Für den Niederländer und sein Team standen in dieser Woche Trainingseinheiten bei Minusgraden auf dem Plan. „Ich habe die Spieler und auch meinen Trainerstab dazu aufgerufen, sich regelmäßig und viel zu bewegen“, sagte Peter Bosz auf der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag mit einem Lächeln. „Von daher waren die Temperaturen kein Problem für uns. Mit der Sonne war es zwischenzeitlich sogar sehr schön.“
Der 57-Jährige durfte in dieser Woche Nadiem Amiri zurück auf dem Platz begrüßen. Der Nationalspieler hatte seine Quarantäne nach einem positiven Corona-Testergebnis abgesessen. Ob es für den 24-Jährigen schon zu einem Startelf-Einsatz reicht, wollte Bosz aber noch nicht verraten. Der Niederländer ist vielmehr froh, in den bevorstehenden Englischen Wochen auf eine weitere Alternative im offensiven Mittelfeld zurückgreifen zu können.
Zuletzt besetzte Kerem Demirbay die Position des ausgefallenen Amiris – und wusste mit Einsatzwillen und Torgefahr zu überzeugen. Gegen die Stuttgarter gelang dem 27-Jährigen ein Doppelpack. Bosz über den Linksfuß: „Kerem macht es gut. Mir gefällt vor allem, dass er nie geklagt, sondern immer fleißig weitergearbeitet hat. Auf seiner Position muss man auch Tore schießen – das hat er getan. Von daher bin ich zufrieden mit seiner Entwicklung.“
Ähnlich „zufrieden“ darf der Cheftrainer auch mit den Leistungen des erst 17-jährigen Florian Wirtz sein. Der Youngster überzeugt seit vielen Wochen im Zentrum, gegen den VfB traf er per Kopf zum zwischenzeitlichen 4:2 – und das unter den Augen von Marcus Sorg, Co-Trainer der A-Nationalmannschaft. Am Samstag gegen Mainz 05 ist dann Bundestrainer Joachim Löw selbst zu Gast in der BayArena. Bosz entgegnete der Frage, ob er Löw zu eine Berufung seines Youngsters raten würde, mit folgenden Worten: „Löw wird für mehrere Spieler kommen. Ich kann aber verstehen, wenn er auch für Florian Wirtz kommt. Er bringt konstante Leistungen und hat Qualität.“
Wie die Werkself konnten auch die Gäste aus Mainz ihr vergangenes Bundesligaspiel siegreich gestalten. Gegen den 1. FC Union Berlin sicherten sich die Nullfünfer dank des Elfmetertreffers von Moussa Niakhaté den zweiten Dreier aus den vergangenen drei Partien. Zuvor hatten sie bereits den Zweiten RB Leipzig mit 3:2 bezwungen.
Der FSV erlebt seit dem Trainerwechsel und dem Amtsantritt des Mainzer Ex-Profis Bo Svensson einen Aufschwung. Zwar rangieren die Rheinhessen weiter auf Rang 17, doch unter der Leitung des Dänen schrumpfte der Rückstand aufs rettende Ufer auf nur noch vier Zähler. „Sie spielen gut und holen Ergebnisse. Dadurch wächst das Selbstvertrauen“, stellte Bosz klar. Den überzeugenden Leistungen des kommenden Kontrahenten zum Trotz will die Werkself auch gegen wiedererstarkte Mainzer „die Achterbahn weiter hochfahren“.
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: Sky und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben

Bayer 04 Leverkusen hat den französischen U17-Nationalspieler Kenan Doganay verpflichtet. Der 1,90 Meter große defensive Mittelfeldakteur mit türkischen Wurzeln wechselt aus der U19 des französischen Erstligisten Olympique Lyon zum Werksklub, wo er zunächst im U19-Nachwuchsteam trainieren und spielen wird.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Bayer 04-Legende Stefan Kießling stellt für euch seine persönliche „Werkself des Vierteljahrhunderts“ zusammen. Wer schafft es in seine Startelf, wer sitzt auf der Bank – und warum fehlt Florian Wirtz? All das seht ihr im Video! Danach seid ihr dran: Wählt eure eigene „Werkself des Vierteljahrhunderts“ powered by EDO Personalservice GmbH exklusiv in der Bayer 04-App und exklusiv für Bayer 04-Club-Mitglieder.
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Bayer 04 Leverkusen hat mit U19-Torhüter Simeon Rapsch verlängert. Der deutsche Nachwuchs-Nationalkeeper unterzeichnete bei der Werkself einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Der 18-Jährige war im Sommer 2024 vom FC Viktoria Köln nach Leverkusen gewechselt.
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