
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften hat sein Team noch in bester Erinnerung. Am 34. Spieltag der Vorsaison feierte die Werkself ein Schützenfest im Berliner Olympiastadion und schlug die Hertha mit 6:2. „Das Spiel ist natürlich noch in den Köpfen der Spieler. Daraus ziehen sie Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein“, so Heiko Herrlich. Gleiches gelte auch für die 4:0-Gala gegen den SC Freiburg am Sonntag. Trotz aller Euphorie ob des starken Auftritts seiner Mannschaft gegen die Breisgauer mahnte der Bayer 04-Coach jedoch an, die Grundtugenden des Erfolgs nicht zu vernachlässigen. „Wir dürfen nicht vergessen, was an Laufen, Kämpfen und Arbeiten alles notwendig war, bevor wir unsere spielerische Qualität in die Waagschale werfen konnten“, erinnerte Herrlich. „Die Jungs wurden zu Recht gelobt, aber es ist wichtig, diese Reihenfolge einzuhalten.“
Gerade auch, weil Bayer 04 in Hertha BSC einen harten Gegner vor der Brust hat. Besonders der starken Berliner Defensive (erst vier Gegentore in sechs Pflichtspielen) zollte Herrlich Respekt. „Sie haben den Schwerpunkt darauf gelegt, wenige Tore zu kassieren. Das macht es schwierig, dort erfolgreich zu sein. Das wird eine andere Hausnummer als gegen Freiburg.“ Andere Hausnummer, selbe Startelf? Gut möglich. „Es spricht viel dafür, dass wir mit der gleichen Mannschaft spielen“, sagte Herrlich, der sich glücklich schätzen kann, dass in seinem Team trotz der kurzen Regenerationszeit keine weiteren Ausfälle hinzugekommen sind. Dennoch hat der Werkself-Coach auch das Heimspiel gegen Hamburg am Sonntag im Hinterkopf. „Da muss man im Blick haben, ob dem einen oder anderen eine Pause gut tun würde.“ Der letzte Eindruck beim Training kurz vor Abflug am Dienstagnachmittag soll entscheiden, mit welcher Startelf die Werkself in der Bundeshauptstadt antritt.
Definitiv ausfallen wird weiterhin Tin Jedvaj. Auch Lucas Alario wird nicht mit der Mannschaft nach Berlin reisen. Die Chance, dass die Spielberechtigung des Stürmers bis zum morgigen Mittwoch vorliegt, stuft Bayer 04 als gering ein. „Wenn er hier individuell trainiert, haben wir mehr davon, auch mit Blick auf Sonntag“, so Herrlich, der sich optimistisch zeigte, dass der Argentinier gegen Hamburg zum Werkself-Kader zählt. Der Fokus, so gab Herrlich die Richtung vor, liegt nun aber voll auf Berlin: „Wir konzentrieren uns jetzt nur auf Hertha BSC und die Spieler, die uns zur Verfügung stehen.“ Schließlich wollen Trainer und Team mit den 600 mitreisenden Bayer 04-Anhängern im zweiten Spiel der englischen Woche den zweiten Sieg landen. „Wir wollen erfolgreich heimkehren, am liebsten mit drei Punkten“, so Herrlich.


Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Am 7. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 reist die Werkself zur TSG Hoffenheim. Anpfiff ist am Sonntag, 25. Oktober, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie in der Sinsheimer SNP Arena zusammengefasst.
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Ein Auftritt, der in Erinnerung bleibt: In seiner Saison bei Bayer 04 sammelte Toni Kroos, zum Start seiner Weltkarriere, viele Highlights. Ein besonders starkes Spiel machte der Spielmacher auswärts bei der TSG Hoffenheim...
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Es läuft weiter wie am Schnürchen. Auch auf der griechischen Urlaubsinsel Kreta ließ Bayer 04 im Duell beim Pokalsieger OFI nicht ab und feierte den dritten Sieg im dritten Spiel der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27. Dabei zeigte sich ein Akteur offensiv gleich doppelt erfolgreich. Zudem behielt das Team von Cheftrainer Carles Martínez, das sich mit insgesamt 33 Abschlüssen äußerst offensivfreudig präsentierte, international abermals eine weiße Weste. Alles zum 2:0-Sieg liefert der Werkself Nachdreher.
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