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23.02.2020Bundesliga

Demirbay: Augsburg-Spiel „wird kein Selbstläufer"

Nach Porto ist vor Augsburg (Heute 15.30 Uhr, live im Ticker und Werks11-Radio auf bayer04.de)! Zwischen den beiden Partien der Werkself in der Englischen Woche haben wir mit Kerem Demirbay u.a. auf das Europa-League-Spiel zurückgeblickt, über Augsburgs gefährlichen Torschützen und über richtungsweisende Wochen gesprochen...
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Kerem, das 2:1 gegen Porto war der vierte Pflichtspiel-Sieg in Folge. Wie breit ist die Brust nun vor dem Duell gegen den FC Augsburg? 
„Klar gibt so eine Serie Selbstvertrauen. Wir können mit breiter Brust auflaufen. Doch auch gegen Augsburg geht es wieder bei 0:0 los. Wir müssen mindestens so viel investieren wie gegen Porto, um in diesem Spiel erfolgreich zu sein. Das ist kein Selbstläufer."

Du standest am vergangenen Donnerstag über 90 Minuten auf dem Feld und gabst die Vorlage zum 1:0. Wie bewertest du das Spiel mit ein paar Tagen Abstand? 
„Das Gegentor war ärgerlich. Zumal das Foul, das zum Freistoß vor dem 2:1 geführt hat, definitiv keines war. Das war eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Ich bin mir aber sicher, dass wir auch in Porto ein sehr gutes Spiel machen und auch treffen werden."

Mit Florian Niederlechner haben die Fuggerstädter den dritterfolgreichsten Torschützen der Bundesliga in ihren Reihen. Wie wollt ihr ihn am Sonntag stoppen?
„Wir sollten uns eher auf uns konzentrieren. Natürlich werden wir vom Trainerteam wieder sehr gut auf den Gegner eingestellt sein, aber wir spielen in unserem Stadion, vor unseren Fans. Wir wollen die Partie bestimmen und sie natürlich am Ende gewinnen."

Die Augsburger sind seit zwei Spielen sieglos und befinden sich im Mittelfeld der Tabelle. Auf welchen Gegner müsst ihr euch einstellen?
„Das ist eine Mannschaft, die über ein gutes Umschaltspiel verfügt. Deshalb sollten wir unbedingt leichte Abspielfehler im Aufbauspiel vermeiden. Und wir wollen unser Spiel aufziehen. Wir müssen uns ohne Ball viel bewegen, um Räume zu schaffen und als Anspielstation für die Mitspieler zu fungieren. Das ist uns gegen Porto gelungen und so kann es weitergehen."

Es liegen richtungsweisende Wochen vor euch. Die Stimmung im Team könnte daher nicht besser sein, oder?
„Natürlich geht so eine Erfolgsserie nicht spurlos an der Stimmung in der Kabine vorbei. Doch viel wichtiger als eine gute Stimmung ist die Gier nach Erfolg. Wir sind zwar noch in drei Wettbewerben vertreten, haben aber noch nichts wirklich gewonnen. Jetzt gilt es weiterzumachen."

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