
Bei eisigen Temperaturen an der Dhünn bereitet sich das Team von Cheftrainer Peter Bosz in diesen Tagen auf das zweite Bundesliga-Heimspiel in Folge vor. Am Samstag, 13. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), ist der 1. FSV Mainz 05 zu Gast. Unter den aufgrund der Corona-Pandemie nur wenigen zugelassenen Personen in der BayArena wird dann auch Joachim „Jogi“ Löw sein.
Für den Nationaltrainer ist es der erste Besuch eines Spiels in Leverkusen seit Pandemie-Beginn. Der Grund: Bis vor wenigen Spieltagen waren Besuche von DFB-Verantwortlichen bei Bundesligapartien im Hygienekonzept der DFL nicht vorgesehen.
Den 5:2-Heimerfolg der Werkself gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende hatte bereits Löws Co-Trainer Marcus Sorg live vor Ort in der BayArena verfolgt.
Etwas mehr als ein Jahr läuft Florian Wirtz nun für Bayer 04 auf. Seine Entwicklung in dieser Zeit ist mehr als bemerkenswert: Aus dem Nachwuchs des 1. FC Köln gekommen, überzeugte der technisch versierte Offensivmann schnell auch Cheftrainer Peter Bosz von seinen Fähigkeiten. So setzten die Verantwortlichen von Bayer 04 nach seinen neun Profi-Einsätzen in der Saison 2019/20 und dem Abgang von Kai Havertz (Chelsea FC) im Sommer im offensiven Mittelfeld unter anderem auch auf Wirtz – und der erst 17-Jährigen zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit vielen guten Leistungen zurück.

24 Pflichtspiele stehen für den Pulheimer in dieser Saison schon zu Buche. Dank seines Treffers gegen Stuttgart – seinem siebten Pflichtspiel-Tor in dieser Spielzeit – ist Wirtz zudem der einzige U18-Spieler, dem in der Bundesliga fünf Tore gelungen sind. Gründe genug für das Portal transfermarkt.de, den Marktwert des Werkself-Profis anzuheben. Für den letztjährigen Gewinner der Fritz-Walter-Medaille in Gold geht es von 24 auf 45 Millionen Euro nach oben. Damit ist Wirtz nun der wertvollste 17-Jährige weltweit.
Wirtz ist allerdings bei weitem nicht der einzige Leverkusener, dessen Marktwert im Zuge des jüngsten Bundesliga-Updates von transfermarkt.de angehoben worden ist. Innenverteidiger Edmond Tapsoba ist neuerdings 40 Millionen Euro wert (+10 Mio.), das Außenstürmer-Duo Moussa Diaby (+ 2 auf 38 Mio.) und Leon Bailey (+5,5 auf 35 Mio.) erhielt ebenfalls eine Aufwertung. Weitere Anpassungen: Nadiem Amiri (+6 auf 22 Mio.), Neuzugang Jeremie Frimpong (+6 auf 10 Mio.) und Daley Sinkgraven (+1,5 auf 9 Mio.).




Die Nachwuchsprofis Emrehan Gedikli, Cem Tuna Türkmen und Samed Onur wurden derweil erstmals in ihrer Karriere mit einem Marktwert versehen. Der 17-jährige Mittelstürmer Gedikli wird auf 750.000 Euro taxiert, die beiden 18-jährigen Mittelfeldspieler auf 400.000 Euro.
Mit seinem unnachahmlichen Tempo hat Moussa Diaby am vergangenen Wochenende auch die Defensive der Stuttgarter vor große Probleme gestellt. Der französische U21-Nationalspieler legte die Treffer zum 3:1 und 4:1 auf und hatte damit großen Anteil am 5:2-Heimsieg. Der Spiele-Hersteller EA Sports hat die Leistung des Werkself-Profis mit einem Platz im „Team of the Week 20“ in FIFA Ultimate Team belohnt. Glückwunsch, Moussa!
Im Alter von 19 Jahren zog es Jonathan Tah 2015 vom Hamburger SV unters Bayer-Kreuz. Seither reifte der robuste Innenverteidiger bei der Werkself zum Stamm- und sogar Nationalspieler. Am Donnerstag ist „Jona“ 25 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch zum Ehrentag!

Der gebürtige Hamburger könnte bei einem Einsatz gegen Mainz 05 übrigens ein zweites Mal in dieser Woche einen Grund zum Feiern haben: Es wäre sein 150. Bundesligaspiel mit dem Kreuz auf der Brust.
Auch zwei frühere Profis der Werkself feiern am Donnerstag ihren Geburtstag. Markus Happe, DFB-Pokalsieger von 1993, wurde 49 Jahre alt. Ralf Falkenmayer, UEFA-Cup-Sieger von 1988, hat seinen 58. Ehrentag. Bayer 04 wünscht auch euch: Alles Gute!

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
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