestrainer Jogi Löw (58) wird diese Entwicklung seiner Hoffnungsträger freuen.“
Den Einfluss des neuen Trainers stellt auch die Welt am Sonntag in ihrer Überschrift heraus: „Leverkusen trägt schon die Handschrift von Bosz“.
Der Kölner Express schreibt: „Diesmal hat sich Bayer 04 Leverkusen für seinen Vollgas-Fußball belohnt: Hatte die Werkself zuletzt beim 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach noch heftigen Chancenwucher betrieben, machte sie es diesmal in Wolfsburg besser. Das 3:0 beim VfL bescherte Peter Bosz nicht nur den ersten Dreier als Bayer-Coach, sondern brachte Leverkusen auch bis auf einen Punkt an die Europa-League-Plätze heran.“
Das Fazit im Kölner Stadt-Anzeiger (Onlineausgabe): „Bayer 04 Leverkusen hat nachgewiesen, dass es sich beim Eindruck der 0:1-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach zum Rückrundenauftakt nicht um eine optische Täuschung gehandelt hatte. Die Ideen von Peter Bosz passen sehr gut zu dieser spielstarken Mannschaft, die diesmal trotz deutlicher Fehlschüsse aus bester Position das Toreschießen nicht vergaß. Der Anschluss an die Europapokalplätze ist damit hergestellt.“
In der Rubrik „Das war gut“ ist zu lesen: „Die Natürlichkeit, mit der Bayer 04 das offensive System des neuen Trainers Peter Bosz auf den Rasen brachte. Nichts davon wirkte zufällig oder unreif. Auch auf engstem Raum und gegen hartes Pressing befreiten sich die Leverkusener immer spielerisch. Das System mit fünf potenziell offensiven, vorwiegend schnellen Spielern, denen Disziplin in der Defensivarbeit abverlangt wird, passt dieser Mannschaft wie ein Maßanzug.“
Der Kicker bringt die 90 Minuten in Wolfsburg so auf den Punkt: „Leverkusen hat im zweiten Spiel den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Peter Bosz eingefahren. Bayer trat in Wolfsburg erneut sehr offensiv auf, erspielte sich eine Reihe an Chancen und gewann am Ende verdient mit 3:0. Die Wölfe hatten derweil Pech, dass der vermeintliche Anschluss wegen hauchdünner Abseitsposition nicht zählte.“
Beim nicht anerkannten Tor des Wolfsburgers Steffen kommt der Kölner Stadt-Anzeiger im Übrigen zu einem ebenso treffenden wie schmunzelnswerten Schluss: „TV-Bilder mit kalibrierten Linien zeigten, dass Steffen um eine Winzigkeit im Abseits stand. Da dies als anerkanntes Hilfsmittel gilt und Abseits und Nicht-Abseits im selben Verhältnis zueinander stehen wie schwanger und nicht schwanger, war die Entscheidung bei aller Pingeligkeit vertretbar.“

Zum Abschluss des Winter-Trainingslagers in Portugal haben die Bayer 04-Frauen ihre Generalprobe für den Start in die zweite Saisonhälfte überzeugend gemeistert. Im Test gegen den Schweizer Tabellenführer Servette FCCF gelang der Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold im Monte Gordo Sports Complex ein 3:0 (2:0)-Erfolg. Carlotta Wamser (4.), Vanessa Fudalla (18.) und Loreen Bender (53.) erzielten die Treffer für die Leverkusenerinnen, die sich seit dem vergangenen Samstag an der Algarve auf die Rückrunde eingestimmt hatten.
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Drei Wochen vor dem Pflichtspielauftakt betritt die U19 erstmals in diesem Jahr das Großfeld und trifft testweise auf den Nachwuchs von Eintracht Frankfurt. Die U16 und die U15 bleiben vorerst noch drinnen, bekommen es aber bei ihren Hallenturnieren mit der Junioren-Elite Deutschlands zu tun. Und auch die U23-Frauen wollen es zum Vorbereitungsbeginn wissen und testen gegen die Zweitliga-Elf der SG 99 Andernach – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Am 18. Spieltag der laufenden Bundesligasaison geht es für die Werkself in den Kraichgau zur TSG Hoffenheim. Die Partie steigt am Samstag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat alle Infos zur Begegnung in der PreZero Arena für euch zusammengefasst.
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In der ersten Folge der neuen Interview-Reihe „A New Chapter“ blickt Werkself-Profi Jarell Quansah auf seine ersten Monate unterm Kreuz und spricht über seinem Weg von England nach Leverkusen. Aufgewachsen und ausgebildet beim FC Liverpool, startete für Quansah im Sommer ein neues Kapitel bei Bayer 04 — mit frischen Zielen, neuen Herausforderungen und viel Ehrgeiz. Im Gespräch spricht der Innenverteidiger über seine Entwicklung als Spieler und Mensch, über den Mut, die eigene Komfortzone zu verlassen, und darüber, was es für ihn bedeutet, Teil eines internationalen Teams in einem neuen Land zu sein. Ehrlich, reflektiert und voller Motivation — so beginnt sein Weg bei der Werkself.
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