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14.01.2021Bundesliga

Bosz: Union „verdient“ in der Spitzengruppe

Die nächste Station der Werkself: Berlin. Zum ersten Mal seit dem DFB-Pokalfinale tritt Bayer 04 wieder in der Hauptstadt an. Doch das Ziel ist dieses Mal nicht das Olympiastadion, sondern das Stadion An der Alten Försterei: Die Werkself tritt am Freitag, 15. Januar (Anstoß: 20.30 Uhr/live auf DAZN und im Werks11 Radio), gegen den 1. FC Union Berlin an. Werkself-Cheftrainer Peter Bosz sieht in der Spielweise der Köpenicker derweil Parallelen zum vergangenen Pokal-Gegner Eintracht Frankfurt.

Einen Tag vor dem Duell bei Union hatte Bayer 04 die Verpflichtung von Timothy Fosu-Mensah bekannt gegeben. Ein defensiv flexibel einsetzbarer Niederländer, „eine wertvolle Verstärkung für unseren Kader“, so Sport-Geschäftsführer Rudi Völler. In Berlin jedoch wird Chefcoach Peter Bosz noch auf seinen Landsmann verzichten müssen. Die Neuverpflichtung von Manchester United hat sich nach der Ankunft aus England in eine fünftägige Quarantäne begeben. Anschließend wird der 23-Jährige zum Team stoßen. „Wenn Timothy bei uns ist, sprechen wir in Ruhe mit ihm und schauen, wie fit er ist“, erklärte Bosz auf der Spieltags-Pressekonferenz.

Comeback von Wirtz offen

Kapitän Charles Aránguiz hingegen wird, wie schon beim 4:1-Heimerfolg gegen Frankfurt im DFB-Pokal, erneut im Aufgebot stehen. Fraglich war am Donnerstagmittag noch eine mögliche Kader-Rückkehr von Florian Wirtz. Der Youngster hatte wegen der derzeit hohen Belastung zuletzt zwei Spiele ausgesetzt. Bosz über den 17-Jährigen: „Flo wird heute wieder mittrainieren, anschließend besprechen wir, ob er mitreisen wird.“ Weitere personelle Veränderungen gebe es im Vergleich zum Pokalspiel gegen die SGE nicht.

Bosz: Das eigene Spiel aufziehen

Cheftrainer Bosz zog vor dem Duell beim Tabellen-Fünften einen Vergleich zwischen der taktischen Herangehensweise des Teams von Urs Fischer und der von Eintracht Frankfurt. „Union ist eine Mannschaft, die früh Druck ausübt und im Eins-gegen-Eins anläuft“, so der Niederländer. „Diese Spielweise werden sie mit Sicherheit auch gegen uns beibehalten. Sie hat schließlich schon gegen einige andere Top-Teams gut funktioniert.“

So trotzten die Köpenicker dem Rekordmeister aus München ein 1:1 ab, gegen Borussia Dortmund standen am Ende sogar drei Punkte auf der Habenseite (2:1). Bosz weiter: „Union steht jetzt nach 15 Spielen da oben. Wieso sollten sie es dann nicht auch am Ende der Saison tun? Sie haben sich diese Position erkämpft und dementsprechend auch verdient.“

In Anbetracht der Stärken des Gegners erwartet der 56-Jährige von seiner Elf „harte Arbeit.“ Es sei nicht einfach, gegen Union den Ball wie gewohnt schnell durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. „Aber wir haben Ideen, wie wir es gegen sie schaffen können“, betonte Bosz.

Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: DAZN und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekannt gegeben

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