
Kerem, das 2:1 gegen Porto war der vierte Pflichtspiel-Sieg in Folge. Wie breit ist die Brust nun vor dem Duell gegen den FC Augsburg?
„Klar gibt so eine Serie Selbstvertrauen. Wir können mit breiter Brust auflaufen. Doch auch gegen Augsburg geht es wieder bei 0:0 los. Wir müssen mindestens so viel investieren wie gegen Porto, um in diesem Spiel erfolgreich zu sein. Das ist kein Selbstläufer."
Du standest am vergangenen Donnerstag über 90 Minuten auf dem Feld und gabst die Vorlage zum 1:0. Wie bewertest du das Spiel mit ein paar Tagen Abstand?
„Das Gegentor war ärgerlich. Zumal das Foul, das zum Freistoß vor dem 2:1 geführt hat, definitiv keines war. Das war eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Ich bin mir aber sicher, dass wir auch in Porto ein sehr gutes Spiel machen und auch treffen werden."
Mit Florian Niederlechner haben die Fuggerstädter den dritterfolgreichsten Torschützen der Bundesliga in ihren Reihen. Wie wollt ihr ihn am Sonntag stoppen?
„Wir sollten uns eher auf uns konzentrieren. Natürlich werden wir vom Trainerteam wieder sehr gut auf den Gegner eingestellt sein, aber wir spielen in unserem Stadion, vor unseren Fans. Wir wollen die Partie bestimmen und sie natürlich am Ende gewinnen."
Die Augsburger sind seit zwei Spielen sieglos und befinden sich im Mittelfeld der Tabelle. Auf welchen Gegner müsst ihr euch einstellen?
„Das ist eine Mannschaft, die über ein gutes Umschaltspiel verfügt. Deshalb sollten wir unbedingt leichte Abspielfehler im Aufbauspiel vermeiden. Und wir wollen unser Spiel aufziehen. Wir müssen uns ohne Ball viel bewegen, um Räume zu schaffen und als Anspielstation für die Mitspieler zu fungieren. Das ist uns gegen Porto gelungen und so kann es weitergehen."
Es liegen richtungsweisende Wochen vor euch. Die Stimmung im Team könnte daher nicht besser sein, oder?
„Natürlich geht so eine Erfolgsserie nicht spurlos an der Stimmung in der Kabine vorbei. Doch viel wichtiger als eine gute Stimmung ist die Gier nach Erfolg. Wir sind zwar noch in drei Wettbewerben vertreten, haben aber noch nichts wirklich gewonnen. Jetzt gilt es weiterzumachen."

Werkself-TV zeigt den 2:0-Erfolg von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus im Play-offs-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 re-live...

Vor der laufenden Saison der UEFA Champions League trafen Bayer 04 und Olympiakos Piräus insgesamt nur zweimal aufeinander. Nun geht es für die Werkself nach der Partie am 7. Spieltag der diesjährigen Ligaphase für das Play-off-Hinspiel innerhalb von nur vier Wochen zum zweiten Mal gegen die Griechen. Mitte Januar bestimmte Schwarz-Rot zwar über weite Strecken das Geschehen, musste sich aber auch aufgrund vieler guter verpasster Gelegenheiten vor dem gegnerischen Tor am Ende 0:2 geschlagen geben. Das soll am Mittwochabend besser laufen, um die „Chance auf Revanche“, so Geschäftsführer Sport Simon Rolfes vorab, zu nutzen. Die Kurzpässe.
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Bitteres Ende des fünften Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. In den übrigen drei Spielen der Online-Vorrunde des fünften und finalen Showdowns haben die Leverkusener eSportler keine Punkte holen können. Der Showdown-Eins-Gewinner Bayer 04 verpasst damit den Einzug in die Offline-Runde und kann keine weiteren Zähler für die Gesamttabelle sammeln. In dieser ist das #B04eSports-Team zudem aus den Top Acht gerutscht. Eine direkte Teilnahme am Finalevent um die Deutsche Klub-Meisterschaft ist damit nicht mehr möglich, die Leverkusener müssen den Umweg über die Play-offs gehen.
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Nur vier Wochen nach dem Duell in der Ligaphase kommt es erneut zum Aufeinandertreffen mit Olympiakos Piräus – und dieses Wiedersehen steht ganz im Zeichen einer offenen Rechnung. Aus der Niederlage schöpft die Werkself zusätzliche Motivation für das Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26. Von der ersten Minute an soll ein klares Zeichen gesetzt werden: Mit einem konzentrierten Start, maximaler Entschlossenheit und einer Top-Leistung will das Team die Weichen auf Erfolg stellen.
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Wiedersehen in Athen: Am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit/live auf DAZN), begegnet die Werkself im Karaiskakis-Stadion zum zweiten Mal in der laufenden Saison dem griechischen Doublesieger Olympiakos Piräus. Nach dem Duell in der Ligaphase geht es nun im Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26 zur Sache. Cheftrainer Kasper Hjulmand sprach vorab über die Herangehensweise für das Duell, Kapitän Robert Andrich erklärte unterdessen, wie die Mannschaft die Stimmung in der morgigen Spielstätte zu bändigen versucht.
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